Geschichte. 55
brauchte, da bekannt ist, daß er der sich so sehrvergrößerten standischen Macht einen entscheiden»den Vorsprung abzugewinnen und selbst die be»sten Herzoglhümer an sein Haus zu bringen, dieKaiserskrone aber bey seiner Familie zu erhalten,suchte, (m) Die Art, alles dieß zu vollbringen,war auch die Weise, sich die Vasallen zu ver»binden. Wenn man der Meynung einiger Ge»lehrten O) folgen wollte, so hätte er schon aufdem Reichstag zu Aachen für die Erblichkeit derkleinern Lehen gesorgt ; gewis aber ist es, daßihm die Streitigkeiten zwischen den italienischenVasallen und ihren Lehcnsherren erwünschten Stoffdarzu dargeboten habe. («)
Er entschied dieselben, auf seinem zwey-Xl.ten (p) Zug nach Italien, dahin, daß der punctder Erblickest der Lehen, ohne Unterschied,sowohl auf Söhne, als Seirenverwandren,in so fern sie vom ersten Erwerber abstam-men, (<z) ausser allen Zweifel gesezr wurde, (r)
D 4 Was
sm) Schmidt a. a. O. v. 279. sgo.
(n) Xo??. //,/?. 5«^. ?. 4. epvcb. z. tbcs. I.Hommel !. c. S. 299. vergl. mit Schnauder?a. a, O. S. 2z. f.
so) Schmidt a.a.O. V.26. Selchow a.a.O.h- 3^4-
(0) von den XII.
er X!II.
(g) «Tl.r-r.v7-. I. c. §. eXXXXXll.
(r) I. X. 1. V. X. 1. bey L-kUl-iMiro «7. 5.p. Z54. er 4Z2. Leuo-Vre. -sc /cs-s.
h. VlII.