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4 (1866) Spaur - Z : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 6530 Adels-Geschlechter
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st Wicglckc», Wiegelnden, Von dem zum Herzogthum Gothagehörigen und von dessen Residenz 3 Stunden entfernten DorfeW. wurden thüring. Edelleute genannt, davon im 14. Jahrh.mehrere im gotha'scheu Stadtrathe, früher auch — als 1251 —in Urkunden, nach 1407 aber keine weiter vorkommen.sBrückner II. Th. 7- St. S. 74. - v. H.f

Wiche, eine sächsische, zum Thcil gräfliche Familie, die zuAnfang dcS 13. Jahrhunderts schon bekannt ist. sTagittar, gleich.Hist. 58. — Zedler I-VI. >8. — v. H.f Vcrgl. Weyhe 3-

1. Wiclond, Wielandt, Wiclandcn, ein bayerisches undschwäbisches adliches Geschlecht, nach Siebmacher II. 68 undV. 122, dessen Schild von Schw. u. S. gethcilt war; wahrschein-lich erloschen, sv. H.s

2. Wicland. Der kais. österr- Obcrstlieutcnant Georg v. W.wurde im I. 1810 in den Freihcrrnstand erhoben. Er war derSohn des kais. Gencralseldmarschalllicutenantö Georg v. W. undstarb unvcrmählt. sM. v. M. S4. — Taschen!), der frhrl. Häuser auf1848 u. f. — Oesterr. Wappb. XXI. 67st Wappen: Gcviertet mitunten aufsteigender bl. Spize, worin ein g. Thurm; 1. Feld vonS. u. R. getheilt, mit 2 gewechselten Rosen belegt; 2. F. in B.ein mit einem Säbel bewaffneter g. Greif; 3. u. 4. F. in G- einschw. Eberkopf mit einem Ring in der Nase.

3. Wicland. Joh. Heinrich W., Bürgermeister des eidgenoss.Frcistandcs Basel, wurde im I. 1816 Freiherr. sM. v. M.,Erg. 113. — v. HZ Ob der 1796 vorkommende Rath beimProtestant. Konsistorium zu Wien, Joh. Andreas v. Wielandt,hierher gehört, ist noch zu erforschen. Auch in Ungarn findetsich dieser Name. Joh. v. W. war 1796 Accessist und Notar beider ungar. Hofkanzlei.

4. Wicland v. Ehrcnkampf. Der Unterlieut. Joh. W. wurdeim I. 1316 mit v. E. geadelt. sM. v. M., Erg. 490. - v. H.s

Wicland v. Frcqlicrg, s. Freyberg.

st Wiclandsstcin, ein altes schwäb. Geschlecht, welches eigent-lich Swelch er v. W. hieß und von 1241 bis 1432 auf dergleichnamigen Burg hauste. sGriesingcr 1557Z

Wiclcmans v. Montcforte. Der österr. Major W. wurde1860 mit v. M. geadelt. sA. A- Zeit., Okt. 1860Z

Wicler, Hanus Jakob, wurde am 24. März 1670 in denböhm. Adelstand erhoben, sv. HZ

Wieicwicyski, aufGoniszki im Posen'schen 1792. Wappen:Poray. sv. Ledebur III. 112Z

Wielhorski. Michael v. W. wurde im I. 1787 in den galiz.Grafenstand erhoben, sv. Hefner, galiz. Adel S. 3l. T. 34. — M.v. M., Erg. 36. — v. H .s

st Wicllingcr von der Au, ein altes ob er österr. Geschlecht,das von der Mitte des 16. Jahrhunderts an vorkommt.

sv. Hoheneck II. 813. 862. — Prcvenhueber, Annal. Styrens. p. 249.377. — Zedier UVI. 28. - v. H.s

Wiclopolsky, Marquis v. Minkowski. Der Graf Jgnaz W.erhielt im I. 1788 die Bestätigung des galiz. Grafenstandes undin den 1840er Jahren den Titel eines Marquis v. M. Jmma-trikulirt in Galizien wurde die Familie 1782 und 1803.sv. Hefner, galiz. Adel S- 3l. T- 34. — M. v. M., Erg. 36. — v- H.sWiclowicsyski de Wicika-Mes, Ladislaus, kais. österr. Haupt-mann, wurde 1826 in den Freiherrnstand erhoben. sM. S.s

Wieiowicyski, auf G oniszki im Posen'schen 1792. Wappen:Poray. sv. Ledebur III. 112.s

- Wier

Meiner v. Wicmcrsbcrg. Anton Sebastian W. wurde imJahre 1709 mit v. Wiemersberg in den böhm. Ritterstanderhoben. sM. v. M., Erg. 224. — v- H.s

Wiener, Johann, Rathsherr zu Freistadt, erhielt 1621 dieAdelswürde. sR. T. A. R.s

Wicninwa. Wappcnbcschreibung. sv. Ledebur III. 112ZWicniawski, im Großherzogthum Posen angesessen. InGalizien erlangte ein Zweig die Grafenwürdc. sv. LedeburIII. 112.s Wappen: Wieniawa.

Wicnkowski, auf Wicnckowicc im Posen'schen. Wappen:Drogoslaw. sv. Ledebur III. 112. 357, unter Wcnkowski.s

1. Wicnncr, ein altes stcycr. Geschlecht, das seit dem Jahre1409 vorkommt. Moriz v. W., in kaiscrl. Kriegsdiensten, erhielt1614 Bestätigung seines adl. Standes- sR. T- A. R. — Prcven-hueber, Annal. Styrens. 87. — Zedier 0VI. 507. s Siebmacher sczt,III. 74. n. 8, das Wappen unter die österreichischen, sv. HZ

2. Wiclincr v. Zonncufcls. Alois W., Magister der orienta-lischen Sprachen, wurde im I. 1746 mit v. S. geadelt. sM.v. M., Erg. 490. — v. H.s Siehe auch Sonncnfels.

WicnsKowsKi, ein im Großherzogthum Posen begütertesGeschlecht. Wappen: Poray. sv. Ledebur III. 112ZWicnsKowsKi, s- Salzwedcl.

Wicnhek v. Wirnzkowsky. Martin W., Sekretär der schles.Regierung, wurde im I. 1728 mit v. WicnzkowSky in denböhm. Ritterstand erhoben und am 7. Juli dcss. Js. präsentirt.sM. v. M., Erg. 224. — v. H.sWicnzkowsky, s. Wientzek.

st Wicppcnheim. Frau Maria Antonia Baronesse v. Füll,geb. Freiin v. W., st zu München am 10. Febr. 1798; beiden Augustinern begraben.

Wieprzcwski, auf Czuchow in Schlesien. W.: Wieze.sv. Ledebur III. ll2.sWirrand, s. Vogt.

1. Mcrslnhki. Die v. W. sind ein adl. Geschlecht in Preußen,welches die bei Goldapp liegenden Güter Dorschen, Wilkaschenu. a. besaß. Ein Nachkomme des Ludwig v. W., gestorben 1817,führte den Namen Corvin-W. W.: Slcpowron.

sv. Zedlitz. — v. Ledebur III. 112. n. I u. S. 359.s

2. Mersbihki, ein in Westpreußen u. Posen ansässigesGeschlecht. Wappen? sv- Ledebur III. 112. n. HZ

Wieruszowa. Wappcnbcschreibung. sv. Ledebur III. 112ZWjcrzkinski, im Großhcrzogthum Posen seßhaft. Stanislausv. W. war 1658 Abt von Paradies bei Mescritz. Wappen:Nalencz. sv. Ledebur III. 112Z

Wicrzbna, Wrbna. Wappcnbcschreibung. sv. Ledebur III. 112ZWicrzbowieck, s. Ochochi.

Wierzbowski. Dieses Namens gibt es zwei Familien: 1. ImGroßherzogthum Posen mit dem Wappen Jastrzemb iec, und2. v. d. Weiden-Wierzbomski in Westprcußen mit demWappen Dolenga. Beide Familien kommen im 17. Jahrh. inansehnlichen Stellen vor. sv. Ledebur III. 113Z

Wierzchaezewski, im Großherzogth. Posen seßhaft. Wappen:Nalencz. sv. Ledebur III. 113Z

Wierzchicyski, WierzchlinSki, v. Gaschin-W., im Großherzog-thum Posen und in Schlesien angesessen. W.: Berszten.Siehe Gaschin. sv. Ledebur III. 113Z