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Die Grafen von Valkenstein am Harze und ihre Stammgenossen
Entstehung
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Erste Abtheilung.

Ueber die Grafen von Valkenstein

mit besonderer Rücksicht auf Schaumann's Geschichte derselben.

§. 1. Pliozuvuzi und Arrikesleva.

Wir werden weiterhin sehen, dass für die Geschichte desValkensteinschen Stammes noch ältere Quellenzeugnisse zu Gebotestehen, als bisher für dieselbe in Anspruch genommen worden sind.Die älteste Urkunde, welche man bis dahin zu diesem Zwecke an-zog, ist die vom Jahre 1021, worin ein Edler Mann Namens Egino,den Gebhardi*) unangemessen für Egino II., Wohlbrück aber ohneZweifel mit Recht für den vom Sächsischen Annalisten erwähntenälteren Egeno von Conradsburg hält, dem Kaiser Heinrich, als diesersich eben in Quedlinburg befand, Erbgüter zu Pliozuvuzi und Arri-kesleva im Gau Nordduringon und in der Grafschaft des MarkgrafenDietmar übergab, um sie wieder dem Stifte Quedlinburg zu über-eignen **).

*) Gebhardi aquilonales marchiones p. 77.

**) Quidam nobilis vir, nomine Egeno a sua proprietate in nostranidedit proprielatem quod vocatur Pliozuvuzi et decein mansos in alteroloco, qui dicitur Arrikesleva, quae sita sunt in pago Nordduringon incomitatu vero Thiotmari Marchionis (Erath cod. dipl. Quedlinb;p. 61.) Auf der Rückseite der Urkunde wird der erste Ort: Plozev-vistehe genannt.

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