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Versuch einer Geschlechts-Geschichte des reichsgräflichen Hauses von Schwicheldt : aus theils bereits gedruckten, theils ungedruckten Urkunden
Entstehung
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Zweiter Abschnitt.

Er besaß den zum Hofmarschallamte gehörigen Hof zu Peine in Gemein,schaft mit Conrad von Schwicheldt dem Aeltern. Die Gebäude waren durchden Lauf der Zeit hinfallig geworden. Im Jahre 1ll55 mußte eine kostspieligeReparatur vorgenommen werden, allein Aschwin hatte dazu kein Geld. Nichteinmal die von Conrad geliehenen 5^ Fuder Rocken, 3 Fuder Hafer undkl Pfund Lübischev Pfennige vermogte er damals zu erstatten. Um nun ausdieser Verlegenheit zu kommen, trat er seinem Vetter Conrad seinen Antheilam Hofe zu Peine ganzlich ab, und behielt sich nur vor, daß, wenn er oderseine Erben ihren Antheil wieder zu haben wünschten, ihm oder ihnen solcherdann wieder eingeräumt werden solle, sobald sie nach vorgängiger vierteljährigerKündigung, so zu Weihnachten jeden Jahrs geschehen könne, alle verwandtenBaukosten und vorgedachtes geliehenes Korn und Geld erstattet haben würden.Der Preis des Korns wurde, insofern die Erstattung in natura, nicht geschehenwerde, auf Geld festgesetzt, und zwar eine Mark Braunschweigisch für vierScheffel Rocken, und vier Pfund Lübisch für ein Fuder Hafer, wie dieß bisdesfallstge Urkunde (Nro. 111.) des Mehreren besagt.

In demselben Jahre borgte er von Conrad von Schwicheldt anderweitt»00 RGfl. und im Jahre 1ll58 noch 119 RGfl., wofür er seinen Antheilan 11 Hufen Landes zu Hohenhameln seinem Gläubiger abtrat. Bald darauflieh er abermals von demselben 258 RGfl. und von einer Bürgersfrau inGoslar 25 Rfl.

Im Jahre itt60 versetzte er den halben Zehnten zu Flachstöckheim anGerke Pawel in Braunschweig, und seine Verschreibung aä 1650 fl., welchevon den Herzögen Wilhelm dem Aeltern, Wilhelm dem Jüngern und Friedrichvon Vraunschweig-Lüneburg für Brandt von Schwicheldt, Curdt von Honstedtund andere auf das Schloß Homburg radicirt ausgestellt war, an Diedrich