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kaldischen Bunde der Protestanten sich entgegen der sogenannte heiligeBund, die Erzbischöffe von Mainz und Salzburg, die Herzoge vonBaiern, und Erich und Heinrich von Braunschweig und Georg vonSachsen. Luther giebt eine Schrift gegen den Erzbischof von Mainzwider des Kurfürsten Befehl heraus.
1539 giebt er die Schrift von den Concilien und Kirchen, diewider die Antinomer, die Anmerkungen über den Matthaus, und sei-nen Commentar über das Hohelied heraus. Auf der Versammlungzu Frankfurt rathen Brandenburg und die Pfalz zum Frieden, wie da-heim die WittenbergerTheologen.DerHerzog Heinrich von Sachsen zuFreiberg, schon Mitglied des Schmalkaldischen Bundes, folgt am 17.April, wo sein Bruder Georg stirbt, diesem in der Regierung, undreformirt in seinen Landern. Am 26. November tritt der KurfürstJoachim II. von Brandenburg der Reformation bei. Luther sprichtauf Anfrage des Landgrafen Philipp von Hessen fein Bedenken, derKurfürst von Sachsen sein Misfallen über dessen Doppelehe aus,welche jener mit Margaretha von Sala in Gegenwart Melanchthonsam 3. März vollzieht. Auf dem Convent zu Schmalkalden beschließtman bei dem Augsburger Bekenntniß zu beharren, alle papstlicheSatzungen zu meiden, und sich in einen Vergleich mit dem Papstenicht einzulassen. Die katholischen Stande zu Hagenau sind gegen dieKriegsrüstung, welche König Ferdinand heimlich betreibt. In denNiederlanden werden Luthers Schriften und Bibelübersetzungen ver-boten. Die evangelischen Stande berathschlagen in Naumburg.Granvella kommt als Stellvertreter des Kaisers zur Versammlungnach Worms.
Auf der zu Regensburg 1541 hindert der papstliche Legat Con-tareni nach seiner Jnstruction jeden Vergleich mit den Protestanten.Der Kurfürst von Sachsen hindert die Einsetzung des neugewähltenBischofs Julius von Pflugk zu Naumburg, ungeachtet des kaiserli-chen Befehls, läßt durch Luther dessen Freund Amsdorf alsBischof vonNaumburg ordiniren (20.Jan. 1542), und geht nichtnachRegensburg. Der Kaiser veranstaltet ein neues Religionsgesprächin Regensburg auf der Grundlage des Regensburger Interim.
Am 21. Januar 1542 entsagt Moritz von Sachsen, dessen VaterHerzog Heinrich (am 18. August 1541) gestorben ist, dem Schmal-kaldischen Bunde. Er zieht gegen den Kurfürsten von Sachsen vor