VORWORT.
Es leidet keinen Zweifel — täglich wird man Ge-legenheit finden, sich mehr davon zu überzeugen —dass in dem grossen, gedruckten Vorrathe von Ur-kunden und andern Quellenzeugnissen des Mittelalterseine unerschöpfliche Fundgrube der wichtigsten Ent-deckungen, namentlich für Genealogie und Topogra-phie vorliegt: unendlich reichhaltiger als gemeinhinangenommen wird: cla in der Regel mehr nach demverborgenen ungedruckten Material der Archive, alsnach dem offen daliegenden gedruckten der Bibliothe-ken geforscht wird.
Läge diesem Ausspruche nicht eine vieljährige Er-fahrung zum Grunde; so würde es bei dem Einge-ständnisse von vorn herein, dass Ungedrucktes gegen-wärtiger Mittheilung wenig zu Gute kam, vermessen,oder mindestens überflüssig erscheinen können, vonNeuem einen Stoff zum Gegenstande einer Unter-