10 Erste Abtheilung.
Abt Heinrich, nach Urkunden von 1197, 1209, 1219, 1220 und1221*); den Abt Bertram von 1262**); Heidenrich als gewesenenAbt in einer Urkunde von 1280, die den Abt Rudolf nennt***); denAbt Albert 1305 f); den Abt Stephan von 1314 ff); den Abt Al-bert vor 1319 fff) und den Abt Heinrich von 1326 f*).
Es ergiebt sich aus diesem Verzeichnisse, welches auf Voll-ständigkeit keinen Anspruch macht, mindestens so viel zur Geniige,dass die Zahl der durch den Druck für die Geschichte der AbteiConradsburg zugänglich gewesenen Urkunden so unbeträchtlich kei-nesweges zu nennen ist. Es beruht überhaupt lediglich auf einemMissverstehen dessen, was Wohlbrück sagt, dass das Archiv desKlosters Conradsburg bei der Zerstörung in dem ThüringischenBauernkriege von 1525 seinen Untergang gefunden habe, wennSchaumann (S. 25) die Behauptung aufstellt, dass man vor nichtlanger Zeit auch nicht eine einzige urkundlich über das-selbe beglaubigte Nachricht gekannt habe. Das hat Wohl-brück, der ja selbst auf die Urkunde von 1151 hinweiset, und derausdrücklich sagt, dass es keinen Zweifel leide, dass Conradsburgvor seiner Verwandlung in ein Karthäuserkloster, mit Benedictiner-Mönchen besetzt gewesen sei, nicht behaupten wollen. Wenn Wohl-brück aber irgend etwas für unzweifelhaft ausgiebt, da kann man
*) Förste mann Neue Mittheil. 4. Bd. 1. H. S. 16 und 18. —Schamelius Kloster Rossleben S, 59. Seh altes 11. 543. Erathcod. dipl. Quedlinb. p. 138. Mosers diplom. Bclust. II. 6.
**) Leuckfeld antiq. Bursfeld. p. 69.
***) Rodolfus abbas in Conradesborch et lleidenricus quondam abbas.(Eratb cod. dipl. p. 270. Das Siegel des ersteren ibid. Tab. XXVII.No. 13)
f) Mosers diplom. Belustig. II. 49.
ff) Ketlner antiq. Quedl. p. 442. Eratb p. 371. Sein SiegelfeL eil das. Tab. XXXIV. No. 1.
fff) In diesem Jahre heisst er als Zeuge: Albertus quondam abbasin Conradesburch. (Leuckfeld antiq. Praemonstrat. Anh. S. 83.)
f*) Leuckfeld antiq. Bursfeld, j». 71.