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4 (1866) Spaur - Z : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 6530 Adels-Geschlechter
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Wit Witt

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-s Witoslawski, im Großhcrzogth. Posen. W.: Prawdzic.sv. Ledebur III. 126.s

Witowöki, ein in Schlesien ansässiges Geschlecht. Wappen:Jastrzembiec. sv. Ledebur III. 126J

Witsch, österreichisch. Simon v. W. war 1835 Forst-Beamter zu Scharn stein in Oberösterreich. Vergl. Witschev. Wersch ey.

Witsche Ii. Wrcscheq. Der Hauptmann Kristian Heinrich W.wurde im I. 1785 mit v. Wecschey geadelt.sM. v. M., Erg. 494. v. H.s

Witstcnbcn, ein sehr altes mark. Geschlecht, von dem sichEinige im I. 927 schon in Heiurich's Armee befanden, als erBrandenburg eroberte. sEnzcl 's altmärk. Chronik 66. ZedierbVII. 1580. - v. H.s

st Witstock, ein ausgcstorb. Uckermark. Geschlecht, aus demEiner, Wedige v. W., ans seinem Gute dieses Namens im Jahre1375 gewohnt hat. sGrundmann's Vers, einer Uckermark. Adelshist. 55.

Zedier I.VII. ,600. v. Hs

1 Witstruck, ein in der Grafschaft Rupiu seßhaftes Geschlecht,das noch im I. 1725 zu Cantow lebte.

sDietrick, histor. Nachr. von den Gr. zu Lindow u. Rupiu S. 15.Zedier I.VIl. >500. - v. Ledebur III. 128. v. H.s

Witt li. Döring, auf Pschoch in Schlesien, 1855. sv. LedeburIII. 125.s Wappen: In B. drei s. Hunde. Auch in Oester-reich 1857 bcdicnstet.

1. -s Witte. Der AnHerr dieses im Königreiche Hannoverblühenden adl. Geschlechts war der haunöv. geh. Rath u. Vice-Kanzler Otto Joh. W., welcher kurz vor seinem am 11. Oktober1677 erfolgten Tode in den Neichsadelstand war erhoben worden.Seine Söhne Johann Melchior oder Michael, haunöv. Hofrath,und Friedrich Otto erhielten 1685 die frhrl. Würde. sN- T. A. R-sDie Familie soll erloschen sein. Ob der kais. russische Generalv. Witt oder Witte, welcher 1791 in den Reichsgrasenstand er-hoben worden ist, zu diesem oder zu einem anderen Geschlcchtcv. Witt gehört, kann man nicht angeben.

sv. dem Knesebeck. v. Ledebur III. 126. n. I. Kueschkc, Wapp. I.

Spickcr's Beschr. der Stadt Hannover 495. Manccke, biograph.Skizzen rc. 42. v. H.s

2. Witte. Im I. 1768 soll der Adel der Familie de W.vom Kaiser erneuert worden sein. Die Familie soll schon 1363 inden Niederlanden erscheinen und 1672 nach Deutschland gekommensein. Heinrich Johann Maria Franz Baron v. W. zu Wiechelnin den Niederlanden führt den Titel Baron nach dem Rechte derErstgeburt, sv. dem Knesebeck. Journ. off. du Roy. des Pays basT. XX. 1825. Nr. 61. P. 4l4. Carpentier hist. geneal. des Payö bas.Leyde. 1664. 4. Tom. III. p. 7l3.s Vergl. Witte I.

3. Witte, Ernst Andreas, wurde 1786 geadelt.sR. T. A. R.s

4. Witte. Der Rittmeister W. ans Falkcnwaide, Adjutantdes Feldmarschalls Gr. v. Kalkreuth, wurde am 8. Jan. 1816 inden preuß. Adelstand erhoben, sv. Zedlitz. Preuß. Wppb. IV. 95.

v. Ledebur III. 126. n. II. v. H.s

5. Witte, Eduard Julius und Gustav Julius, Gebrüder,aus Posen, Gerichtsherren von Buzislaw und Oehlo, er-langten am 18. Dez. 1829 den schwarzburg. Adel.

sv. Hcsner, schwarburg. Adel S. 60.s

6. Witte v. Witlcmhcim. Georg Fricdr. W., kurläudischer

Justizrath, wurde 1795 mit der Benennung v. Wittenheim inden ReichSadelstand erhoben. sR. T.A. RJ

Wittcmiierg, Georg, k. böhm. Kammcrkonzipist, erlangte1628 die Adelswürde. sR. T.A. R.s

Wiltcmbcrsky, galizisch. Stefan v. W. war 1835 k.k. Kamcral-Rath zu Lemberg.

1. Witten, ein ursprünglich wcstfäl. Geschlecht, welches sichaber nach Kurland gewendet hat, woselbst es bereits 1283 er-scheint. Zwei Linien dieses Geschlechts führen zwei ganz verschie-dene Wappen, und zwar die eine Linie in N. u. S. quergetheilt,oben zwei mit den Rücken gegeneinander gekehrte s. Löwen; dieandere statt des Löwen drei Wecken. Der in Westfalen verblie-bene leztere Zweig ist im 16. Jahrh. erloschen. Aus Kurlandwanderten Mitglieder des Geschlechts nach Ostpreußen undBrandenburg und machten sich daselbst seßhaft, 1752 w.

sv. Ledebur III. 126. v. Firks, Urspr. deS Adels in den Ostsee-Provinzen 156. Sicbmacher II. Il7.s

2. st Witten, Mitling, Witken, ein rheinlä irdisch es,böhmisches und märkisches freiherrliches und nachher gräf-liches Geschlecht, auS welchem Heinrich v. W. im I. 1519 alsAbt zu Mauers Münster vorkommt und der Freiherr RudolfKristof v. W. im I. 1758 Rcichsgraf wurde, ohne Erben 1736starb, und seinen Stiefsohn Franz Reinald Gr. v. An dl er zumErben einsezte, mit der Bedingung, Namen und Wappen derGr. v. W. zu führen. sGauhe I. 2150. II. 1905. Zedier I.VII.S. 1685. M. v. M. , Erg. 37. Siebmachcr I. 99. n. 12. v. H.sWappen: In B. ein schräglinker g. Balken, worin drei r. Sterne,oder verkehrt r in G.

3. Witten, ein niedcrsächs. Geschlecht, das sich in West-falen, Kur- und Liefland ausgebreitet hat und vielleicht mitdem vorgenannten Geschlcchtc Eines Ursprungs ist. Micrälins,VI. B. des Alten Pommcrlandcs, Ausg. 1631. S. 545 u. Ausg.1733. S. 283, nennt die W. ein Geschlecht der Freien alldort,und S. 387 nennt er sie ein stettin'scheS Geschlecht; Letzner aberrechnet sie in seiner corveh'schen Chronik, S. 1595. Kap. 16, unterdie allerältcsten Geschlechter des dortigen Stifts. sSpener. Historiainsign. Bucelini stemmat- Zedier UVII. 1686 u. f. v. Zedlitz. Siebmachcr V. 168. v. Ledebur III. 126. n. II und S. 359.Bagmihl V. T. XUIX. v. H .s Wappen: Quergetheilt; untenin B. und S. geschachtet, oben in S. ein r. Fuchs.

Witten»», s. Schack.

Witten»!», genannt Ichalchis, Wenzel und Michael, erhielten1577 Adelsbestätigung. sR. T. A. R.s Aller Vermuthuug nachzu den Schack v. Wittenau gehörend.

st Wittenbach zum Natten und Tnrnstcin v. Büchenbach, ein altesschweizer Geschlecht. Nach der Reformation blieb eine Liniekatholisch, lebte im Breisgau und Vorarlberg, und erhieltvon K- Marimilian im I. 1511 Bestätigung ihres alten Adels,welches 1671 wiederholt wurde. Die protestantische Linie zog sichnach Bern und Leiden. Joh. Sebastian v. W., Hofkammer-Rath zu Innsbruck, wurde am 17. April 1675 und JohannVcncrand v. W. im Jahre 1671 in den Frciherrnstand erhoben,sv. Lang 270.s Die Familie erscheint schon 1243 in Benedikt v. W.zu Biel. Das Stammschloß Wittenbach liegt bei St. Gallen.sTaschcnb. der frhrl. Häuser auf 1848 u. f. N.T. A. R. Cast,Adelsb. von Badems In der N. T. A. R. sind noch Brüder W.