Druckschrift 
4 (1866) Spaur - Z : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 6530 Adels-Geschlechter
Entstehung
Seite
241
Einzelbild herunterladen
 

Zam Zun

241

Zamagna, österr.-italienisch. Mathias Alois Edler v. Z.war 1835 k. k. Vicedelegat zu Rovigo. Ludwig v. Z. stand 1357als Major im 20. österr. Inf, Regiment.

Zambach, s. Stambach.

Zambaiti o. Carlicne. Die Bruder Franz Alban u. FerdinandBernardin Z., dann ihre Schwestern Lukretia Ursula, MargarethaSusanna und Klaudia Theresia wurden 1718 mit v. C. geadelt.sM. v. M., Erg. 498. v. H,s

Zambarda. Franz Z., Hofzalmeister und Reichshcrold, wurdeim I. 1749 in den Rcichsadelstand erhoben.sM. v. M., Erg. 498. v. H.s

1. Zambclli ». Dibcrshcim. Der Rittmeister Josef Z. wurdeim I. 1820 mit v. B. geadelt.

sM. v. M., Erg. 498. v. Hst

2. Zamliclli v. Pallajcrhof. Jakob Z., Bürger zu Trient,wurde im I. 1778 mitEdler v. E." in den Reichsritterstanderhoben. sM. v. M., Erg. 227. v. H.s

Zamboni v. Lorbcrftld. Der österr. Plazkommandant zu Ra-gusa, Oberstlieut. Joh. Z., wurde 1855 mit v. L. geadelt.sOestcrr. Militär - Schcmat. v. 1855.s

Zambromski, ein posen'sches Geschlecht. Wappen?sv. Ledebur lll. 152 I

Zambrziscki , im Großherzogthum Posen seßhaft. Wappen:Koscicsza. sv. Ledebur lll. 152.s

Zamchl, Friedrich und Ciprianus, Gebrüder, zu Elb ing,erhielten unterm 17. Sept. 1614 von dem Pfalzgrafcn KristianTheodor Schosserus v. Fricdhelm u. Einsleben einen Adelsbrief,sv. Ledebur III. 361 , wo auch das Wappen. s

Zamikal v. Schiüjsclsfeld. Georg Joh. Z., Plazlicutenant zuKomvrn, wurde im I. 1757 mit v. S. geadelt.sM. v. M. 290. - v. H.s

Zamolcwicz. Aus diesem Geschlechte stand 1806 ein Haupt-mann im preuß- Heere. Wappen: Radwan.sv. Ledebur III. 152 s

Zamorsky v. Clbcrsscid, ungarisch. Rudolf Z. v. E. stand1857 als Unterlieuteuant im 1. österr. Inf. Regiment.

Zamorq, stammen aus Ungarn. In Pommern gehörte dasRittergut Bon in dem Ritter Joh. Anton v. Z. Die Familie istauch in Westpreußen seßhaft. sBagmihl III. T. 70. ».Zedlitz. v. Ledebur II!. 152. 36I.s

Zamosc-Zamoyski. Die Brüder Joh. Jakob u. Andreas Z. -Z. wurden im I. 1780 in den galiz. Grafenstand erhoben. DerRitter Stanislaus v. Z. wurde im I. 1820 galiz. Graf.

Diese Familie stammt aus dem sehr alten und berühmtenpoln. Geschlechte der Kozkorogsky, welches einen aufrechtstehenden s. Bock in R. führte. Zwei Brüder theilteu die Güter,und der eine, getrennt durch eine Brücke vom andern, bekam denNamen Zamoscie über der Brücke. Ein Nachkomme vonLeztcrem, Florian Z., Szarynsz genannt wegen seinem grauenAnzüge, wurde in der Schlacht bei Plowce, 1331, schwer ver-wundet von seinem bösen Nachbar durch 3 Lanzen, worauf derLezterc entfernt und dem Florian vom König 3 Lanzen in's SchildlJelita) gegeben wurden. Man findet im Verlaufe der Zeit dieMitglieder des Geschlechts häufig unter den Großwürdenträgernvon Polen u. der Kirche; sie sind begütert in Russisch-Polen,

Stammbuch des Adels in Deutschland. IV.

Ungarn und Galizien, und erhielten 1764 das Jndigenat inPreuße n.

sv. H. Gräfl. Taschenb. v. 1862. v. Hefner, galiz. Adel S. 32T. 34. M. v. M., Erg. 38. V .Ledebur III. I53.s

Zanchy v. Cotta v. Liccheiibcrg. Der Neichörittcr Z. v. C. u.

L., jubilirter triester Zalmeister u. k. k. Rath, wurde im Jahre1794 in den Freiherrnstand erhoben. Die Z. stammen auS Ber-gamo, besaßen 1520 daS adl. Patriziat zu Verona und blühenallda noch. Antonie Z. ließ sich um 1509 zu Fiume nieder..Giovanni und Franziska Z. erlangten am 1. Mai 1531 den Adelmit dem Beinamen v. Catto, einem Schlosse in Bergamo.Anton Z. v. C. erlangte 1647 von der Stadt Bergamo Be-stätigung seines althergebrachten Adels und am 23. Januar 1755als Obereinnehmcr von Trieft von K. Ferdinand III. den Ritter-^stand mit dem Beinamen v. C. u. L.

sTaschenb. der frhrl. Häuser auf 1348. M. v. M. 95. v. HI

1. Zander. Joh. Z., schwed. KriegSkommissär, wurde imJahre 1631 von K. Gustav Adolf von Schweden geadelt.

sv. Ledebur III. 153. n. I. Kneschke, Wappen I.s

2. Zander, Daniel Johann, wurde am 20. Sept. 1715 vonSchweden geadelt, sv. Ledebur III. 361, ohne Wappen-AngäbestIn Pommern 1773, 1786.

3. Zander, Paschen, wurde am 2. Jan. 1718 von Schweden1718 mit Paschen geadelt, sv. Ledebur III. 361, ohne Wappen-AngstIn Pommern 1773, 1786. Möchte der Vorfahr des JohannPasch en-Z. sein.

4. Zander, Johann Paschen, k. schwed. Kanzleiregistrator,wurde 1759 in den Reichsadelstand erhoben. sR. T. A. R.js

5. Zander, Kristian Friedrich Gotthilf, Präsident zu Königs-berg, wurde 1836 geadelt. sPrcuß. Wppb. IV. 99. v. LedeburIII. 153. n. II. 36 ist Wappen: Gespalten; vorn quer getheilt, obenin Schw. ein Fisch, unten in S. ein schw. Anker; hinten in B.drei g. Garben.

Zand! v. Lichtenberg. Der Rittmeister Johann Z. wurde imJahre 1770 mit v. L. geadelt.

IM. v. M., Erg. 498. - v. H.s

Zandonati, galizisch. Polikarp v. Z. war 1857 beimWeindaz - Amt.

Zandt- Dieses Namens gibt eS zwei verschiedene Familien,welche jedoch in v. Zedlitz's AdelSlerikon als zwei Linien ein unddesselben Geschlechts betrachtet werden, obgleich sie zwei ganz ver-schiedene Wappen führen. Beide Familien stammen übrigens ausden Rhcingegenden. Die Eine dieser Familien heißt:

Z. zu Dario und führt einen schw. bl. Schild mit 4 s. Spizen,die den Schild in die Quere thcilen. Dieses Geschlecht ist zwarnoch bei Düsseldorf seßhaft, hat sich aber auch nach Bayern ver-breitet, wo solches, der bat)er. Ritterschaft längst einverleibt, dasBaronät durch Lehnbriefe erwiesen hat. sSiebmachcr I. 86. 130.v. Lang, Suppl. 81. Bayer. Wppb. IV. v. Zedlitz IV. 363.v. Hefner, bayer. Adel S. 65. T. 69. Taschenb. der frhrl. Häuser aufI859st

Z. v. Merl, Zand, Zandtcr heißt die andere Familie; sieführt drei Löwen in R. und stammt aus dem Tri er'scheu, wosie schon 1253 Merl besaß. Von da wandte sie sich in's Oester-reichische, welches Land sie aber auch wegen der Religion wiederverlassen mußte. Martin v. Z. kam um das I. 1590 nach Dur-lach, wo er als Kanzler starb. Jakob Krist. v. Z. war baden-

31