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Stammbaum der Familie des Dr. Martin Luther
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u. a., welche mehrere, ungewiß, wie viele Kinder gehabt haben sollen,nicht in Betracht kommen. 252 gehörten dem männlichen Geschlechte(darunter 23 Luther) und 23 l dem weiblichen an. Von 22 abergrößtenteils todtgebornen Kindern fand ich das Geschlecht nicht be-merkt. Hierbei sind natürlich diejenigen nicht angegeben, welche indie Familie geheirathet haben/vielweniger zugebrachte Kinder. 130Blatter führen Nachkommen Luthers in ehelicher Verbindung mitAndern auf, darunter 6 Frauen, von denen sich eine hat scheiden lassen,mit 2, eine mit 4 Gatten. Eine hat sich ihren ungetreuen Verlobtendurch Prozeß erobert. Ein Ehemann ist zum Hausfrieden ermahntworden. Einige Ehepaare, von denen keine Kinder stammen, habeich nicht auf besonderen Blattern aufgeführt. 237 Individuen sindtheils todt geborne, theils in der Blüthe der Jahre, nur wenige da-von in höhern Jahren unverehelicht gestorben.

Der ganze Stamm steht mit 3 Hauptasten da, wovon der erste(Johannes Luther) gleich anfangs abgestorben ist, in der neuernZeit aber mit 5 Pfropfreisern besetzt erscheint, der zweite aber sich gleichdurch drei Enkel in2 große Aeste spaltet (Johann Ernst und Jo-hann Friedrich Luther) denn von einer dritten Enkelin AnnaMarschall von Biberstein verliert sich die Spur einer Nachkommen-schaft. Die Nachkommenschaft der Margarethe, welche den 3ten Astbildet, wachst zwar nur dann, aber rasch durch 7 maligen Namens-wechsel in 11 Generationen in die Höhe mit mehrern ausgezeichnetenStaatsmannern oder hohen Ofsicieren an der Spitze. JohannFriedrichs Zweig anfangs sehr dünn, wachst ebenfalls sehr schnellbis zur Uten Generation fort, bleibt fast immer an einem Orte, undstellt anfangs nur Kürschner dar, späterhin umfaßt er mehrere Hand-werker, auch Kaufleute, und Andere in sich. Der Ast von JohannErnst theilt sich gleich wieder durch 4 seiner Kinder, von denen AnnaKatharina Cläre sogleich verschwindet, der Hoffmannsche Astsich sehr weit bis auf die neusten Zeiten ausbreitet und nicht lang-sam wachsend das zehnte Geschlecht bereits erreicht hat; derTeubner -Kieritz - Schedische, ein größtenteils theologischer Ast,der ebenfalls in neuerer Zeit sehr an Umfang zunimmt, mit seinenäußersten Zweigen nur erst das neunte Geschlecht begonnen hat. Ingleichem Falle befindet sich die ganze größtenteils auch gelehrte aberdoch sehr gemischte Nachkommenschaft von Johann Martin