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Witt — Wittm
angeführt, welche 1653 geadelt worden seien. Vielleicht ist es nureine Bestätigung des Adelö und könnten diese Brüder dann zu
obigem Geschlechtc gehören, jv. Hefner, bayer. Adel S. 61. Taf. 6g;Erg. Bd. S. 21. — Bayer. Wappb. I V. 48. — v. H. — Kueschkc.Wappen Iiis
Wittcnliach, s. Weis senk ach.
Wittenberg, eine alte niederstichst Familie, die sich auch inSchweden und Dänemark ausgebreitet, wo sie auch den gräf-lichen Karakter hat. In Nicdcrsachseu kommt sie zuerst imJahre 1356 oor. sGauhc II. 1268—1301. — Lüdersen'« Sammlung.
— Siebmachcr V. III. n. ö. — v. Ledebur III. 126. — v. H.s
Wittenberg, s. Tauenzien.
1. Wittenburg. Samuel Wilhelm und August Ludwig W.,preuß. Lieutenants im Inf.Regiment „Gablcnz", wurden am27. Dez. 1773 in den preuß. Adelstand erhoben.
sv. Zedlitz. — o. Ledebur III. 126. — Dorst, fehles. Wppb. n. 120.
— Preuß. Wppb. IV. 90. — v. H.s
2. Wittenburg. Ferd. Wilhelm v. W. in Kurland wurdeim I. 1731 von K. Josef II. zum Neichsfreihcrrn erhoben. Nachdem Altonaer Merkur von 1796, Monat Dezember, S. 2678,ist derselbe wegen ausgezeichneter Tapferkeit von der K- Katharinavon Rußland zum Ritter des Alexander-Ncwsky-Ordens er-nannt, in den Fürstcnstand erhoben und zum Fürsten v. Jere-metta dergestalt eiugesezt, daß die Succcsston auf seine männ-lichen Erben, oder in deren Ermangelung auf seine Brüder über-geht. Leztere, von denen einer Lieutenant in österr. Diensten,der andere Kornet in schwed. Diensten war, wurden zu Grafenv. Taurien erhoben, sv. H.s
Wittenburg, f. Wittenhofcr.
st Wittcndors, ein aufgcschworncs jülich'scheS Geschlecht.Werner Adolf v. W. zu Bosstorf lebte noch 1663, wo er auf-geschworen wurde. fRobenS II. 262 u. f. — v. H.s
Wittcnfeld, ein fehles. Geschlecht. Etwas Weiteres ist nicht
bekannt. fSinap II. 1113. — Siebmacher V. 73. — Zedier KVII.S. 1609. — v. H.s
Wittcnhoscr v. Wittenburg. Kristian W., Militärverpflcgsvcr-waltcr, wurde im I. 1791 mit v. Wittenburg geadelt.sM. v. M., Erg. 494. - v. H.s
1. Wittenhorst. Kaiser Rudolf erhebt mit Diplom vom 7. Jan.1595 die Vettern Eberhard und Bartholomäus W. in den Adel-stand. Sie sind nicht zu verwechseln mit den W.-Sonsfeld.
2. Wittenhorst, eine clcve'sche frhrl. Familie, deren Stamm-
Hauö, die freie Herrschaft W., nahe am Rhein gelegen ist. Durch
Vermählung nahm daö Geschlecht den Namen Sonsfeld zu dem
scinigcu an. so. Zedlitz. — Diplomat. Jahrb. für die preuß. Staaten.1341. Abth. 2. S. 7!. — Fahne I. 460, woselbst eine Stammtafel.II. 206. ^ v. Ledebur Iii. 127. — Bernd, Taf. LXXX. 269. —Abcl's deutsche u. sächs. Altcrth. III. 775. - Gauhe I. 2151. — Zedier1,Vll. l8>0. — Pscffingcr, Mcrkwürdigk. dcö 17. Jahrhunderts 130.
— Siebmachcr II. 116. u. 2. — v. H.s
Wittern, Willcr, Withcru Witherda, Witterde, Widcrthc,Wiccrde, Withcude, Witlirde, Witleruc, ein thüriug. Geschlecht,dessen Stammhaus unfehlbar das 1 Stunde von Erfurt gelegeneDorf gleichen Namens gewesen, daö aber nachher Wanders-leben, Mühlberg, Dietendorf, Saufeld u. m. a. Ortebesaß, schon 1143 vorkommt, und jczt in Bayern seßhaft ist.
fKncschkc, Wappen IV. — Bayer. Wppb. IX. 54. — v. Zedlitz. —Diplomat. Jahrb. für die preuß. Staaten. 1841. Abth. 2. S. 126. —v. Hcfncr, bayer. Adel S. 124. Taf. 153; sächs. Adel S. 53. T. 61. —Sachs. Wppb. V. g7. — v. Ledebur III. 127. — Gauhe I. 2150. —
Gleichcnstein n. 107. — Hörschclmann's Samml. 73. — v. Nechtritz,Geschl. Erz. I. Taf. 31. — Sagittar 20 u. an vielen andern Stellen. —Zedier KVII. 1813—20. — v. Lang, Suppl. 152. — SiebmachcrI. 147. n. 5. - v. H.s
Wittgrns v. Itrcittcnou. Der Rittmeister Anton W. wurde imJahre 1780 mit v. S. geadelt. sM. v. M., Erg. 494. — v. H .s
1. Wittgenstein, ein köln. Patriziergcschlccht, ein Zweig derGrafen v. Sayn, welches durch fünf Generationen der StadtSenatoren u. Bürgermeister gab. sv. Ledebur III. 127. — Fahne I.S. 461. — Bernd, T. LXXX. 260.s Wappen: 1. und 4. Feld inR. ein g. Leopard; 2. u. 3. Feld zwei schw. Pfähle. Die Familieblüht noch.
2. Wittgenstein. Die 8 Kinder des Fürsten Friedrich Karlv. Say n-W.-H ohcnstc in mit Luise, geb. v. Köhler, nah-men nach dem 1837 erfolgten Tode ihres Vaters den Namen alsFreiherren v. W. mit dem einfachen fürstl. Wappen an, worübersie 1837 ein preuß. Diplom erhielten. (Zu Lebzeiten des Vatersführten die Kinder den prinzlichen Titel.) Wappen: 1. u. 4. Feldin S. 2 schw. Pfähle (Wittgenstein); 2. Feld in R. ein g. Leo-pard (Sayn); 3. Feld in R. eine f. Burg (Homburg).
(Frhrl. Taschenbuch v- 1855. — v. Ledebur III. 360. — v. H.s
Witthcimb und Tctting. Joh. Wolfgang Leopold v. W. wurdeam 23. Dez. 1783 als böhm. Adlichcr präscntirt. sv. H.s
1. Wittich, Witig, ein pommer'scheS Geschlecht. Wappen:Ein Mohrenkopf, drei Straußfcdern — gekrönt — auf dem Helm.
sv. Ledebur III. 127. n. I.s
2. Wittich, Witig, ein ostprcuß. Geschlecht. Wappen: InS. ein schw. gehendes gesatteltes Pferd, auf dem Helm 2 schwarzeFlügel, sv. Ledebur III. 127. n. II.)
3. Witiich, gen. v. Hiiisiimn» - Holtmann. Der SckondlieutenantWilhelm Otto W. wurde 1845 unter Beilegung des Namens v. W.,gen. v. H--H., in den preuß. Adelstaud erhoben.
fE. S. — v. Ledebur III. 127. n. Ill.s
4. Witlich v. Strcitseld. Der Gutsbesizcr Karl W. v. S. inMähren wurde 1809 in den Nitterstaud erhoben.
sKucschke, Wappen IV. — M. v. M., Erg. 225. — v. H .s
1 Wittick, Witick, ein ausgestorbenes lüneburg. Patrizier-Geschlecht. (Büttner. Nnnn. — Lüdersen'? Samml. — v. H.s
Wittig o. Wittigsheim, ein sckles. Geschlecht, aus dem Jo-hann v. W. als K- Marimiliau's I- geh. Rath bekannt ist.
fNaso in Pboenice p. 147. — Hencl, Silesiogr. Cap. 7. p. 539. —Sinap II. 1113. — Zedier KVIl. >903. — v. Zedlitz. — v. LedeburIII. 127. - v. H.s
ch Willing, ein erloschenes pommer'scheS Geschlecht.
(Bagmihl V. Taf. lllV. g. — v. Ledebur III. I27.s
Witlinsln, auf Krummen ort in Ostpreußen. Wappen?
sv. Ledebur III. 127.s
Wittkcn, schrieben sich auch Wittke, und gehören ursprüng-lich Polen an, wo sie im Lauenburg'schcn begütert waren.Die Familie hat auch Bcsizungcn iu Pom mcru, Wcstprcußen,Posen, Schlesien, Mecklenburg und Oldenburg.
sv. Ledebur III. 127. — v. Zedlitz.)
1. Wittum»». Der Wirthschaftsrath Anton W. wurde imJahre 1810 mit „Edler von" geadelt. sM. v. M. 287. — v. H.s
2. Wiltniann, M., österr. Hofrath, erlangte 1857 den ritter-mäßigcn Adclstand. sA. A. Zeit. v. 1857.s