Aelteste Kunde der Familie.
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einen besondern Verzichtsbrief formlich ausgestellt, womit denn diese Streitsacheihre Endschaft erreicht hat.
Im Jahre Ill02 belehnte der Bischof Johann von Hildesheim unsernRitter mit denjenigen Gütern zu Dinklar, Hohenhameln, Lengede, kleinenHera, Seelde und Haverla, welche vorhin Conrad von Lutter zu Lehn besessen,und jetzt dem Stifte durch den Tod des letzten Besitzers eröffnet anheimgefallen waren. (Nro. 85.) Ob, und wie viel deshalb an oben gedachterEnschadigungssumme abgerechnet worden sey, ist nicht mehr bekannt.
Am St. Paulstage desselben Jahrs entließ der Ritter Ernst Bock unsernRitter derjenigen Bürgschaftsverpflichtung, welche Letzterer für den RitterGebhard von Saldern gegen des Ersteren Vater Heinrich Bock eingegangengewesen war (Nro. 86.); was aber der Gegenstand der Bürgschaft gewesenseyn mogte, erhellet nicht.
Gegen das Ende desselben Jahrs versetzte der Ritter nebst seinen Söhnen,Ritter Heinrich und Knappen Heinrich, auch Brand tr Höfe und HufenLandes zu, Othfresen an die Marktkirche Eosma und Damiani in Goslar für30 löthige Mark Braunschwciger Probe und Goslarschen Gewichts. (Nr. 87. 88.)Diese Urkunde verdient um deswillen Aufmerksamkeit, weil sie die Namendreier Söhne unsers Ritters enthalt und unbezweifelt nachweiset, daß zweiderselben, so unmittelbar auf einander folgen, Heinrich heißen.
Vemerkenswerth scheint auch noch zu seyn, daß nach damaligen Rechtendas Wicwenthum einer Fran durch ihre anderweite Verheirathung nicht verlorengieng. Des Ritters Dettmar von Lutter Witwe, Ilse, war in einem Theilederjenigen Güter, welche nach Conrads von Lutter Tode dem Stifte apertgeworden, und unserm Ritter von neuem verliehen waren, mit lehnsherrlichemConsense ein Witwenthum verschrieben. Sie hatte ihren Witwenstuhl verrückt;