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4 (1866) Spaur - Z : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 6530 Adels-Geschlechter
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Wid — Wie

Böhmen und den Nitterstaud. Sein Sohn, der kais. HofrathJoh. Anton v. W-, wurde am 24. Juni 1739 in de» Freihcrrn-stand erHobe». Wappen: Geviertct mit Herzschild; lczteres schw.und g. bordirt, dann schräg gethcilt von R. u. B-, darin ein ge-harnischter gebogener Arm mit Schwert; 1. u. 4. Feld in G. einebl. Lilie; 2. u. 3. Feld in B. ein g. Halbmond mit Gesicht.

sOesterr. Wppb. XVlII. gg. — v. H.s

2. AuS einer anderen, wahrscheinlich von des oben genanntenGeorg v. W. Bruder, abstammenden Linie, deren Stifter alsFaktor große Reichthümcr in Venedig und um 199,999 Dukatendas venctian. Patriziat erworben, wurden die Brüder JohannPaul, Martin, Ludwig Kristof u. Daniel W. oder Wiedmann,deren Vater sich schon in Kärnthen angekauft hatte, am 6. Juni1639 in den Frcihcrrnstand erhoben. Sie erlangten von der Re-publik Venedig die Grafenwürde und von Kaiser Leopold I. imJahre 1649 die Grafschaft Ortenburg in Kärnthen, nachdemdie Grafen v. Ortenburg aus dem Hause Salamanka ausgestorbenwaren. (Diese Grafschaft gelangte später an die Gr. v. Portia.)Kristof v. W. war 1687 Kardinal. In neuerer Zeit haben diev. W. nach Ableben des Fürsten Abundio Repponico in Romdessen Güter, Titel und Wappen geerbt und angenommen.

sTaschenb. der srhrl. Häuser aus 1848. — v. Meding II. 6t9.s

Geschlechtswappen der v. W.: Gespalten; rechts in G- einebl. Lilie, links in B. ein rechtsgekehrter g. Halbmond mit Gesicht.Vcrgl. Wiedmann auf Rosenbach.

sGauhe II. IS02. — Zcdler I.V. 1823. 1868—70. — M. v. M. 94;Erg. 118. 224. — Schmutz IV. 333. — v. H.s

3. Widinaim, Widcmann, in Meißen, wo sie Trachenaubei Borna besessen haben.

sKnauth, prodr. Misn. 1590.— Zedler I.V. 1869. — König I. 655.- v. H.s

4. Widmann, Wiedemann, in Schlesien, wo 1694 BalthasarW. als herzoglich münsterberg. Rath u. Kanzler vorkommt.

sSinap II. >ll0. — Gauhe I. 2129. — Zedler I.V. 1369. — v. H.s

5. Widiimnn, in Schwaben, von dem Siebmacher 2, odereigentlich 3 verschiedene Wappen gibt, nämlich I. 129. n. 15, daser W. v. Mieringen überschreibt, dann III. 119. n. 7 u. III.n. 12. sv. H.s

6. Widmami, Widemann. Siebmacher hat außerdem im V. Th.S. 225. n. 8 ein regensburg. Patriziergeschlecht, S. 243. n. 6ein rothenburg'sches, S. 238- n. 19 und S. 241. n. 12 zweinördling- vornehme Geschlechtswappen, sv. H.s

7. Widmami, Hanns, und seines Vetters Berthold W. viereheliche Töchter wurden 1614 geadelt. sR-T-A. R.s

8. Widman», Wolf, Hofkammerraitdiener, erhielt 1629 einAdelsdiplom. sR.T.A.R.s

9. Widmaini, ein der tiroler Landmannschaft einverleibtesGeschlecht, von dem dießortö nur das Wappen bekannt ist undbeschrieben wird bei v. Hcfner, tiroler Adel S. 19. T. 25. Viel-leicht stammen sie von einem der beiden Vorstehenden ab.

19. Widmmin. Josef W., Landrath zu Lemberg, und seinBruder Anton W., Direktorialhofkonzipist, wurden am 21. Nov.1791 in den galiz. Adelstand erhoben. sM. v. M., Erg. 490. —v. H. — v. Hefner, galiz. Adel S.Hl. T. 33.s

11. Widmami aus Unterstciiiliach. Einen Wappenbrief erhieltdas Geschlecht im I. 1589. Der fürstlich lobkowitz'sche Oberamts-

Nath und Amtsrichter zu Neustadt, Joh. Simon W., erhieltam 24. Sept. 1799 vom Kurf. Karl Theodor ein Edelndiplom.

sv. Hefncr, baycr. Adel S. 123. T. 153. — Bayer. Wppb. IX. 47. —v. Lang 593. — v. H.s

12. Widmami v. Wicring. Hanns Philipp W. v. W., fürstlichsalzbnrg. Rath, f 1599 zu Laufen. (Im Schild ein Bock.)Seine Frau war eine Gold in von Lampoding.

Widmamistadt, Johann Albrecht, geb. 1598 zu Nellingenim Württemberg. O.A. Blaubeurcn, zulezt Kanonikus in Preß-burg, wurde 1548 in den Ritterstand erhoben.

(Griesinger 1554.)

Widmayr v. Widmayrsscld. Franz Anton W., Doktor derRechte und Advokat in Kärnthen, wurde im Jahre 1762 geadelt.sM. v. M. 285.) Alois Franz Ritter v. W., kais. österr.General, wurde 1826 in den Frcihcrrnstand erhoben.iE. S. - v. H .s

Widmcr. Nach einem Manuskript, das diese Familie besizt,glaubt sie eine ostrogotho - amalische Abkunft erproben zu können.Der Hofrath Joh. Willibald Jakob v. W. erhielt am 24. Febr.1761 ein Frciherrndiplom und die Verbesserung des ostrogotho -amalischen Wappens, sv. Lang 268.) Dr. Georg W. wurde1639 in den Adelstand erhoben, so-Hefncr, bayer-Adel S. 63. T. 68;Erg. Bd. S. 21. - Bayer. Wppb. IV. 45. - R. T. A. R. - v. H.sWidnmlinn auf NappcrsM. Der Kurfürst Maximilian Emanuelerhob im I. 1693 seinen Kammerdirektor Joh. Friedrich W. inden Adel- und dessen Sohn Friedrich Kajetan, Negierungsrath inAmberg, am 1. März 1761 in den Freiherrnstand. KrainerLandleute 1731. sTaschenb. der srhrl. Häuser auf 1859. — v. LangS. 268. — Bayer. Wppb. IV. 45. — v. Hefner, bayer. Adel S. 64.T. 68; krainer Adel S. 21. T. 21; Erg.Bd. S. 21. — v. H.sWidowgrad, s. Nukavina.

Widpach, ein im I. 1546 vorkommendes böhmisches undsteyer. Geschlecht. sPrevenhueber, Annal. Styrens. 264. — ZedierQV. ,831. - v. H .sWidrzi, s. Astfeld.

Widtmaißcr v. Weitcuau. Sebastian W., Universalbaukalitäts-Kamcralliquidationsbuchhalter, wurde im I. 1731 mit dem Bei-namen v. Weiten au in den Reichs - und erbländischen Adelstanderhoben. sM. v. M. 285. - v. H.s

Mdtmami, Hanns Sigismund, erhielt 1692 die Neichsadcls-Würde. sR.T.A.R.s Auch Veit W., Probst zu St. Florian,und sein Bruder Thomas wurden 1692 geadelt. sR.T.A.R.s

Wicliclting. Der k. bayer. geh. Rath, Generaldirektor deSBrücken- und Straßenbaues, Karl Friedrich v. W., wurde am19. Mai 1898 als Ritter nominirt und am 19. Mai 1813 im-matrikulirt. sv. Lang 594.s Der daher. Verdienstordcnsritterund Oberstlieutenant in k. niederländischen Diensten, Ernst W.— wahrscheinlich ein Sohn des vorstehenden Karl Friedrich v. W-,wurde 1841 in den bayer. erbl. Adclstand erhoben- sv. Hefner,bayer. Adel S. 123. T. 153. j v. Ledebur, III. III. 359, führteine Familie v. W- aus Westfalen an, welche aber ein vonden bayer. v. W. ganz verschiedenes Wappen führt, nämlich imSchilde einen Anker, und die bayerische im getheilten Schildeeinen Vogel zum Fluge gerüstet, der im Schnabel ein Hufeisenträgt. Beide Familien sind verschieden.

(Bayer. Wppb. IX. 48. XIV. 34. — v. H.s