Wappen, erst in neuern Zeiten daselbst angebracht wor-den sind.
Zu diesem Gebäude befindet sich auch ein großerviereckiger Ofen, welchen die' Herren von Rodensicinhaben giessen lassen, mit vielen Dibelstellen versehenund die betreffenden Abbildungen dabei, mit der Jahr-zahl 1585.^ Ein ähnlicher, wohl noch größerer Ofen,mit dem v. Nodensteinschen und v. Haderschen Wappen,der Inschrift: IMilippus V. Koclenstei» und blai'AU-letliu V. Hadern und der Jahrzahl 1573 stand eben-falls in diesem Gebäude, wurde aber in die, am Fußedes Nodensteiner Schloßberges gelegene Pächterwohnungversetzt, — dieser Ofen wurde auf Ansuchen des, nunverstorbenen Herrn Grafen v. Erbach, von der ebenfallsim Dcc. 1822 verstorbenen Freifrau Dorothea v. Gcm-mingen, dem Herrn Grafen im Spätjahr 1823 über-lassen, und von da nach Erbach überbracht.
In der Kirche zu Fränkisch - Crumbach befindet sichdas Erbbegräbnis der Herren v. Nodenstein. Die älte-sten der steinernen Epitaphe liegen und sind so ausge-treten und vom Steinfraßc verzehrt, daß sie nicht mehrgelesen werden können. Die stehenden sind alle ausdem 13. Jahrhundert. Mehrere der Ritter stehen inLebensgröße, geharnischt, an rslleb in Stein ausge-hauen und sind vorzüglich gearbeitet. Einer davon hatauf jeder Seite eine Dame stehen. Die Tradition ver-sichert, daß dieser Rodensieincr auf einem Zuge nachdem gelobten Lande sich mit einer Griechin verheuratherhabe, in der Meinung, daß seine kränkliche Frau, von