Ueber die Grafen von Valien stein.
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Cesarius gehörte und ein und derselbe ist mit dem oben erwähntenJordan von Lewenberg, nebst jener Vogtei erworben halle *).
§. 10. Die Beziehungen der Grafen von Valkenslein zudem älteren Maus fehl sehen Stamme.
In dem vorerwähnten Grafen Hoyer von Lauenburg erkennenwir übrigens nicht bloss denjenigen an, durch welchen zuerst dieQuedlinburgische Vogtei an das Valkenstcinsche Geschlecht gelangte,sondern auch denjenigen, auf welchen ausser dein MansfeldschenFamiliennamen, auch noch die Mansfeldschen Güter Heltslcdt, Gerb-sledt, Polleben u. a. m. übergingen **).
Sitte war es bekanntlich um diese Zeit, dem zweiten Sohneden Namen des Grossvaters mütterlicher Seits zu geben. Da derName Hoyer in keinem Geschlechtc so vorherrschend ist, wie indem älteren Stamme der Grafen von Mansfeld, so liegt es sehrnahe, in diesem die Ursache zum Herüberziehen des Namens Hoyerin die Valkensteinsche Dynastie zu suchen. Es würde demnach derGrafen Otto von Valkenstein und Hoyer von Lauenburg Vater Bur-chard, mit einer Tochter desjenigen Grafen Hoyer v. Mansfeld ver-mählt gewesen sein, den wir nicht selten neben dem Grafen Bur-chard in Urkunden des 12tenJahrhunderts genannt finden***), und
*) Otto et Albertus marchiones Brandenburg .... comitibus deIlegensten dominis Olrico et Alberto, advocatiam in Quedelingeburchvacantein et infeodatam, cum omni jure et vtilitale secunduin quod ean-dem pater noster felicis memorie dominus Otto quondam Marcbio Bran-denburgensis a nobili viro comite Sifrido de Blankenburch emerat, proqualuor milibus marcarum puri argenti vendidimus, cum parvo Ca-stro Lewenberch et ipsius Omnibus attinentiis, secundum quod aDomino Jordano de Gerslorp idetn Castrum pater noster emerat ante-diclus et ipsis eandem advocatiam cum castro jain dicto in ju-stum feodum concessimus, perpetuo possidendum. (Erath p. 251.)
"**) v. Ledebur Allg. Archiv II. 50 etc.
***) Zum erstenmal allein 1133: Iloygerus de Mandesvelde (v. Le-debur Allg. Arch. VIII. 282.); dann in Gemeinschaft: 1142 Burchar-