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einem Empfehlungsschreiben des v. Jonas an den Herzog Albrecht(Vgl. Voigts Briefwechsel S. 343 und Bock's Albrecht S. 201.)in Begleitung des Prof. Sabinus, des Eidams von Melanchthonauf die Universität Königsberg, wurde unter dem Rectorat Jsinder'sinscribirt (S. die Inlimatia äe Obitn etc. b. Richter). Am 15. Juli1551 verließ er die Universität mit einem guten Zeugniß (S. Rich-ter). — Aus dieser Zeit ist auch ein Brief der Mutter Katharina an denHerzog Albrecht, wie Herr Archivar GR. Voigt mir mittheilt, in demArchiv zu Königsberg, worin jene diesen bittet, den Sohn nach Frank-reich und Italien reisen zu lassen; wovon auch Richter und Andereberichten. Ob er wirklich gereist sei, davon finde ich nirgends etwaserwähnt. Da aber im Jahre 1552 bald nach dem Passauer VertrageJohann Friedrich der Großmüthige in seine Thüringschen Staatenzurückkehrte, so dürfte auch Johann Luther bei seiner feierlichen Be-grüßung nicht gefehlt, seineReise also wohl nicht über I Jahr ausge-dehnt haben. Kurz nachher finden wir ihn als Canzleirath angestellt,woraus Arnold in seiner Ketzerhistorie und Seckendorf in der Hist.I,ntllei-»ni8ini ungünstige Folgerungen über seine Qualification imWiderspruch mit allen andern Annalisten ziehen. Auch findet manseiner Mitwirkung bei mehreren wichtigen Verhandlungen z. B. in4trilo1äi nist. iVuinisinalies gedacht, woraus sich das Ge-
gentheil beweisen läßt. Von Herzog Johann Wilhelm von Weimar,von welchem er sein Rath genannt wird, ward er mit einem imKönigsberger Archive noch vorhandenen Briefe vom 23. Aug. 1563an Herzog Albrecht nach Königsberg gesandt und blieb dort bis inden Januar 1564, wo er mit einem Briefe vom 26. Januar, in demer ebenfalls als Johann Wilhelms — nicht als Albrechts - Ratherscheinet, zurückging. Kurz nachher war er mit Johann Friedrichdem Mittlern, der seine Residenz nach Gotha verlegte, dahin abge-gangen. Wegen der Grumbachischen Händel aber beurlaubte er sichvon dem Herzog am 3. Mai 1566, unter dem Vorwand, nach Preu-ßen zu gehen, ist aber dahin nicht abgegangen, sondern bei dem Kur-fürsten Joachim II. von Brandenburg als Rath in Berlin geblieben.Die auch in die neuesten Schriften übergegangene Annahme, daß erin Preußische Dienste getreten sei, ist sonach ohne allen Grund. Erkam vielmehr erst 1575, nur kurz vor seinem Tode, auf einerReise nach Königsberg, und trat dort als Gast bei dem SyndicuS
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