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Erster Abschnitt.
überschwemmen mußte, und hiedurch sind die Belagerten gezwungen worden,sich dem Bischöfe und seinen Kampfgenossen zu übergeben.
Einige Geschichtschreiber setzen diesen Vorfall in das Jahr I3ll6; *)Andere aber in das Jahr I3ll8, **) und dieß Letztere scheint das Richtigstezu seyn, weil sie sämmtlich darin einverstanden sind, daß diese Eroberung nachdes oberwahnten Gegenbischofs Erich Tode statt gefunden habe. Ist dieser nunerst im Jahre 13ll8 verstorben, so kann es auch nicht in einem früheren Jahregewesen seyn.
Uebrkgcns darf man hier die Bemerkung nicht unterdrücken, daß allerWahrscheinlichkeit nach die beiden Brüder Heinrich und Johann von Schwicheldtnicht Besitzer des Schlosses Wallmoden gewesen seyn mogten. Im Jahre I3ll5und I3ll5 sind sie als Freunde des Bischofs erschienen, und bald werden wirauch sehen, daß Heinrich von Schwicheldt des Bischofs Voigt zur Liebenburgwar. Er stand also mit dem Landesherrn in freundschaftlichen Verhaltnissen,konnte also schwerlich gegen dessen Unterthanen feindlich Hausen, und dadurchden Bischof zwingen, ihn eines festen Schlosses mit Gewalt entsetzen zu müssen.Es drangt sich vielmehr die Vermuthung' auf, daß vielleicht Conrad undRagebode oder deren Söhne, oder auch eine ganz andere Linie, wozu der im§. 12. gedachte Christoph von Schwicheldt gehören mogte, Besitzer gewesen seynmogten. Vielleicht ist diese Eroberung des Schlosses Wallmoden die Veranlassunggewesen, daß Christoph nebst seinem Gefährten Christian von Cramm ein unstatesLeben ergreifen mußten, und daß bei dieser Gelegenheit auch das Stammhauszu Schwicheldt verloren gegangen seyn mag. Wenigstens kann man aus dem
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