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4 (1866) Spaur - Z : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 6530 Adels-Geschlechter
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Zum Zwen

Zuniga, Fclir, kais. Generalmajor, erhielt 1646 die Grafen-Würde. sR. T. A. R.j Wahrscheinlich span. Abstammung.

Znppani, österr.-italien. Grafcngeschlecht. Josef Conte Z.war 1835 Domherr zu Belluno.

Zur. Der Auditorlieut. Z. wurde im I. 1792 geadelt.sM. v. M., Erg. 502. - v. H.jZnrawskq, f. Woyuarowicz.

Zu-Will, f. Rhein.

Znnnülstc», f. Mühlen.

Zuroch-Czapicwski, eine in Westpreußen seßhafte Familiemit dem Wappen Saß. so. Ledebur III. 174.j

Znrowsky, ungarisch. Hiaziuth v. Z. stand 1857 als Kadetim 9. östcrr. Inf. Regiment.

Zurtschcuthat, Hanns Ehrenrcich, kais. Gegcnhändler im Ver-weseramte zu Ausser, wurde 1699 geadelt. sR. T. A. R.^j

Znrwcstcn. Die Wittwe des kurmainz. Hof- und würz-burg. Kousistorialraths Z., geb. de Battis, erhielt am 28. Nov.1796 ein Adclsdiplom für sich und ihre Söhne Johann Baptistund Josef, jv. Hcfner, baycr. Adel S- 126. T. 156. Bayer. Wppb.IX. 66. - v. Lang 607. - v. H.s

Zury, österreichisch. Franz v. Z. war 1796 Accessist beider k. k. Staatshauptbuchhaltung in cameralibus.sWicncr Adreßbuch von >7364

4 Zilsdorf, ein altes schwäb. Geschlecht auf der gleichnamigenBurg im Württemberg. O.A. Ravensburg. Dasselbe kommtim 12. Jahrh. vor. sGricsiuger 1672.jj

Ziisncr v. Znsncrcgg, ein kärnthner u. fräuk. Geschlecht,das 1652 vorkommt. jVicdcrmann, Altm. Taf. 30. Zedier I.XIV.S. 770. v. H4

Vielleicht ist der 1659 in den Adelstand erhobene kärnthnerLandschaftsmcdikus Adam Zusncr der Stammvater des vorstehendgenannten Geschlechts. sR. T. A. R.j

Zuydwick, österreichisch. Friedrich Hermann Frhr. v. Z.stand 1857 als Untcrlicntenant im 4. k. k. Kür. Regiment.

Zinsten v. Nqeuclt, stammen aus den Niederlanden. Einejüngere Linie ist gräflich. Durch ein k. bayer. Diplom vom29. August 1815 sind sie in Bayern als Freiherren anerkannt.In den Niederlanden gehört die Familie zu den ältesten Ge-schlechtern. Jakob van Z. de Vecht auf Blickenburg, Ze-ven der u- Haag-Nemrock, welcher sich 1352 mit der Erb-Tochter des Grafen v. Nieuvelde vermählte, wurde als vonaltem Adel abstammend erkannt. Er fügte des Leztcrcn Namendem seinigen bei. Hervorragend erscheint Steven van Zuylenv. Nuyvclt, welcher 1527 Kommcnthur des Dentschherrnordcnszu Utrecht war. Die Familie ist in Holland und Belgienverbreitet. Aus lezterem Zweige wendete sich Franz Guisclin amEnde des 18. Jahrhunderts als preuß. Kammerherr nach Deutsch-land und vermählte sich daselbst mit estier Gräfin v. Jenison-Walworth in Bayern. jTaschenb. der srhrl. Häuser auf t853.v. Lang 274. Siebmacher. v. Hcfner, bayer. Adel S. 65. T. 70.Baycr. Wppb. IV. 55; Erg. Bd. S. 2t. Kneschke, Wappen IV.v. H4

Zuistcnstcin, s. Nassau.

7 Zwack. Der ehemalige kurPfalzbayer. HohcnschulkastncrSimon Z. in Ingolstadt erhielt am 7. Juli 1792 ein Adels-Diplom. sv. Lang 607. Bayer. Wppb. IX. 66. v. H4

j- Zwackh auf Holthausen. Der kurfürstl. Rath Philipp Z. er-hielt vom König von Bayern am 25. Jan. 1899 ein Adels -und Ritterdiplom, jv. Lang 607. Bayer. Wappenb. IX. 67.

v. Hefner, bayer. Adel S. 126. Taf. t56. v. H. KneschkeWappen IV4

Zwanziger. Der Regierungsrath Joh. Michael Z. in Kastellerhielt von K. Josef II. am 5. April 1784 ein Adelsdiplom.

sv. Hefner, baycr. Adel S. 126. T. 156. Bayer. Wppb. IX. 67.v. Lang 608. v. H.s

st Zwecke, ein schles. u. brandenbnrg. Geschlecht. Hannsv. Z. kommt 1589 als der Erste vor.

sv. Ledebur III. 174. v. H. Henel, Sites. 641. Sinap I.p. 120. 553. II. 1143. - Zedier UXIV. <0,0 u. f.j

Zwehi. Der kurmainz. geh. Rath Johann Z. wurde vonK- Ferdinand II. am 5. Juni 1633 geadelt.

sv. dem Knesebeck. v. Hefncr, hannöv. Adel S. 32. T. 37; bayer.Adel S. >26. T. 156. v. Ledebur III. >75. Bayer. Wppb. XII. 100.

v. Lang, Suppl. 152 u. f. v. H .s

Zmcidorf, Zweydorff, ein 1679 ausgestorb. braunschweig.Patrizicrgeschlecht. Nach anderen wahrscheinlich richtigeren Angabenist diese Familie nicht ausgestorben, da noch 1792 ein braun-schweig. Generalmajor lebte, dessen Bruder ein Goldschmied warund dessen Sohn ein Advokat, da aber wenigstens die Lezteren,sowie Mehrere in Preußen und Sachsen von dieser Familiekeinen Gebrauch vom Adel machten, wie dann derselbe auch nacheiner erhaltenen Bemerkung nur zum Patriziatadel gerechnet wor-den sein soll. sGrotc, hannöv. Wppb. O. 4. v. Ledebur III. >75.

v. Hcsncr, hannöv. Adel S. 32. T. 36. Zedier I.XIV. 1317.Siebmacher, I. 180. n. II, hat durch einen Druckfehler Zwydorn.Lüdersen's Sammlung. v. H.j

4 Zwcifelsbcrg, alte schwäb. Ritter auf der gleichnamigenBurg im Württemberg. O.A. Biber ach, die im 13. Jahrhundertblühten. sGricsinger 1673-j

Zmciffcl. Zwifel, Zwcyfel, Zwyfflen. 1. Zwiesel, Zweyfelt,Ritter, Herren und Freiherren, die auch bei der ehemal. Reichs-Ritterschaft am Rhein aufgeschworen und besonders im Berg'-schen, auch im Koburg'scheu seßhaft waren.

sKönig II. >163. III. 304. Beckmanns anhalt. Hist. III. 59>.Biedermann, Rhön u. Wcrra I. Verz. Zedier I^XIV, >063. Ro-dens I. 368 71. Sicbmacher II. >2!. n. >, welche beide Wappenaber von einander verschieden sind. Rodens, Beschreib, u. Abbildungder Wappen, welche in dem kurköln. rilterb. Collegio zu Bonn:c. aus-geschworen sind. >1. Samml. 43. Kupfcrst. n. 33. Fahne I. 463. II. 203.

Kneschke, Wappen >4

2. Philipp Z. wurde vom Kurfürsten von Brandenburgam 26. Juli 1671 der Adel erneuert.

jv. Zedlitz. v. Ledebur III. 175. Rodens I. 368. Bernd,Taf. I.1V. 107. Fahne I. 465. v. H4

Zwclfcr v. Klingenseld. Johann Z., kais. Hofzalamtsverwalter,wurde 1664 mit v. K. in den Adelstand erhoben. sR. T. A- R.jZwcmar, s. Zweymen.

Zwebendorf, s. Fontane.

4 Zweng zu Aiderndorf, stammten aus Dachau und gehörtenim 15. Jahrh. zum Adel, im 16. Jahrhundert zum Patriziate inMünchen. Im Schild ein Zwaugstuhl.jv. Hefner, 4 bayer. Adel S. 26. T. 22.j

Zwcnhoss, Paul Michael, k. k. Rath und Leibmedikus, wurde1752 in den Nitterstand erhoben. jM. v. M-, Erg. 229. v. H.jZwenkau, Zwenkhau, Johann, kais. Proviantoberkommissär, er-langte 1689 die Adelswürde. sR. T. A.R.j