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Die Herren von Rodenstein : nebst der Sage von den Wandergeistern auf Schnellerts und Rodenstein
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cr seine Augen nach diesem Bilde, vis es nach einerZeit von acht Minuten unsichtbar wurde.

Den folgenden Morgen, um eben die Zeit, wurdeer wiederum gewerkt, und sähe die nämliche Erscheinung,nur mit dem Unterschied, daß die Thüre am Schrankeiniges Geräusch machte, nicht anders, als wenn sichjemand daran lehnte. Diesmal blieb auch der Geistlänger sieheu, so, dasi ihn der Professor Oeder mitden Worten anredete: Gehe fort Käser Geist, was hastdu hier zu schaffen? Auf diese Worte erfolgten vondem Sehattcnbilde allerhand fürchterliche Bewegungen,es bewegte Kopf. Hände und Füse so, dasi auch derProfessor Oeder angstvoll betete: wer Gott vertrautu. s. w. und Gott der Vater wohn' uns bei u. s. w.Hierauf verschwand der Geist. Acht Tage laug geuosider bisher vom Geist Beunruhigte numuehroFnedc undRuhe; allein nach Verlauf dieser Zeit liest sich abermalsfrüh »m drei Uhr die Erscheinung sehen, nur mit demUnterschied, dasi sie vom Schrank her, grade auf ihnlos kam, und den Kopf über ihn hcrbeugte, so dasicr auch ausser Fasiuug im Bette aufsprang, und MitHeftigkeit auf das Gespenst losschlug. Es wich auchwirklich zurück an den Schrank: kaum aber hatte ersich niedergesetzt, so schien der Geist noch einen Angriffwagen zu wollen, weil cr sich dem Professor Oederwiederum näherte. Hier bemerkte der Letztere, dasi dasGespenst eine kurze Tabackpftife im Munde hotte, dieer vorher, vielleicht aus Schrecken nicht wahrgenommenhatte. Dieses Betragen des Geistes, und die überaus