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Stammbaum der Familie des Dr. Martin Luther
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werde meinen Geist aufgeben, denn die Krankheit meh-ret sich." Darauf betet er:o mein Vater, mein Gott undVater unsers Herrn Jesu Christi, Du Gott alles Tro-stes, ich danke Dir, daß Du mir Deinen lieben Sohn,Jesum Christum, offenbaret hast, an den ich glaube, denich geprediget und bekennet habe, den ich geliebt undgelobt habe, welchen der leidige Papst und alle Gott-losen schänden, verfolgen und lästern, ich bitte Dich,Du mein Herr Jesu Christe, laß Dir mein Seelichen be-fohlen sein. O himmlischer Vater, ob ich schon diesenLeib verlassen und aus diesem Leben hinweggerissenwerden muß, so weiß ich doch gewiß, daß ich bei Direwig bleiben und aus Deiner Hand mich Niemand rei-ßen kann." Hierauf: 8io Dons «iiloxit munllum, ot uni^oni-turn Uliiiin snuin cinrot, ut oinni«, gui oroclit in onm, non poront,«0(1 Imdout vitnin noternkun (d. i. also hat Gott die Welt geliebet,daß er seinen eingebornen Sohn gab, u. s. w.), und setzte hinzu:Den« noster, Don« «ulvo« knoienäi Dominu«, o«t Domino ocin-ooncli ex mnrto, (Gott, der die Macht hat uns gesund zu machen,kann uns dem Tode entreißen). Der Arzt gab ihm noch Arzneiallein Luther sagte: ich fahre dahin,mein Geist werd ich aufgeben"und setzte dreimal eilends hinzu:in innnn« tnns oommonäo «pi-lituin inonin, roäoinosti ine, Domino, Den« voritntis." Nunward er stiller; man rüttelte und rieb ihn, aber er schlug kein Augeauf. Graf Albrecht und dessen Gemahlin nebst den Aerzten riebenihn mit stärkendem Wasser, allein er lag stille. Da rief ihm Jonaszu:rovei-onlie putor (verehrter Vater) wollt ihr auf Christum undhie Lehre, die ihr geprediget, beständig sterben?" Hierauf antworteteer deutlich:Ja!" legte sich auf die Seite und schlief wohl eineViertelstunde. Nun kamen darauf Graf Hans Heinrich von Schwarz-burg und seine Gemahlin. Allein bald erbleichte Luther; Füße undNase wurden kalt, er holte tief, aber sanft Odem und gab seinen Geistauf ohne Unruhe und Schmerz. Vgl. die Berichte von Justus Jonasund N. Cälius über Luthers Absterben, Wittenberg und Frankfurt.Vgl. Förstemanns Denkmale, dem Dr. Martin Luther von der Hoch-achtung und Liebe seinerZeitgenossenerrichtet(Nordhausen 1846.), undLuthers Tod, von Stichert (1846). Seinen Tod soll nach dem Urtheile