Die sogenannte Tunzsnhause nsche Linke.
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daß sie ihm für seinen dritten Antheil an den Einkünften der Liebcnburg undihrer Zubehörungsn jahrlich ll00 fl. Münze zahlen sollten und wollten, worausman einen ohngefahren Schluß auf den jahrlichen Ertrag dieses Pfandbesitzesin damaliger Zeit zu machen in Stand gesetzt wird.
Dem Kloster Woltingerode schenkte er auf Pfingsten 151st, vielleicht wegenglücklicher Entbindung seiner Gemahlin von einem Sohns, 100 fl. zur Be-gründung einer an jedem Sonnabend für das Geschlecht derer von Schwicheldtzu haltenden Seelmesse, wo aus der desfalls vom Kloster ausgestellten Urkunde(Nro 250.) hervorgehet, daß er auch Voigt desselben war.
Zwei Jahre nachher, nemlich im December, am Montage nach Lucia 1516endete er seinen Lebenslauf zu Sangershausen; seine Leiche wurde aber nach demKloster Woltingerode gebracht, und daselbst in der Kirche vor dem Chorsbeerdiget.
In seinem vom Offiziell zu Halberstadt bestätigten Testamente hat er,außer anderen Legaten zu milden Zwecken und geistlichen Stiftungen, demKloster Woltingerode, wo seine Schwester Adelheid, Aebcissin, und erselbst Voigt war, sein bestes Pferd und seinen besten Harnisch; der heiligenJungfrau Maria und dem Ritter St- Jürgen allda sein Schwerdts und demSt. Annen-Bilde im Augustinerklostcr zu Sangershausen seinen silbernen 22Loth schweren Degen vermacht. Hiedurch geriethen diese Waffen in sehrfriedliche Hände!
Zu Executoren seines Testamens hatte er den Herzog Georg von Sachsen,den Graf Bodo von Stollberg und seinen eigenen Bruder Conrad; zur Vor-münderin seines einzigen, im Jahre 151h gebornen Sohnes Conrad aber seineGemahlin ernannt.
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