sscr ist die Communication mit dem NeichenbachcrThale; wo sich das gigantische Felsenmeer und nahedabei die so berühmte Riesensäule befindet, leicht anzu.'knüpfen. In Winterkasten lasse man sich bei WirthKriechbaum, ein Glas Mossau er Bier reichen, ein köst-licher Labetrank in heißen Sommertagen. GerührteEier, Speck und Eier, Pfannenkuchen, eine herrlicheSüßmilchsuppe :c. sind bei der Reinlichkeit in diesemHause, besonders zu empfehlen. Obgleich Bacchus hierseinen Thron nicht aufgeschlagen hat; so kann man dochdem Reisenden den Genuß eines Glases BergsträßerWeins, welcher nicht uneben ist, wohl anrathen.
Ich habe den reisenden Freund geführt, gespeisetund getränkt. Er wird mir nun auch erlauben, daßich nach dieser E.rcursion den Faden der Geschichtewieder auffasse.
In der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts hatsich eine Linie der Herren v. Nodenstein, in dem DorfeFränkisch-Crumbach angebauet. Philipp, Herr zu No-denstein erbaute nähmlich im Jahre 1572 nächst derFränkisch-Crumbacher Kirche, ein großes zweistöckigesHaus, mit einem von beiden Seiten spitz zulaufendenDache, welches zwei übereinander befindliche Speicherin sich schließt.
An der Westseite des Hauses ist in eine verzierteSaudsteinplatte das v. Rodensteinsche und v. HaberschcWappen ausgehauen. Rechts unter dem Rvdensteinschsn