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Die Herren von Rodenstein : nebst der Sage von den Wandergeistern auf Schnellerts und Rodenstein
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109
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uns einzig und allein nach der einfache» Lehre des ewi-gen Wortes Gattes zu richten, und uns in allen Lebens-verhältnissen von derselben leiten zu lassen. Giebt manhier auch nur ein wenig nach, so kommt mau in Ge-fahr aus Abwege zu gerathen. Der Eine verwirft alles,'was einem Geiste nur von ferne ähnlich sieht und derAndere setzt sogar, die Irrlichter in das Reich der Gei-ster. Als die Reformatoren die Lehren und dm Ge-brauch des heiligen Bibelbuchs wieder einführten, unddas in demselben, in der bestehenden Form, nichtbegründete und erst seit 1315 von Pabst Pius IV. ein-geführte^Fegfcuer auslöschten, gössen sie so viel Wasserhinein, daß zugleich auch jener Mittelort mit humeg-schwamm, den uns die Bibel Scherl und Hades nennt, wel-cher wahrscheinlich nach den Graden der abgeschiedenen See-len, mehr oder weniger zum angenehmen oder unange-nehmen Aufenthaltsort bestimmt ist. Was Christus amKreuze dem Schacher Paradies nennt, ist ein Theildieses Hades, *) zur Vorbereitung und zum Aufenthalte

Sollten nicht vielleicht in diesem Mitteiorte (freylichje weiter vom Ziele, desto schwerer zur Begnadi-gung) Menschenseelcn, die weder zur Verdammnißnoch zur Seligkeit reif sind, unbeschadet der ewigenkfebe und Gerechtigkeit Gottes, wenn sie ihrem We-sen und Zustande nach, durch das Heil der Erlösung,sich zu bessern noch im Stande sind -- noch Begna-digung erhalten können! ! Christus sagt Matth. C.12, B. 32. vergleichweise bey der schweren Sünde wi-der den heiligen Geist: Wer wider des Menschensohnspricht, dem wird vergeben werden, wer aber wider