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Wüst — Wun
fv. Ledebur III, >45. 360. — Bagmihl II, Taf, XlckV. — v. Zedlitz,Ad, Lexikon, wo Wüssow u, Wussow vermengt werden, — MicräliusIII, 332, 406, VI. 389, - Gauhe I, 2197. - Zedier IÜX. 1403, —Siebmacher V. 168. n, 12, — v, H.j
Wüst v- Wnldkirch. Der Obcrlieutenant Joh. W. wurde imJahre 1821 mit v. Waldkirch geadelt.
>M. v, M., Erg. 497. - v, H.j
Wnstemann, Karl Kristian, hcrzogl. sachseu-altenburg'scherMinister, wurde 18^^ vom Herzog von Sachsen-Alteuburggeadelt, fv. Hefucr, sächs. Adel S. 53.)
Wiistenan, s- Vorilla.
Wiijicnhoff, Wüstcuhofen, ein pommer'sches, bran den-burg'sches u. inagdcburg'schcs Geschlecht, das im 16. Jahrh.vorkommt, Micräliuö gedenkt desselben nicht. Es gibt zwei Ge-schlechter v. WüstenHof: I, Ein magdebnrg'sches, früherBecker, genannt Wüstenhoff. Wappen: In R. und S, quergetheilt, darin drei gr. Blätter oder Distelblüthen. Es kommtdieses Geschlecht schon 1546 auf Oschersleben vor. II, Einpommer'sches; Wappen: Gespalten; rechts dreimal in B. u. S.schräglinkS getheilt, links in Schw, ein g. aufgerichtetes Einhorn.
fv, Ledebur III. 145. — v. H, — Gauhe I, 2197. — Konig III. 724.— Zedier b,IX. 1414 u. f. — Siebmacher III. 166. n. 4, zu Nr. II. —v. Meding III. n. 973, zu Nr. I.j
Wuesthos, österreichisch. Friedrich Frhr. v. W. war 1835Oberst des 6. k. k. Drag. Regiments. Ob mit den pommcr'schenWüstcnhofen einerlei, ist zweifelhaft.
Wüstromirskq, f. Wostromirski.
Wnthcnfeid, s. Vittovich.
Wnttcnlnirg, s. Wuttenhofer.
st Wütlenhorst. Hermann u. Wilhelm Vincenz v. W. wurden1651 in den Freiherrnstand erhoben. sR. T. A. R.) Wo stammtdas Geschlecht her und wann wurde es geadelt?
Wühenstcin, s. Witzenstcin.
Wukcliic (oder Winikcllich), Adam, österr. Major in Pension,erlangte 1853 den Adel.sA. A. Zeit. v. 1353. — Oesterr. Milit. Schemat. v- 1854.)
Wiikowina, s. Dodassovich.
Wuldt, s. Wild eck.
Wulcr, s. Weyler.
Wnlfcrona, Daniel u. Andreas Friedrich, erhielten am 25. Juni1719 den schw ed. Adel; in Pommern seßhaft mit Zarrendorf,fv. Ledebur III. 142. — v. Zedlitz.;
1. Wulfsen (Wolffen, Wulff, Wolf), ein aus dem Magde-burg'scheu stammendes adl. Geschlecht, das auch in der ProvinzSachsen und im Anhalt'schen 1456, 1574, 1617, 1766, undin Westfalen und im Lippe'schcn begütert war. Es führt inG. einen aufgerichteten Wolf.
fSiebmacher I. 163. 175. — v. Ledebur III. 142. n- I.j
2. Wulfsen (Wolffen, Wulff, Wolf), ein pommer'sches Ge-schlecht, welches schon 1459 in Pommern seßhaft war. SeinWappen zeigt in B. einen schw. Löwen (nicht heraldisch). fSieb-macher I. 175. V. 167. — Bagmihl IV. Taf. XXXII.) Im Jahre1836 hat der König von Preußen dem Lieutenant Heinrich Lud-wig v. W. gestattet, den Namen und das Wappen der FamilieKüchenmeister v. Sternberg mit den scinigen zu verbinden.
fPrcuß. Wppb. II. 97. — v. Ledebur III. 142. n. III. u. S. 360.)
3. Wulfsen, eine preuß. und bayer. Familie, deren Frei-herrenprädikat in Bayern bis auf den Urgroßvater des ehemaligen
fürstl. passau'scheu ObcrstallmeisterS Friedrich Leopold v. W. inMünchen erwiesen ist. Wahrscheinlich ist das dieselbe Familie,von welcher v. Meding, I. n. 979, sagt, daß sie unter den hvl-steiner Adel gehöre und mit denen v. Pogwisch und Wisch einerleiWappen habe. jMußhard 559. — Siuap I. 1039. II. II 19. —Biedermann, Geb. u. Steigerw. — v. Lang 272. — Tyroff, 39. Ausg.n. 4. — Siebenkees I. 74 u. f. — v. Zedlitz. — Angelr, mark. Chronik.— Spangeuberg, Adelsspicgel. — Etzel's altmärk. Chronik 67. — GauheI. 2162. — Zedier 6VIII. 533. — Tascheub. der freiherrl. Häuserauf 1353- ^ v. Hefucr, bayer. Adel S. 64. Taf. 69. — v. LedeburIII. 142. u. Il.j Wappen: Ein aus einem Busch hervorbrechenderWolf. Begütert in Pommern, in Ostpreußen, in Schle-sien, vorzüglich in Brandenburg. (Tyroff I. 39. — Bayer.Wappcub. IV. 50. — v. H. — Kneschke, Wappen IV.jWulfsen, s. Lüben.
Wulfhcim. Albert v. W. war Droste des Bischofs vonMünster und 1176 und 1173 auf der Fürstcnversammlung zuGvßlar. Er muß ein jüngerer Sohn der v. Wulfen, Drostenzu Lüdinghausen, gewesen sein. Das Stammgut der Familie istdas Allodialgut Viischering, Kreis Lüdinghausen. Das Drosten-Amt ging stets auf den Aeltesten über und deßhalb heißt dieHaupt- oder Stammlinie „Erbdrosteu des Fürsteuthums Münster".
Bernhard III. hinterließ 1331 zwei Söhne; Heinrich erbtedie Güter und seine Nachkommen sezten die Familie fort bis aufKlemens August Frhrn. Droste zu Bischcring, vermählt mitSofie Alex. Droste zu Fünfstetten um 1824. S. d. Art.
st Wulkomski, v. Czcgenberg-W. (f. Czegenberg), ein inWest Preußen seßhaft gewesenes Geschlecht. Wappen ?fv- Ledebur III. 143.)
st Wüllersleben. Leutholf v. W. war 1461 unter denen, welchevon den Grafen von Schwarzburg ernannt wurden, eine Erbver-brüderung zu Stande zu bringen.
fMüller's sächs. Annalen 1. — Zedier IAX. 1433. — v. H.j
Wusti», Simon, erlangte 1614 den Adelstand.fR. T. A. R.j '
1. st Wulschen, Wülschcn, ein altes sächs. Geschlecht, das zuKaiser Heinrich's Zeiten sich in die Gegend um das röm. SchloßVarinuna an der Elbe, daS dieser Kaiser befestigt und Werbengenannt, niedergelassen hat. fEnzel's altmärkische Chronik 6. 64. -Zedier I-IX. 1434. — v. H.j
2- st Müschen, ein ausgestorb. lüncburg. Patriziergcschlecht.fBüttner's Stamm- u. Geschl.Reg. Rrrr. — Lüdcrscu's Samml. —v. H.j
st Wulzkc, ein ausgestorb. Geschlecht in der Alt mark-fGerken's Diplomat, vetust. March. I. — v. H.jWundcnseld, s- Nowey.
Wundeicheim, f. Bigony.
Wunder v. Wnndcrberg. Michael W., Feldkriegssekretär:c.,wurde im I. 1819 mit „Edler v. Wuuderbcrg" geadelt.fM. v. M. 289. - v. H.j
Wundrrbaldingcr. Franz W., Besizcr des Gutes Halß inBöhmen, wurde wegen Kultur des Bodens im I. 1819 geadelt.fM. v. M. 284. — v. H.jWiliidcrcgg, s. Elsasser.
1. st Wunderer, ein ursprünglich clsassisches, nachher zuFrankfurt a/M. in der adlicheu Ganerbschaft Altcnlimpurgbefindliches Geschlecht. Es erscheint dasselbe schon bei Zabern,