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Versuch einer Geschlechts-Geschichte des reichsgräflichen Hauses von Schwicheldt : aus theils bereits gedruckten, theils ungedruckten Urkunden
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Das noch jetzt blühende Haus.

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vorschreibt, daß ihre, als einer von Fabriceschen Tochter eines Nachkonnnensdes Stifters, Descendenten den Namen und das Wappen der von Fabrice-schen Familie annehmen sollten; dies vielmehr nun für den Fall ausgedrücktist, wenn die Güter an die von Lästert oder von Eyben fallen würden; inzwischendarüber doch einiger Zweifel erregt wurde: so wurde am 27. Februar I7ll8schon im voraus zwischen ihr und ihrer Schwester einer Seits, und den Kindernder Geheimten-Cammerrathin Marie Margarethe von Lästert geborne von Fabriceandrer Seils ein besonderer Vergleich geschlossen, nach welchem sie an die vonLästert 5000 Rchlr zahlte, und dagegen ihre und ihrer Schwester, wenn solcheheirathen würde, Descendenten von der Annahme des von Fabriceschen Namensund Wappens ganzlich frei gesprochen wurde. Ein gleicher Receß, jedoch ohneGeld-Stipulation und Zahlung, ist am 21. September 17^t8 mit der vonEybenschen Familie geschlossen worden.

Ein Zweifel obiger Art kann daher nie wieder zur Frage kommen; die vonSchwicheldtsche Familie, oder genauer geredet, die Descendenten der Geheimen-Rathin von Schwicheldt, gebornen von Fabrice sind von Erfüllung solcherBedingung frei.

Weil aber zu der Zeit, wie sie die Fidekcommißgüter nach Absterben deslet zte n Besitzers erhielt, der Bestand derselben nicht mehr derselbe war, wie er zurZeit des Todes des Stifters gewesen; auch wegen der ursprünglich damit ver-bunden gewesenen Mannlehne natürlich nicht mehr seyn konnte, indem diesetheils an den übrigen noch blühenden Mannsstamm der von FabriceschenFamilie, theils an die Lehnsherrschaft zurückfielen: so schloß sie sehr weislichim Jahre 1763 mit den Berechtigten aus der von Lästert- und von EybenschenFamilie einen Receß, worin genau bestimmt und ausführlich festgesetzt ist, wasin easu apsriurao an solche Familien als würkliches von Fabricesches Fidei,commiß-Gut herausgegeben werden müsse. Dies war um so nothwendiger, als