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Versuch einer Geschlechts-Geschichte des reichsgräflichen Hauses von Schwicheldt : aus theils bereits gedruckten, theils ungedruckten Urkunden
Entstehung
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76
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Erster Abschnitt.

weicher er des weiland Domherrn Gebhard von Homburg Curie vor demPapenstiege in Hildesheim für 35 Mark Silber und 3 Mark jährlicher, andas Domcapittel allda zu zahlende Rente, die mit 60 Mark abgekauft werdenkönnte, also überhaupt für 90 Mark Silber Hildesheimscher Wahrung gekaufthat. Ein Preis, der für die damaligen Zeiten nicht wohlfeil war.

Im Jahre Ill18 erscheint er auch als Archidiacon zu Goslar, und scheintdamals seine frühere Wohnung mit einer andern allda vertauscht zu haben,indem die Curie, worauf er laut Urkunde Nro. 93. von den Testamentariendes weiland Domherrn Hans von Campen 30 Mark zur zweiten Hypothekleihet, und deren Zinsen auf ewige Zeiten alljährlich dem Obedentiario ingroßen Elvede gezahlt werden sollen, in der Burg zu Hildesheim, dem neuenParadiese gegenüber belegen ist, das Domcapittel auch nicht mehr 60, sondernnur 20 löthige Mark darin zur ersten Hypothek stehen hatte.

Im Jahre lll25 erhielt er von dem Domherrn Burchard von WerbergeVollmacht (Nro. 9^.), Namens seiner die Obedienz zu Emmerke in dieHände des Domcapittels zu Hildesheim zu resigniren, und im Jahre lll29war er einer von den erwählten Schiedsrichtern in der Streitsache der HerzögeBernhard, Otto und Friedrich von Braunschweig--Lüneburg und des RittersBernhard Kunne von Lüde. *)

Gleichergestalt kömmt er km Jahre 1^39 in der Streitsache wegen desZehntens zu Embere **) vor, und hat in demselben Jahre als Lenioi- esMuliden Auftrag vom Domprobst Ekhard von Hanensee zu Hildesheim erhalten,das Kloster Sülce allda reformiren zu helfen. ***)

*) Rethmeyer Br. Lüneb. Chronik Th. 2. xgg. 18S6.

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»»») I-eidüitii Lcrixl. re?. Lruu«. 1". 2. z>,ig.