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Die Grafen von Valkenstein am Harze und ihre Stammgenossen
Entstehung
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64 Zweite Abt Heilung.

sei*)- Was mag es ferner für eine Bewandtniss haben mit demTheodoricus dominus in Arnsberg et Westerland 1107**)? Manhat hierbei wohl an das Altmiirksche Arneburg erinnert ***), darfaber auch nicht ausser Acht lassen, dass in der Topographie desHalberstädtschen Sprengeis der Name Arensberg sich mehrfachwiederholt f).

Im Jahre 1119 bestätigt Erzbischof Adelbert von Mainz, dassder in Thüringen aus einem freien und vornehmen Stamme ent-sprossene Graf Wichmann sich ohne einstige Erben befunden unddeshalb entschlossen habe, gewisse Güter der Kirche zu Erfurt zuschenken, wobei u. a. die Bischöfe Bruno von Speier und Reinhardvon Halbersladt zugegen waren ff). Es ist dies ohne Zweifel der-selbe Wichmann, der andere beträchtliche theils im Hassao-au, theilsim Orlagau belegene Güter, unter denen auch einige zu Seeburgund zu Querfurt namhaft gemacht werden, zur Begründung desKlosters Kaltenborn bestimmte. In der einen dieses bezeugendenUrkunde vom Jahre 1120 wird Bischof Reinhard sein cognatus,Graf Berno sein Vater, Adelheid seine Mutter, und Cunigunde seineGemahlin genannt fff). Den Grafen Berno, der in einer, mehrere

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*) v. Raumer Stammtafeln Tab. XVI.

**) Harn et mann opusc. p. 664.

***) Schlemm in v. Ledebur Allgem. Arch. VI 110.

f) Z. B. das gleichfalls in der Altmark gelegene Dorf Arnsberg.Auf einen andern Ort, dem Harze näher, deutet der Name eines hiersich zeigenden ritterlichen Geschlechtes: Sifridus de Arnesberch famulnsmorans in Wegheleue 1328 (EratIi c. d. p 414.), 1333 (ibd p. 430);Albertus de Arnsbergb can. S. Mariae in Halberstadt 1399 (ibd. p. 529.).Die silva Aridadon, deren die Ilildesheimscbe Diöcesan Gränzbeschrei-bung in der Berührung mit der Halberstädtschen gedenkt, wird (Ur-kundenbuch des hist. Vereins f. Nieders. 1. H, S. 68.) für den grossenAhrensberg, zwischen der Harzburg und Altenau gehalten.

ff) Schuttes direct. I. 251. 252 mit Bezugnahme auf die Urkundein Eckhart tria diplom. archivi ducal. Vinariens. p. 7.fff) Schöttgen und Kreysig dipl. II. 691,