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Die Grafen von Valkenstein am Harze und ihre Stammgenossen
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Zweite Abthcilung.

Die Slammgenossen der Grafenvon Valkenstein.

§. 1. Die Grafen von Kakelinge oder Hecklingcn.

Am 30. Septembor 944 überliess König Otto dem Kloster Qued-linburg, woselbst sein Vater bestattet lag und seine Tochter Lütgarderzogen war, das volle Eigenthum an einem predium, von dem ersagt: quod in Kinlinga Aginoni beneficiatum habuimus*). DiesesKinlinga, auf der Rückseite der Urkunde von einer jüngeren HandAlkillinge genannt, ist bisher niclit nachgewiesen; möchte aber wohlan erster Stelle Kaclinga, an zweiter Stelle Ackillinge gelesen wer-den, und nichts anderes als das Kaldinge unfern der Bode beiStass-furt sein, welches noch 1407 Kekelinghe heisst, gegenwärtig aberHecldingen genannt wird.

Damit haben wir aber etwas sehr Wichtiges in genealogischerBeziehung gewonnen, nämlich in der Person des mit Kaclinga be-lehnten Agino (gleichbedeutend mit den anderweitigen NamensformenEgino, Eino, Egon) den bis jetzt nicht bekannt gewesenen Gross-vater, sowohl des Egino von Conradsburg, als des Alverich vonKakelinge, die beide ausdrücklich Brudersöhne von dem in ge-

*) E r a t h p. G46'.