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Die Grafen von Valkenstein am Harze und ihre Stammgenossen
Entstehung
Seite
28
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'28 Erste Abtheilung.

Philipp hallen, bedroht. Völlig aus der Luft gegriffen ist es da-gegen, wenn Schaumann, um die amtliche Stellung des Cesarius zuerklären, zu einer Verdächtigung der auf Welphischer Seite stehen-den Aebtissin Sophia seine Zuflucht nimmt, und in folgender Weisevon Vermuthung zu Gewissheit sich steigernd, das Verhältniss an-deutet:Caesarius masste sich die Rechte eines Advocalus ecclesiaean. Dazu scheint die Aebtissin Caesarius persönlich gern ge-sehen zu haben Die Stellung des Günstlings Caesarius.Von Neuem ward das Leben mit Caesarius fortgesetzt u. s.w."

Solche Darstellungen sollen nun Ersatz geben für das, was Schau-mann an Wohlbrücks trefflicher Arbeit vermisst, von der er (Vor-rede p. X.) behauptet:dass sie durchgängig an einer entsetzlichenMagerkeit leide, insoweit er sich meistens auf ein monotones Auf-zählen der Personen und Urkunden beschränke, in welchen dieNamen der ersteren vorkommen, und indem er historische Aussich-ten auf allgemeine Verhältnisse und auf die politische Stellung desGeschlechtes fast nie gebe". Man vergleiche beide Arbeiten!

Wenn wir späterhin den Grafen Hoyer von Valkenstein dieQuedlinburgische Vogtei, über welche er sich bereits 1221 *) und1225'*""") mit der Aebtissin verglich, in die Hand der AebtissinGertrud zurückgeben sehen, die solche wiederum 1237 dem GrafenSiegfried von Blankenburg übertrug***); wenn wir ferner denGrafen Siegfried eben diese Vogtei an den Markgrafen Otto vonBrandenburg veräussern, durch dessen Söhne die Markgrafen Ottound Albert im Jahre 1273 aber wieder an die Grafen Olrich undAlbert von Regenstein käuflich überlassen sehen, so wird auch hierwieder des Schlosses Lauenburg als eines solchen gedacht, welchesMarkgraf Otto von Jordan von Gerstorp, der zur Descendenz des

*) Sch au mann S. 158.

**) Erat Ii p. 144.

***) Ibid. p. 1C4.