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4 (1866) Spaur - Z : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 6530 Adels-Geschlechter
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unterm 24. März 1639 in Bayern ausgeschrieben worden ist.Franz KaSpar v, W., oberpfälz. Landsaß, wurde vom Kurf.Karl Albert am 1. März 1735 in den Freiherrnstand erhoben,sv. Lang 268.1 Jakob v. W. besaß 1602 das Gut Kasselaubei Sehestcn in Preußen. Er hatte zwei Söhne.

sv. Zedlitz- — v. Hefner, bayer. Adel S. 63. Taf. 68. 63; Erg. Bd.S. 21. — v. Ledebur lll. It6. — Bayer. Wppb. IV. 46. — v. H. —Kneschke, Wappen Ill.sWilden»», s. Wolf.

Mldcnlicrg und Ichörncckh, ein uraltes stiftsfähiges Geschlechtin Bayern, auch Ebran v. W. genannt.

sHund II. 64—69. — Sicbmachcr I. 78. n. 6. — Gauhe I. 1198.- Zedier I.VI. 808. - v. H.f

Wildcnbcrg, s. Lindheimer; Willmar.

1. Wildcnbrnch. Peter v. Bidal auf Wildenbruch imKreise Greifeuhagen in Pommern und Alsfeld im Bremen'-schcn wurde am 12. Okt. 1653 durch die Königin Kristine vonSchweden mit dem Namen v. W. in den Freiherrnstand erhoben.Sein Sohn Klaudius Franz, Marschall von Frankreich, wurdeam 30. Aug. 1715 Marquis v. Alsfeld. sv. Ledebur lll. 116.n. 1-1 Siehe Alsfeld. Wappen: 1. u. 4. F. in B. drei nachvornen gekehrte, oben mit w. Straußfedern geschmückte g. Turnier-Helme; 2. u. 3. F. in G. ein schw. Andreaskreuz, in den Win-keln begleitet von 4 schw. Sternen.

2. Wildenbruch. Friedrich Wilh. W., Fändrich beim 1. Bat.der preuß. Garde, natürlicher Sohn des Markgrafen HeinrichFriedrich von Brandenburg-Schwedt, wurde am 12. Januar1776 in den preuß. Adelstand erhoben. Wappen: In S. Kopfund Hals eines schw-, mit der Königskrone gekrönten Adlers.

sPreuß. Wppb. IV. 93. — v. Ledebur III. I l6. n. II. — v. H.f

3. Wildcnbruch. Ludwig und Blanka W., natürliche Kinderdes bei Saalfeld gebliebenen Prinzen Ludwig von Preußen,geadelt am 4. April 1810. sv. Zedlitz. — v. Ledebur III. 116. n. III.

— v. H.f Wappen: In Gr. drei g. Rosen; auf dem gekr. Helmein schw. Adlerflügel. sPreuß. Wppb. IV. 93.f

Wildcnburg, f. Leutner-Wildcuftld, f. Langer.

f Wildcnstlsf, eine der ältesten, schon 1119 vorkommendenbayerischen, fränkischen, besonders meißnischen Familien,deren gleichnamiger Stammsiz und Herrschaft an der Mulde ge-legen und nach ihrem im I- 1593 (v. Mcding, II. n. 972, sagt1600) mit Anarch Friedrich'S Tode erfolgten Abgange an dieGrafen v. Solms gekommen.

sDöderleiu's hist. Nachr. von den M. v. Calatin 198 — Zedier 17Vl.S.8I6 —18. — Löbens Hist. von Ronneburg l l 10 - 37. — M. Eh.C. K. Hist. der Herrschaft Wildeufels u der" davon benannten Herreu,Mspt. — Speucr, Hist. iusign. p. 534. — Knauth, prodr. Misu. 790.

— Gauhe I. 2137. — Siebmacher I. 31. n. 5. II. 25. n. 7. — KönigI. 887.891. II. 5. 477. III. 110. 707. 710. 1211. — Pcckcnstciu, Thcatr.Saxon. I. 321 u. f. — Schöttgcn's dipl. Nach!, d. H. v. O. III. 468. 473.V. 89. 109. X. 199. - W. Hund I. 371. — v. Ledebur III. 116. —v. H.f

Wildenhcini, Wildenhayn, Wildcnhahl, sollen aus Frankenstammen und sind nun in Ostpreußen seßhaft 1727. W. ?sv. Ledebur III. 116.f

Wildcnhcit, Truchsesse zu W., eine nicdersächsische undsachsen-koburg'sche Familie.sHönn's koburg. Gesch. II. 313 u. f. - Zedler 17VI. 820. — v. H.fWildcnkron, s. Wilmans.

- Wilden

Wildcnscc, eigentlich Wallersee und nur korrupt Wildensee,eine ehedem zwischen der Saale und dem Harz, da wo die Elbemit der Mulde sich vereinigt, auf einem Schlosse wohnende Fa-milie. Von dem Schlosse sind noch Rudera zu sehen. Sie hattenseit dem 12. und 13. Jahrh. bedeutende Besizungcn in Steyer-mark. Einige Zeit hindurch, und zwar um daö I. 1470, nanntensie sich v. Sun eck, nachher aber wieder v. W. Die Familiewurde am 13. März 1649 in den Freiherrn- und am 23. Nov1678 in den Grafenstand erhoben.

sEnzel's altmärk. Chronik 27. — Zedler k,VI. 823. — Schmutz IV.S. 560 u. f. — v. H.f

Wildcnstein, Wildenstain. Es gibt dreierlei Familien v. W.,wenigstens führen drei Familien dieses NamenS drei verschiedeneWappen; nämlich:

1. Ein altes adl. Geschlecht, welches ans Schlesien stam-men soll und einen von R. und G. schrägrechtS getheilten Schildhat. Dieses Geschlecht erlangte 1678 die österr. Grafenwürdeund 1717 das Erblandkämmeramt in Stey ermark. Wurstisen,S. 29, gibt an, daß das Stammschloß (ad 1.) im bascl'schcnBezirk Licsthal liege. Schon 1425 hätten es die abgestorbenenv. Eptingen gehabt. 1574 befand sich ein Student Wolfgangv. W. zu Tübingen.

sSiuap I. 1033. — Siebmacher I. 71. — Oesterr. Wppb. VIII. 55.

— v. Mcding II. u. 975. — Seifert, Ahncnt. 58. 59.f

2. Ein in Bayern seßhaftes altes Geschlecht, welches imr. Felde einen schräglinkcn s. Balken (ähnlich dem rcitzenstein'schenWappen) führt. Es stammt aus Franken, sv. Hattstein 11.567.

— Siebmacher I. 102. — Biedermann, Altm. III. u. f. — Hund,bayer. Stammb. II. 364 u. f. — v. Lang, Suppl. 80. — Bayer. Wppb.IV. 47. f Aus demselben wurde der fürstlich ötting. HofmeisterKarl Ludwig v. W. 1697 in den Freiherrnstand erhoben. sR. T. A. R.fMartin Josef v. W. wurde 1817 in Bayern als Freiherr im-matrikulirt. sv. Hefner, bayer. Adel S. 63. T. 69.f

3. Ein anderes stey er. Geschlecht v. W., Wildenstainer,

welches in R. einen schwarzen, die Sachsen links kehrenden Adler-

Flügel mit daran befestigtem gold. Fuße führt.

sSiebmachcr I. 48. — v. Mcding II. n. 973; irrig hat derselbe dieseFamilie als in den Grafenstand erhoben angesehen. — Büsching's Erd-Beschreib. III. 397. 5. Aufl.f

4. Noch findet sich in älteren Zeiten ein Burchardus

de Wilden st eyn, miles, Blutöfrcund der v. Gowisch, 1305

zu Goslar; sein Schild war ganz geschachtet. sUrk. Buch für

Nieders. III. 38.f Er kommt auch in einem walkenricdcr

Brief 1282 vor. sUrk. Buch f. Nieders. II. 310.f

sBuceliu, German, stemmat. III. 254. — W. Hund, bayer. Stammb.II. 364 — 68. — I. Seifert's richtig aufeinanderfolgende Ahnen derGr. v. W. I72l. Fol. und Ahnent. 58. 59. — Valvasor, Ehre des H.Kraiu 679. 686. — Sinap II. 1l>2. — Heiueccii S. R G. 162 u. f.und »essen Antiq. Goslar. — Burgermeister's Grafen- u. Ritters. 242.

— Döderleiu's hist. Nachr. von den M. v. Calatin >95 u. f. — Gauhe

I. 2138. — Abel's deutsche u. sächs. Altcrth. II. 105. — v. Hattstein

II. 567-70. III. Suppl. >59. 663-65. — Zedler llVl. 824-31. —Hübner III. 974. — Biedermann, Altm. Tab. lll —19; Geb. Tab. I.Vcrz. — Allgem. geneal. Hdb. I. 901—3. — Schmutz IV. 560 u f. —Siebmacher I. 102 n. 10. — v. Meding II. n. 973 — 75. — Lüdersen'«Samml. — v. H.f

Karl Kristof v. W. wurde am 5. Aug. 1720 in den böhm.

Freihcrrnstand erhoben. sM. v. M., Erg. 114.f Der Major

Joh. Kristof v. W. wurde im I. 1723 böhm. Ritter und am

18. Mai 1729 präsentirt. sM. v. M., Erg. 224. — v. H.f