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Versuch einer Geschlechts-Geschichte des reichsgräflichen Hauses von Schwicheldt : aus theils bereits gedruckten, theils ungedruckten Urkunden
Entstehung
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Das altere Hildesheimsche Haus. 1)5

sämmtlich nebst ihren Freunden den Widerstrebenden zur Erfüllung anhaltenwollten.

Im Jahre 1)62 erwarb er sich die Schäferei zu Kniestedt, wie aus derzuseinen Gunsten von Heinrich von Kniestedt geschehenen Refutation (Nro.180.)zu ersehen ist.

In ebendemselben Jahre ertheilte er als Lehnsherr seinen ConsenS zu derVerschreibung (Nro. 181.), kraft welcher sein Vasall Hans Lindau zu Salz-gitter dem Hans Linde zu Braunschweig '/z Mark jahrlicher Rente aus seinenGütern zusicherte. Diese jahrliche Renre hat Hans Linde Hernachmals anno1)82 an die Kirche zu Salzgltter abgetreten.

Unter Consens des Bischofs Ernst von Hildesheim übergaben ihm derRitter Ebert, Ungleichen Johann und Moritz von Langelen anno 1)63 fünfHufen Landes zu Levede für 150 Gfl. auf 3 Jahre in antichretischen Pfand,besitz (Nro. 182.); und am Mittwochen nach Quasimodogeniti desselben JahrSfand er die von Cramm wegen ihres Mitbesitzes der Liebenburg ab, um solcheallein zu besitzen. Jetzt ließ er sich vom Bischöfe eine neue Schloßverschreibungertheilen, worin außer der Liebenburg auch noch die Holtenburg oder Holzburgbenannt, und das Versatzcapical zu 1),812 Rfl. ausdrücklich angegeben ist.Der Versatzbrkef ist im Uebrigen mit den vorigen gleichlautend, und wirddaher der Kürze halber hier snd Nro. 183. nur so weit mitgetheilt, als erdie Hauptsache und die dabei vorgekommenen Personen enthalt. Der in dieserUrkunde vorkommende Ausdruck: zu getreuen Handen, ist mit der beiVerlassungen gebräuchlichen Formel: all Käeles rnanus, offenbar gleichbedeu-tend. Denn der Ritter Conrad von Alten, Diedrich Bok von Northolz undHeinrich von Velrheim erklären hier ausdrücklich, daß sie für die Erfüllungdes Conlracts von Seiten der Pfandinhaber haften wollten.

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