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[1] (1797) [Hauptbd.]
Entstehung
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serm Fürstlichen Hochstifte über kurz oder lang eröfnet würden/aus besondern uns cigends bewegenden Ursachen, und mit Ein«verstandniß unscrs vilgelibten Lo-,chncnr« sowol, als mit Ein«willigung unsers würdigen Domkapituls zu Worms in un-serm und unserer Nachfolger im Hochstifte Namen den Wol-gebornen Carl Ludwig, Franz Edmund Amand Theresia, Fri«dcrich Maria Theresia Julia, und Franz Lothar GebrüderFrecherrn von Lmwenlivven und ihren rechtmäsigen mannli-chen Leides. Erben die Anwartschaft auf hirnach qcschribeneZehen erteilet, und Sie ihnen jedoch nur auf dcdachre» jLr-Icdrgungs Fall wirklich zu rechten Mannlehen gelihen haben,und leihen ihnen in Kraft discs Brifs mit Namen Bischofs-hcim und die Burg, die darinn gelegen ist, mit Wald undWaid, Holz und Feld, mir allen Gerichten, Freiheiken, Ge-wonheicen, und mit allen Zugchörungen, Hoch und Nider«weiden, und Jagden, gesucht und ungcsucht, nichts nicht aus«genommen, wie man das nehmen mag, Item Oberbüchelbach,das Burgel mir seiner Zugehörde, als sehr die Marek bcqrif«fen hat; Item ein Sechsteil an dem Zehenden zu Waibstadt,das um Albrechtcn von Erlickheim erkauft ist; Jrem noch ei»Sechsteil an dem Zchcnden zu Waibstadt, das um Eberhardvon, Scegcloch erkauft ist, so wie solches die von Helmstattbisher» beslzcn oder zu besizen das Recht haben.

Wir geben somit obgedachten von «üouäenkoven oder ih.ren rcchtmäßgen Lcibescrbcn Kraft diser Anwartschaft undwircklichen evenrualen Belenung das Recht und die Gewaltde» erfolgender Erüfnung dises Lehens, diselbe eigends in Be«ftZ Zu nemcn, und sich zuzueignen, iedoch mit dem Vorbehalt,dag Sie in den Genuß diser Lchcnsgefallen nur nach derieni.gen Ordnung einruken sollen, die ihre Frau Mutter deßfallsnoch nach ircm Gutbcfinden naher unter ihnen bestimmen undvestfttzen wird. Und wir haben hirüber Unser, unsers Stifts,unserer Mannen, und eines jeglichen Rccftce ausgenommen,auch darneben ausdrüklich vorbehalten, daß bei tftreinstigcmwircklichcm Erledigungs Fall die wirckliche und eigentlich so-genannte Belenung so wir bei einem wden darauf folgende»Herrn- oder Vasallen Falle deren Erneuerung von ihnen ge>bürend nachgesucht, und empfangen - und überhaupt alles ge«leistet werden wolle und solle, was ein Mann seinem Herr»schuldig ist zu tun, und billig tuen solle.

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