Wier — Wies
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WicrMinski,, ein schlesisches, seit 1563 bekanntes, ausPalen stammendes Geschlecht. Wappen: Berszten.sOkolski T. I. P. 43. — Sinap II. 1119. - Zedier I.VI. 515. —
v. HI
MerMski, im Posen'scheu seßhaft. Wappen: Jelita.sv. Ledebur III. 113.s Auch in Galizicn findet sich dieserName. Michael v. W. war 1796 Rath beim galiz. Appellations-Gcricht.
Wicslwrn, s. Pratobevera.
Wicschnick, s. Wicßnick-
1. Wiese, ein meißnisches und lausitz'sches sehr altes
Geschlecht, das unter den alten schles. Rittern der Qnadcn und
Ligier mit vorkommt. Sie sollen aus Brabant nach Sachsen und
von da nach Schlesien gekommen sein. Schon im I. 1259 wurde
Wyse de Waugothv (W. v. Wangten, wie sich einige W.,
Andere W. v. Gyrsbcrg und noch Andere W. v. Wiescn-
burg nach den von ihnen erbauten Schlössern schrieben, aber von
den folgenden v. Wiescnburg wenigstens den Wappen nach ganz
verschieden find) vom Herzog BoleslauS Calvus in einer Urkunde
von 1259 ein „miles approbatns" genannt. Im I. 1718 wurde
Karl Sigmund v. W. von K. Karl VI. in den Freiherrnstand
erhoben. sSiebmacher I. 69. n. tt). — Sinap I. 1929. 1931. II. 1119.Gauhe I. 2131. — v. Mcding III. n. 947. — Knauth, prodr. Misn.S. 593. - König I. 611. II. 344. — Zedier I.VI. 524-29. -v. Ledebur III. 113. — v. H.s
2. Wiese, Johann Adolf, schleswig-holstein'scher Justiz-Rath, wurde 1759 mit „v. der Wiese" in den Adelstand erhoben.
sR. T. A. R.s
Wiesel, Friedrich, Peter Martin, Justus u. Georg Silvester,Gebrüder, wurden 1772 geadelt. sR. T. A. RZ
Wielenbach, ein, oder vielmehr nach der Verschiedenheit derWappen zwei verschiedene Geschlechter, davon das Eine Siebmacher,11.92. n. 12 (Gespalten; vorn in B. ein gold. Löwe, hinten G.ohne Bild), unter den schwäb- Adel rechnet, vom andern aber,IV. 192. n. 19 (in Blau ein s. schräglinkcr Bach, mit auf jederSeite einem g. Stern begleitet), so wenig, als v. Meding, dessenVaterland gewußt hat. M. s. a. König I. 718. III. 49. Gauhehat gar kein Wiesenbach. Geschlecht und Zedier, UVI. 541, auchnur wenige Zeilen, sv. HZ
Miesenbach, s. Crash eck.
1. Wicsenbcrg, Wiesenburg, Wisenburg, Wizenberg, eineschles. Familie, aus welcher Peregrinus v. W. im I. 1227 dasLeben Herzog Heinrich'« des Bärtigen von Liegnitz in Breslaudurch sein eigenes gerettet hat, als ihn im Bade sizeud der pvm-mer'sche Herzog Sventopulck überfallen hat.
sTicbmacher III. 94. n. 1. — Okolöki III. 392. - Sinap I. >932;dessen Olsnogr. 85. — Lucä, cur. Denkwürdigk. 881. 1267. — GauheI. 2132. — König I. 718. — Zedier I^VI. 544—46.s
v. Ledebur, III. 113, sagt, daß Joh. W. von K. Ferd. I.geadelt worden sei. sv- HZ
2. Wicsenbcrg auf Mcinpalliiih. Mathias W. in Schlesienwurde 1689 mit dem Beinanien auf K. geadelt. sR- T- A. RZ
Wicscnbcrg, s- Wiesncr.
Wicscnscld. Joachim Friedrich Megelin, Oberstlicutenantder k. poln. Leibgarde, wurde am 22. Okt. 1672 vom Kurfürstenvon Brandenburg mit dem Namen M. v. W- in den Adcl-stand erhoben, sv. Ledebur II. 91. — v. H. — Kncschke, WappenIV. 283.)
Wicscnsclb, s. Neupauer; Truzettel; Wieseneder;
Zaß-
fi Wicscnscldcn, ein 1544 ausgestorbenes Geschlecht, das demvormal. fräuk. Rittcrkanton Nhön-Werra einverleibt und be-reits 1164 erschienen war.sBiedermcmn, Rhön-Werra Tab. 431. — v. H.)
Wiesenscls, s. Deprez.
Wicscngrund, s. Wicöner; Zaas-
Wicscnhoff, s. Salvador!.
Wicscnhütcr v. Wicscnhüten. Der k. k. Rath Johann FriedrichWicsenh ütter (aus Polanowitz bei Breslau) wurde imJahre 1728 mit v. Wiesen Hütten in den Neichsadelstand er-hoben. Mit Rebekka v. Barkhan ß hinterließ er drei Söhne:1. Franz v. Wiesenhütten, welcher 1743 in den Freihcrrnstanderhoben wurde. Er war vermählt mit Maria Elisabeth« Freiinv. Bartcnstcin und hinterließ nur eine Tochter. 2. HeinrichKarl v. W. Er wurde von seinem mütterlichen Oheim v. Bark-hauß ermächtigt, Namen und Wappen der v. B. den seinigcn bei-zufügen u. erlangte 1789 ebenfalls den Freiherrnstand, starb aberohne Nachkommen. 3. Joh. Friedrich v. W--B. (lcztercr Beinamewar vermuthlich auch auf ihn übertragen) wurde gleichzeitig mitseinem Bruder 1789 in den Freiherrnstand erhoben, war Schöppein Frankfurt a/M-, vermählte sich mit Einer Firnhaberv. Eberstein und hinterließ einen Sohn Franz Wilhelm, welchergroßherzoglich Hess. geh. Rath und Gesandter am oberrhein.Kreise war. Des Lezteren einziger Sohn, großherzoglich Hess.Kammcrhcrr, verehelicht mit Wilhelmine Stahl, hatte keineKinder. sTaschenb. der frhrl. Häuser auf 1848 u. f. — Vehse, Gesch.des österr. Hofes u. Adels VI. 289. — v. Hefner, frankf. Adel; Hess.Adel S. 39. T. 34. — M. v. M., Erg. 113. 491. — v. Ledebur III.S. 113. — Zedier TVI. 553. — Schmutz IV. 357. — Nachtr. zumgencalog. Hdb. II. 172- II. Nachtr. S. 26. — Kneschke, Wappen IV.
— v. H.s
Wicsciistcig, ein schles. Geschlecht. Wolfgang Jgnaz Agrikolav. W. war 1723 kais. Rath u. Oberamtssekretär in Schlesien.
sSinap II. 1112- — Zedier I-VI. 557. — v. Ledebur III. 113. —v. H.s
Wicscnthal, s- Merkel; Sartorins; Schleichart.
Wiesciithliü. Der fürstlich aneröberg. Rentmeister MartinWiesncr wurde mit dem Prädikate v. W. zu Laybach unterm31. Dez. 1694 vom Fürsten v. Allersberg in den Adelstand er-hoben. sv. HZ
si Wicsenthnu, Wiesentau, Wisenthau, eine fränkische, imRitterkanton Gebürg begüterte, auch rheinländische, schonim I. 1299 vorkommende Familie, die mit Ernst v. W., demLczten der Hauptlinie, im I. 1613 ausstarb. Ihr gleichnamigesStammhaus ging dem bamberger Lehnhof zur Lehn.
>Biedermann, Geb. Tab. 259-63- — v. Hattstein II. 557—66. —Zedier I-VI. 582 u. f. — Falkenstein's Schwabach 25. 79. — SalverS- 238. 358. 494. 442. 493. — Burgermeister, Grafen- und RittersaalS- 223. — König III. 199. 229. 589. — Hönn's koburg. Hist. II. 33.
— v. H.s
1. Wicscr- Kaspar W., Ziegelmanipulationsentreprencur inTheresienstadt, wurde im I. 1784 mit „Edler von" geadelt.
sM. v. M.. Erg. 491. - v. H.s
2. Wicscr, L., österr. Generalkricgökommissär, erlangte 1353den Adel. sA. A. Zeit. v. 1858Z
3. Wicscr, Josef, mähr. Landschaftssekretär, wurde 1869 inden österr. Adelstand erhoben. sA. A. Zeit., März 1869Z