Aelteste Kunde der Familie.'
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sein Bruder Heinrich anfänglich in solcher Würde gefolgt, von da nachHannover versetzt seyn, und an diesem letztern Orte den Arnold von Heddessezum Nachfolger gehabt hatte. Daran würde sich die Vermuthung reihen, daß dieNachfolge vielleicht an Verwandtschaft geknüpft gewesen; dieser Arnold istHeinrichs Schwager gewesen, indem Arnold von Eddeffe Schwester des Ludolphvon SchwicheldcGemahlin war*), und so hatte man den Zunamen, nämlich:von Heddesse oder eigentlich Eddesse, welche Benennung noch bis üaw einDorf im Amte Meinersen ohnweit Peine führt, und wovon eine ausgestorbeneFamilie des Lüneburgischen Adels den Namen geführt hat, trotz des Verschwei-gens jenes alcen Urkundenschreibers herausgefolgert.
Für Gewißheit kann natürlich diese Folgerung nicht ausgegeben werden,ganz unwahrscheinlich wird sie aber auch nicht genannt werden können. Mankann ihr noch mehr Wahrscheinlichkeit geben, wenn man den Inhalt nachfol-gender Urkunde (Nro. 7.) vom Jahre 1261 damit verbindet.
In Gefolge derselben kaufte Ritter Heinrich von Schwkcheldt einen demStifte zu Moritzberg bei Hildesheim zinspflichtigen Hof zu Clauen und schenkteihn mit Bewilligung des Probstes Vollrad und des Capitels zum Moritzbergean das Kloster Riddagshausen. Der Probst giebt sich zwar das Ansehen indieser Urkunde, als habe er das Geschenk gemacht; inzwischen sagt er doch selbst,daß der Ritter Heinrich von Schwicheldt denselben von ihm gekauft habe,und so konnte er nicht noch einmal verschenken, was er so eben als verkauftbenannte. Es war ein Formel der Vorzeit, daß wenn dem Obereigenthümer dasObereigenthum abgekauft, oder auf sonstige Art vergütet war, um es einerStiftung oder Kloster zuzuwenden, dieser sich in den Urkunden als der eigent-liche Schenkgeber aufführen ließ. Auf diese Weise führen viele Stiftungen
") Scheide vom Adel, kiant. äocnin. xgß. ZoZ. wo übrigens durch einen Druckfehler Sclnvi-cliere gesetzt ist, statt Srvickelte.