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4 (1866) Spaur - Z : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 6530 Adels-Geschlechter
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durlach'schcr Kammerrath und 1689 k. dän, Agent beim Ober-Rheinkrcise. Sein Urenkel Karl Friedrich v, Z,, russ. Artillerie-Offizier, kam 1766 nach Preußen und erwarb das RittergutLinkau bei Fischhansen.

fHumbracht, Taf. <97 u. f v. Zedlitz. v. Ledebur ill. 153.n. II. Bernd LXXXII. 264. v. Hefner, sächs. Adel S. 53. T. 62.

Cast, Adelsb. von Baden. v. Hattstcin 67982; Suppl. revis. 38-

Bucelin 156. Sinap II. 817. Gauhe !. 2206. Zedier UX.S. 1613. Estor's Ahnenpr. 492. Tab. I. Sicbmacher I. 129. n. 14.V. 211. n II; beide Wappen sind insoweit ganz überein, daß auf demSchilde drei und auf dem Helme ein Löwe sich befindet; nur wenden sichdie crstcren, die er Zan dien überschreibt, von der rechten zur linken,die lczteren aber, die Zandter v. Merle überschrieben sind, von derlinken zur rechten Hand. v. Wolframitz, Zusäze ?c. I. n. 138.v. Meding I. n. 937. v. H.j

Zanc, öst err. - italienisch. Julius Anton Edler v. Z.war 1835 Archidiakon zu Padua.

Zaiicti, Anton, Kaufmann aus Zechau in Krain, wurde1661 in den Adelstand erhoben. jR. T. A- Rj

Zanetti, österr.-italienisch. Ferd. Marchesc v. Z. war1835 Präsident der Akademie des Ackerbaues und der schönenKünste zu Verona.

1. Zangen, Hanns Joachim, Kanzler der Universität Giesen,wurde um 165V in den Adclstand erhoben- Im GroßherzogthumHessen bedienstet. sv. Hefncr, Hess. Adel S. 31. T. 36 j Wappen:Gethcilt von R. u. G.; oben 2 s. Zangen, deren jede ein s- Herzhält; unten 2 geharnischte Arme, jeder ein solches Herz haltend.

2. Zangen, Johann Kristian, kais. Rittmeister, wurde 1715geadelt. jR. T. A. N.j

3- Zangen und Vbcrlanstei», ein schles. Geschlecht zu Breslau,aus dem Joh. Kristof Georg Z., Rathömann daselbst, am 16. Mai1674 in den Ritterstand erhoben wurde. Wappen: 1. Feld in G-zwei übereinander gelegte Zangen; 2. Feld in B. ein g. Adler;3. Feld in B. ein s. Löwe auf einem Felsen; 4. Feld in G- eingeharnischter Arm, ein Herz haltend. jSinap I. 478. 970. 1045.Zedier UX. 1551. v. Ledebur II!. 153. v. H-j

Zangenlicrg, s. Gauahl.

Zangcr v. Zangcrcck. Joh. Georg Z., des ungar. ErzbischofsGeorgi Lippai Rath und Mundschenk, wurde 1666 mit obigemBeinamen geadelt. sR. T. A. R.s

Zani. Joh. de Z., des Erzherzogs Ferdinand zn Oesterreichniederöstcrr. Erpcditor und Tarator, erhielt um's Jahr 1613ein Adelsdiplvm. jR.T.A.R.j

Zaninctti. Marinus Josef Z., Doktor und Phifikus zuTrieut, wurde im I. 176V in den Rcichsadclstand erhoben.jM. v. M., Erg. 498. v. H.j

Zank, österreichisch. Anton v. Z. stand 1857 als Kadetbeim 6. öst err. Inf. Regiment.

Zanken, ein pommer'sches Geschlecht der sogen. Freien.jMicrälius 547. v. Ledebur III. 153. v. H. SiebmacherV. 167. n. 2. v. Meding III. n. 980. Zedier UX. 1540s

Zanko, kroatisch. August v. Z. stand 1857 als Obcrlieu-tenant beim 4. ö st err. Hus. Regiment.

Zanncttclii, österr. - italienisch. Josef Edler v. Z. war1835 Adjunkt bei der k. k. Delegation zu Venedig.

Zanoni, A., lombard.-venetian. Obcrpostdircktor, erlangte1362 den österr. Adel. jA. A. Zeit., Aug. 1862.j

Zanscn, ein ursprünglich stralsnuder Geschlecht, welchesvon Schweden den Adel erhielt. jBagmihl Ii. Taf. 35.

- Zap

v. Ledebur III. 153. 361.j Dasselbe besaß 157V Niepars imprcuß. Kreise Franzburg. Der König von Preußen gestattete dieAnnahme des Namens Osten, mit v. Z., gen. v. d. O.sv. Zedlitz.;

Zanthicr, eine sächsische, besonders anhalt. Familie, vonwelcher Tilemann v. Z. zuerst um das I. 14V2 als Geistlicher beider Kirche zu Dessau und 1474 Kaspar und Andreas als an-halt'sche Vasallen vorkommen.

jBeckmann'S anhalt. Hist. VII. 364. König II. <26414. PauliV. 27985. v. Uechtritz, diplomat. Nachr. (von 1695 1778, aus densalzfurthcr, königsfelder u. niutzschner Kirchenbüchern) III. 246 43.v. Meding III. n. 981. Allgem. histor. Lexikon. Sinap I. 486.Carpzov'ö Ehrcntempel der Obcrlausitz II. 185. Gauhe I. 2266 u. f.Zedier UX. 1664 u. f. v. Zedlitz. Bagmihl II. Taf. 56. - v. H. v. Ledebur III. 153. 361. - v. Hefncr, sächs. Adel S. 53. T. 62. -Kncschkc, Wappen Ill.s

Zliiitis, Johann Wilhelm Brimo, kurpfälz. Hofrath, wurde1786 geadelt. jR. T. A. N.j

Z»»wi5k>>. Die Gebrüder v. Z. wurden im I. 1779 Grafen.jM. v. M. 32. v. H.j

Zapata, Lope Walther, wurde 1636 in den Neichsgrafenstanderhoben. jR. T. A. N.j

i Zlipckcnkorff, ein abgegangenes Mecklenburg. Geschlecht,das, da es mit denen v. Normann einerlei Wappen hat, auchmit solchen einerlei Ursprungs gewesen zu sein scheint. Es mag imersten Zehend des 15. Jahrhunderts ausgestorben sein. Klaus Z.lebte noch im I. 14V6. jv. Meding III. n. 982. v. H.j

Zapcndouiski, v. Gi>t-Z., ein in Westpreußen und imLauenburg'schen ansässiges Geschlecht; 168V.jv. Ledebur III. I54.j

j- Zupolia, Zapolöki, ein ungarisches, 1571 erloschenesGeschlecht, aus welchem Johann im I. 1526 König von Ungarnwurde. Sein Sohn erhielt 154V das Fürstcnthum Sieben-bürgen und 155V die Fürstcnthümcr Oppeln und Ratibor.Mit ihm starb das Geschlecht aus. jv. Ledebur III. 154.j

Die Familie Z. gehörte zu den ältesten und angesehenstenungarischen Geschlechtern, besaß die Gespanschaften Zips undTrentschin, und mehrere Sprossen derselben bekleideten dieobersten ungar. Reichsämler. Durch Stefan v. Z. u. den Sohndesselben, Joh. v. Z., ist die Geschichte der Familie vielfach mitder Geschichte des Königreichs Ungarn verflochten. Stefan v. Z.,früher Obergcspan in Oberungarn und Kronvcrwahrcr, erhielt1473 für große Tapferkeit vom König Mathias die GespanschaftTreutschin, nahm 1485 im Kriege mit Oesterreich Wien ein,wurde Statthalter von Oesterreich, nach dem Tode seines Bru-ders Emerich v. Z. Palatin von Ungarn und kämpfte dann fürKönig Ladislaus V. sehr glücklich, starb aber 1499 plötzlich.Joh. v. Z., geb. 1487, gest. 154V, bewährte sich schon 1514 beiDämpfung der Baucruunruhen, wurde 1516 Woiwode von Sie-benbürgen, nnd als König Ludwig II. 1526 bei Mohacz zu-gefallen war, von einer Partei zum Könige von Ungarn gewählt,während eine andere Partei den Erzherzog Ferdinand entgegenstellte,welcher Icztcrc denselben 1528 bei Tokay schlug, doch seztc SultanSoliman II. ihn wieder in Ungarn ein und den später von Neuemmit Oesterreich cutbranntcn Krieg schloß 1535 der Friede znWaizen, in welchem Joh. v. Z. als König anerkannt wurde.! jLehotzky, stemmst. II. Jllustr. Zeit. v. 22. Mai 1858 Nr. 777 .j