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Erster Abschnitt.
von dem Umstände abnehmen, daß, wie Graf Albrecht von Schladen imJahre 2353 sein Schloß Schladen nebst Zubehörungen für 2900 Mark Silberan den Bischof Heinrich von Hildeshelm verkaufte, und wegen der Zahlunggewisse Termins verabredet waren; er auch sechs Bürgen für die richtigeErfüllung der Zahlungstermine verlangt hatte, diese beiden Brüder unter densechs Bürgen gestellt und angenommen wurden. (Nro. 20.) Sie mußten ver-mögend seyn, da man sie vorzugsweise aus dem Stiftsadel zu Bürgen erkohr.
Im Jahre 1353 erhielten sie vom Herzoge Heinrich von Braunschweig,als Probst zum heiligen Kreutze in Hildesheim, einen neuen Lehnbrief über5 Hufen zu Flachstöckheim, weil er seht zur Probstei gelangt war. DerLehnbrief ist bereits vom Hofrath Scheidt *) zuM Druck befördert, und wirddaher als bloßer Lehnserneueruitgsbrief nicht wiederholt. Weil in diesen Lehn-briefen aber nur 5 Hufen geschrieben, das Lehn jedoch aus 0 Hufen bestand:so stellte Dscan und Capitcel gedachten Stifts im Jahre 1356 eine besondereUrkunde (Nro. 25.) aus, worin sie das Letztere bezeugten. Uebrigens lösetdiese letztere Urkunde das Dunkel über die Person dieses Herzogs von Braun-schweig, dessen Scheidt am angeführten -Orte erwähnt, indem hier namentlichgesagt wird, daß er ein Sohn Herzogs Magnus von Braunschweig sey.Dieser Vater kann nun kein anderer, als Herzog Magnus der Fromme seyn.
Von den Gebrüdern Conrad, Johann und Bodo von Saldern kauftensie im Jahre I35ck zwei Hufen Landes, vor Rosenthal belegen, für 25 Marklothigen Silbers. (Nro. 21.) Im Jahre 1355 erhielt Heinrich von Schwicheldrund Johann von Rodersen tz Hufen Landes zu kleinen Were für 16 Marklöthigen Silbers von Lüdeke von Flöthe in Pfandschaft. (Nro. 22.)
Im folgenden Jahre 1356 ließen die Gebrüder Siverd und Brüningvon Nutcnberg einen Hof in der Vorburg zu Pekne, 7 Hufen Landes zu
*) Scheidt Loct. äii-1. zu den Znsätzen zu M o ser'6 Br. Lüueb.StnatSrechte, Vorrede x. LXIX,