zusammen werden genannt, und auf solche Weise die Geschichte abgehandeltwerden müsse.
So kauften sie km Jahre 13^1 (Nro. 13.) die sogenannte Salderwkesevor Rosenthal bei Peine von den Gebrüdern von Salder, Johann und Conrad,Ritter, und Bodo, Knappen, für 7 löthkge Mark Silbers, welche noch biszum heutigen Tage im Besitze der Familie sich befindet.
Bald darauf, im Jahre I3ll5, (Nro. ill.) belehnte der Bischof Heinrichvon Hildesheim sie mit einem Vorwerke, 7 Hufen Landes und einer Wiese zuClauen, so vorhin Herrmann Heide besessen gehabt hat. Kraft dieser Beleh-nung sind die Herren von Schwicheldt Freidknggrefen des Meyer- und Freidingszu Clauen, weshalb ihnen alljährlich 3 Mariengulden, oder 1 Rthlr. Mgr.Cassenmünze, sogenannten Pfenningszinses durch den Meyerdingvoigt zu Claueneingesammelt und abgeliefert werden müssen. Die westphalische Usurpationszeithat zwar in neueren Jahren eine Unterbrechung veranlaßt, indem der Königvon Westphalen das Meyer- und Freiding abschaffte, und dieß Geld von demaußer Würkung gesetzten Meyerdingsvoigt nicht mehr erhoben werden konnte.Jetzt, nach wiederhergestellter alter Verfassung, wird aber diese Einnahme wiederherbeigeschafft werden müssen.
Im folgenden Jahre I3ll6 belehnte derselbe Bischof die beiden genanntenBrüder (Nro. 15.) mit einem Vorwerke zu Lelghen, dem Zehnten zu Hoyershop,dem Vorwerke zu Roden und 30 Schilling Hildesheimscher Pfennige aus demVorwerke zu Eggeln.
In diesem Zeitraume befand sich auch das Schloß Wallmoden in denHanden der Herren von Schwicheldt; es ist aber nicht bekannt, ob vorgedachtebeiden Brüder Heinrich und Johann Antheil an selbigem hatten. Die Besitzerdieses Schlosses sielen dem Stifte durch Raub und andere Unbilde sehr zurLast, die um so drückender waren, als sich das Stift selbst zu damaliger Zeit