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Versuch einer Geschlechts-Geschichte des reichsgräflichen Hauses von Schwicheldt : aus theils bereits gedruckten, theils ungedruckten Urkunden
Entstehung
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22h- Dritter Abschnitt.

dem Convente zu Braunfchweig herabsetzen und ermaßigen zu lassen, wo erdenn am 3. März 1569 den desfallsigen Receß nebst seinen Mitdeputirtenvollzogen hat. "I In demselben lctztgedachten Jahrs war er auch mit dreiPferden bei dem feierlichen Einzüge des Herzogs Julius in Braunschweiggegenwartig. **)

Mit seinem Bruder Brandt setzte er sich am 20. Juni 1571 zu Goslar,unter Vermittlung seines Vetters, Conrads des Vierten, und Hans Frese,auch Burchard von Cramm und Johann von Rössing, wovon die ersten beidendurch Conrad, und letztere beiden durch Brand von Schwicheldt gewählt waren,wegen der außerhalb des sogenannten kleinen Stifts belegeuen vaterlichenGüter aus einander. Bis dahin hatten sie solche gemeinschaftlich verwaltenlassen; weil Brand jedoch in diesem Jahre zur Ehe geschritten war: so fandendie Brüder eine fernere gemeinschaftliche Verwaltung nicht für zuträglich.In einem besondern Receffe von demselben Tage (Nro. 2^8.) wurde inzwischennochmals ausdrücklich festgefetzt, daß der Receß vom Jahre 155^, mittelstwelchem die beiden von Schwicheldtschen Linien wegen der im kleinen Stiftebelegenen Güter auseinandersetzende Anordnunng getroffen hatten, ganjunverändert bei Kräften bleiben, und fortwährend festgehalten werden solle,so weit er das Interesse beider Linien betraf. Wegen des ihrer Linie alleinzugefallenen Antheils setzten beide Brüder, Conrad und Brand, LudwigsSohne, sich auch noch in demselben Jahre zur Erhaltung des brüderlichenFriedens aus einander.

Auf Michaelis I57tr belegte er, in Gemeinschaft mit seinem Bruderund seinen Vettern, zum Besten des von ihrem Großvater Conrad dem Zweiten

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*) Braunschw. Händel. i. Secl. 2. cax. 't. xag. 272 und 277.

N c th m cv er l. c. Th. 2. xag. 962.