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4 (1866) Spaur - Z : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 6530 Adels-Geschlechter
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Wim -

Schlcttstadt u. Straßburg 1261. Die ordentliche Stamm-Neihe beginnt mit Leonhard W. 1451. Dessen jüngster SohnHanns war im Bauernkriege Anführer der Aufständischen. HannsW. machte mit Joachim Frhrn. v. Zinzcndorf große Reisen durchfast alle Thcile der Welt und ließ sich endlich zu Frankfurt amMain nieder, wo er 1598 durch seine Frau Kristiane v. Stall-burg Ganerbc von Altenlimpnrg wurde. Daö Geschlechterlosch im Anfange des 19. Jahrhunderts zu Frankfurt.

(Neues geneal. Hdb. von 1777. S. 363. 1778. S. 176 u. f. - v. H.j2. Wunderer. Diese Ritter erhielten mit Balthasar v. W. am26. Jan. 1633 die st eher. Landmannschaft. (Schmutz IV. 412. v. H .j Ob dieses Geschlecht von der Familie der W. in Frank-furt verschieden sei, kann man nicht bestimmen.

-f Wunderlich, ein erloschenes schles. Geschlecht. Wappen?sSinap tl. 1123. v. Ledebur III. I43.j

f Wnndersih, Gottfried, k. preuß. Pontonierhanptmann,wurde von K. Friedrich Wilhelm III. in den Adelstand erhoben.Er starb am 39. März 1899 ohne Nachkommen,sv. Ledebur III. 143j

f Wundcschin, Wunncschin, ein erloschenes adliches Geschlecht,welches 1566 Wunncschin in Hinterpommern besaß. W.?sv. Ledebur III. 143.j

Wundschutz. Mathias v. W. wurde am 6. Mai 1661 in denbvhm. alten Rittcrstand erhoben, sv. H.jWuninberg, s. Winnenberg.

si Wunnenstcin, ein Württemberg. Geschlecht, aus demWolf v. W. im 14. Jahrh. den Grafen Eberhard den Grcinervon Württemberg viele Jahre befehdete. sBnrgermeister, Grafen- n.Rittersaal 66. 71. Zedier I-IX. 22011. Griesinger 1632. v. H.jWuiincrstldtcu, ein altes Geschlecht in der Altmark.sEnzel 's altmärk. Chronik öS. Zedier I-IX. 2201. v. H.jWunsch, Johann Jakob, war aus dem Württemberg. AmteHeidenheim 1717 geboren und erlangte im preuß. Heere dieWürde eines Generallieutenants; er starb 1788 und hinterließeinen Sohn. sv. Zedlitz.j (In Württemberg gibt cS keine Familiev. W.; er mag daher später geadelt worden sein, besonders da erden preuß. schw. Adlerorden erhielt.)

(Griesinger 1653. v. Ledebur III- 143. 360.j

Ob der 1796 als fürstlich thnrn- u. taris'scher Agent zuWien vorkommende Frhr. Lorenz v. W. hierher gehört, ist dieß-orts unbekannt.

In dem frhrl. Taschenbuche für 1869 findet sich eine Familiev. W. aufgeführt, welche in Schlesien begütert ist u. von altemAdel sein soll. Aus derselben wurde August Ludwig unterm31. Mai 1846 vom Fürsten Heinrich I5XII. jüngerer Linie Reußin den Freiherrnstand erhoben und solches am 12. April 1859vom König von Sachsen bestätigt. Das Wappen ist gevicrtet:1. In G. ein wachsender geharnischter Mann, in der Rechten3 r. Rosen haltend; 2. u. 3. in R. 2 g. Querbalken; 4. in G.ein schwertschwingender geharnischter Arm.

Wmischhcim o. Mentha!. Der Advokat Wenzel W. wurdeWegen Vertheidigung der Rechte der Krone Böhmens im I. 1797mit v. L. geadelt.sM. v. M. 153. v. H. Kneschke, Wappen IV.jMunschwitz, ein sehr altes freiherrliches, in Böhmen undin der Niederlausitz seßhaftes, von den Wenden abstammen-des Geschlecht, dessen gleichnamiges, von ihm im 7. Jahrh. er-

Stammbuch des Adels in Deutschland. IV.

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bautcs Stammhaus in Meißen liegt. Ihre ordentliche Stamm-Reihe fängt mit Gewißheit im Jahre 1499 an. Sie hatten sonst17 Herrschaften und Güter in Böhmen und 5 in Mähren,auch 3 in der Obcrpfalz. Mathias Gottfried v. W., welcherdie Stadt und Herrschaft Ronöperg und Wasseran in Böh-men zc. besaß, auch an den Ort, wo der hl. Johannes von Ne-pomuk von der Brücke herabgestürzt wurde, eine prächtige metallene,29 Zentner schwere und 4 Ellen hohe Statue desselben im Jahre1683 errichten ließ, wurde von K. Leopold I. am 29. Aug. 1675mit seiner Descendenz in den böhm. Freiherrnstand erhoben.

(Jmhof, not proc. Jmp. in Mantiss. 462. Rcdestö sehcnsw. Pragan verschied. Orten. G. Dan. L. B- de Wunschwitz Mcmoriae genea-logico-heraldicae. quibus charissimor. suor. Ilbcror. Baron. de W. post-remas aliquol gcneranones et affiniiates etc. Prag 1727, und in seinemTafelbuche betitelt: Tabulac tam geneal. quam progonologicae ill. L. B.de W. etc. Kurze, doch eigentl. Nachr. von der Ankunft, Fortpflan-zung u. gcgcnwärt. Zustand des Geschlechts der Freiherren v. W. Wien,1741. 12. nebst der Conlinuat. accuratcr llnivcrsalstainmbaum des Ge-schlechts der v. W. Fol. in Patentformat, wobei 2 kl. Kupfer. Genealog.Deduktion der 16 Anhcrren Johann Anton Kajetans Frhrn. v. W. auf1 Patentfoliobogen. - Joh. Seifert, neue flor. höh. Haupt, kurze hist. -geneal. Beschreib. Negensburg, >71 >. 12. «.181.162.138200.234.Dessen Stammtaf. 1721. P. I. lit. w. P. III. lit. w. König III.S. 121 u. a. m. O. Jselin's Lerikou. Basel, >729. Fol. II. lit. h. 693.IV. lit. p. 119. Suppl. II. 1124. 1125. 1138. N. Ausg. III. 54st 1059.VI. 1,35. 1136. 1212. 1221. Forts, des all. hist. Lerikons lit. W.p. 1398. lit. H. p. 648. Albin, meist». Chronik Tit. lt. 155.Knauth, prodr. Misn. 353. 487. 500. 516. 526. Carpzov, obcrlaus.Ehrcntempel II. u. 56. 57 :c. M. Grosser'ö obcrlaus. MerkwürdigstB. 3. K. ,0. §.4. 42. - Gauhe I. 2198. Zedier I,IX. 2208-30. Schöngeists u. Kreysig's Nachlese VII. 473. M F. v. Stosch,Genealogie der v. Stosch. 1736. F. Vorrede auf fünf Seiten. v. H.j

Munschwiz, Georg, kaiserl. Sekretär, erhielt 1629 die Adels-Würde. sN. T. A. R.j Im I. 1638 wurde diese Standcserhöhungbestätigt. " (R. T. A. R.j

1. Wmistcr. Der Gntsbesizer Joh. Jakob W. in Schlesienwurde im I. 1791 in den Reichsadelstand erHobe». Wappen:1. und 4. in G. ein schw. Adler; 2. und 3. in B. ein Hirsch.

sv. Ledebur III. 144. Kneschke, Wappen IV. M. v. M., Erg.S. 496. v. Zedlitz. v. H.j

2. Munster. Der König von Preußen hat den GntsbesizerKarl W. zu Xionzemen im Posen'schcn und dessen Neffen, denLieut. Wilh. Eduard W., 1824 geadelt. Wappen?

sE. S. v. Ledebur III. 360.j

3. Münster, Hanns Heinrich Albrecht, k. preuß. Lieutenant,,wurde am 7. Mai 1836 geadelt. sE- S. v. Ledebur III. 144.jWappen: In B. ein aufgerichteter s- Hirsch. (Preuß. WappenbIV. 98.j

Wimstcrpcn, f. Wunstorf.

si Wmistors, Wunstorpke, Wunsdorf, Wunsterpen, ein aus-gestorbenes gräfl. Geschlecht, welches ein großes Stück Land änder Leine und die braunschweig. kleine Stadt und Schloß diesesNamenS im Fürstenthnme Kalenberg besaß. Es kommt zuerstim I. 933 und zulezt 1553, wo eS ausstarb, vor. Früher, undschon im I. 1446 hatte Graf Julius dem Bischof Magnus vonHildesheim die Grafschaft W- verkauft.

sP. Leyseri Historia Comit. Wunstorpiens. er diplomat. aliisque monu-mentis fide dignis marimam Partei» incditis contcrta. Helmstadt- 1726.4!p/t Bogen, nebst einer geneal. Tabelle. Bucelin. German, sacr.lll. 128.4- Abcl'ö deutsche u. sächs. Alterth. II. 577. 662. Pfeffingen,Historie des brannschweig-lüncburg. HauscS I. 468. 474. 483. 648.Falken's Entwurf einer Hist. Corbeiens. dipl. p. 42. Lucä, GrafensaalS. 788. Lauenstciists Hildesheim II. 42. Entzel's märst ChronikS. 43. König II. 67. Hübner II. Tab. 431. Zedier DlX.

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