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Höfe? in einiges Schrecken, allein überzeugt, daß erseinem Beruf nachgehe, faßte er sich bald wieder undging in die Stube. Nachdem er Alles in Richtigkeitgefunden hatte, schloß er die Stube hinter sich zn, undbemerkte den vorhergesehenen Schatten noch unbeweglichin seiner vorigen Stellung. Er faßte den Mnth, daßer auf ihn loß ging und ihm geradb ins Gesteht leuch-tete, jetzt überfiel ihn ein solches Entsetzen, daß erkaum die Hand w<icdcr an sich zurückziehen konnte,welche ihm auch von Stunde an so geschwollen war,daß er etliche Monate damit zubrachte.
Den folgenden Tag erzählte er diese sonderbareBegebenheit Herrn Oeder, Professor der Mathematik,der aber diese Geschichte als ein Philosoph nicht glau-ben wollte, sondern sie für einen Betrug oder eine Tau-schung der Einbildungskraft erklärte. Um aber genauerhinker die Sache zu kommen, erbot er sich, in der be-vorstehenden Nacht selbst mit zu gehen, weil er mitzuversichtlicher Hoffnung sich Rechnung machte, den k.I.Höfer zu überzeugen, daß er entweder nichts gesehen,oder sich von einem Gespenste mit Fleisch und Beinhabe hintergehen lassen. Veyde gingen daher zwischen11. und 42 Uhr an den gedachten Ort; sobald sie andie Stube kamen, ruft der Professor Ocder mit einergroßen Betheurung: Da ist Dörien leibhaftig. — DerU. Höfer ging stillschweigend in die Stube, und bcyseiner Zurückkauft saß der Schatten noch immer in sei-ner gewöhnlichen Stellung w'ic ^des Tags vorher. Siesahen ihn geraume Zeit genau an; alles an ihm war