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4 (1866) Spaur - Z : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 6530 Adels-Geschlechter
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Mick — Wid

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s. u, r. geschachtetcr Schrägrechtsbalken. sv. Steinen, T. XXXIX, 2.)Wilh, W., österr. Schiffsfändrich, erhielt 1856 vom Kaiser dieBewilligung, den großhcrzoglich Mecklenburg, Adel, als aus-ländischen, gebrauchen zu dürfen. sOcsterr, Milit.-Schcmat. v, 1857,— Kncschke, Wappen I, — Johann v, Bärsvord, westfäl, Stammb, —v. Steinen, westfäl, Gesch. Il, — Stangefol, Annal, Civ, Wcstphal, —Chronik von Dortmund. — Braun's adl, Europa Kap, 12. S. 48, —Zedier UV. 11>88u, f. — Aus Fam, Nachrichten. — v, H.sWickenbiirg, s. Capelini.

Wickerhauser, Anton W., Obcreinnehmer der Universal -

StaatSschuldenkassc, wurde im I. 1812 mit „Edler von" geadelt.sM, v. M. 285, - v, H.s

Wickerbhcim, ein Unterelsaff, Geschlecht, das auch in

Deutschland seßhaft und nach Einigen aus Franken herstammen

soll, und daö schon im I. 1212 vorkommt, j Herzog's Chron.Absat,Vi, 28 u , f, — Zedier UV. >697—gg. — Siebmacher I, >94, n, >6,III, 159. n, 6, Beide Wappen sind aber verschieden, ob sie gleich beideunter die elsass, Wappen gcsezt sind. M, s, o, Weickersheim, — v- H.sWicki», s. Wcd ecken,

1, Wiczlniski, ein wcstprcuß, Geschlecht mit dem WappenLis; Bcsiz 1727 Wiczlin. sv. Ledebur III, 116,1

2. Wicziinski, v, Czinnota-W,, ei» in Westpreußen seß-haftes Geschlecht. Wappen: Lis. sv. Ledebur III. 116,1

Wida, Weida, Weide. Mehrere dieses NamenS führt Zedier,

I.V. 1739 u. f., auf, worunter Einer, Heinrich v. W., schon imJahre 1246 Landmeister in Preußen gewesen ist. sv. H.s

Wida, s. Wied. -

Widakovich v, Zworiiik, kroatisch. Jakob W. Edler v. Z,befand sich 1857 unter den unangestellten österr. Obersten.

Widawski, Widowski, ein in Ostpreußen und in Bran-denburg ansässiges Geschlecht. Wappen: Wonz.sv- Ledebur III. 119,s

1 Widdcndarf, ein ausgestorbenes rhein. adl. Geschlecht,sv. Zedlitz, — Fahne II, 293. — v. Ledebur III. 119. — Robens

II, 262,s

-s Widdcrspach und Grabenstätt. Joh. Ludwig v. W. u. G-

wurde um's I. 1686 in den Freiherrnstand erhoben. sR. T. A. R.sGeorg v. W. lebte um 1236. Sie sollen mit den Thorernv. Euraspurg Eines Geschlechts gewesen sein. Der Leztc starbam 26, Febr. 1766 und liegt zu Grabenstätt begraben,sv. Hefner, st bayer. Adel S-6,s Vergl, Wiederkehr.Widdmannstcttcn, s. Bekh v, W,

Widcä v. Wicbciuchain. Der Unterlieut. Leopold W. wurdeim I. 1826 geadelt. sM, v. M., Erg 499, — v, H.sWidekind, s. Wiedekind.

Widcinann. Der k, poln. und kursächs. Hauptmann undFlügeladjutant Johann W, wurde 1757 von K. Franz I, in denAdelstand erhoben. sR- T. A. R, j

f Mdenhubcr zu Wibcnhub. Wilh. W, zu W. in der bayer.Landtafel 1496.

si Widense, Theodericus de W, testiö in einem walken-rieder Brief 1238. sUrk. B, für Nieders, II. 166,s

1. Wider. Diese stammen aus dem Oesterreichischen,und erhielt Kristvf W. von der Au, dessen Vorfahren sich schonin kais. Diensten hervorgethan, von K. Rudolf II. mit seinen vierBrüdern und dessen Nachkommen am 27. Okt. 1612 den Adel-stand und die Freiheit, mit rothem Wachse zu siegeln. Unter denAbkömmlingen der Lezteren wurde Einer, der österr. HauptmannWilh. v. W., am 19. Aug, 1771 in den Frciherrnstand erhoben.

Stammbuch des Adels in Deutschland. IV.

Mit dem Ur-Urenkel des Kristof v. W,, dem schwarzburg - s o n -dershausen'scheu Hofmarschall Johann Samuel v. W., scheintaber die adl. Linie erloschen zu sein, ob auch die freiherrliche, istunbekannt. sNeucs gcnealog, Hdb. von 1778, S. 49k u, s, — Tyroff I.3I,Ausg Nr, 2; das Wappen der frhrl.Linie steht auf 62 Tafeln, Nr, 4 istum 2 Helme vermehrt und steht in jenem ein fortschreitender Widder inrothem, in diesem ein aufspringender Widder in bl. Felde- ^ Siebmacherhat außer 2 Wappen vom schweizer Adel, der sich W. v. Pfesin genschreibt, und außer dem österreichischen u, schwarzburg'schen, in III, 4g.n, 19 stehenden noch in V. g^, n, 5 eines, das von diesem ziemlich ver-schieden ist, — v, H. — Kneschke, Wappen IV, j

2- Wider, Lieutenant im Württemberg, Inf. - Regiment„v. Lilienberg", wurde am 12. Februar 1367 vom König vonWürttemberg geadelt, sHofzeit. v. 1867, Nr. 25.1

Widcra v, Wicsenbiirg, Der kais. österr. Oberlieut. Karl W.wurde 1825 mit v, Wiesenburg geadelt. sM.S.sWidern, s. Wedera.

1 Widcrgis (im Schild eine Rose), waren Burgmänner zuMontabaur, Ihr Stammhaus Wirges liegt im gleichen Amte(Nassau); kommen daselbst bis 1235 vor.sHist. trev, II, 7, — Vogel 675,s

Wider», Wiedern. Zedier macht, UV, 1793 u. UVII, 1818,aus ein em Geschlechte zwei verschiedene, wovon er crstere mit tt,das leztere Widern und Wieder» schreibt. Ein mähr. Geschlechtdieses Namens schrieb sich auch Kenias u. Wydri, und kommtim I. 1493 vor.sSinap II, 1193. — Zedier UV. I7SZ. - v, H,s

Widcrolt, ein auf dem Eichsfelde ehedem begütertes Grafen-Geschlecht, daraus Einer sein ganzes Eigenthum in Pholeö-brunnen (worunter Wolf Böllenborn bei Deune verstehen zukönnen meint) verschenkt haben soll, wem aber, ist nirgends be-merkt, sEbirhard summa Tradit, Fuld, n, 85, bei Schannat p. 291, —Wolf's polit. Gesch. des Eichöfeldes 74. §. 45. — v, H.s

si Widcrspach. Leonhard Widerspacher zu Finsing, ge-nannt Fi »sing er, steht in der bayer. Landtafcl 1476. sO. S.sWidcrniald. Dismaö W-, Bcsizer des Landgutes Pernaubei Wels in Oesterreich ob der Enns, wurde im I. 1311 geadelt.sM, v, M. 285, — v, H.sWidesdsrs, s. Westdorf.

Widitz », Vidichhaszi. Michael W., galiz. Landrechtsraths -Protokollist, wurde im I. 1789 mit v. V. in den galiz. Ritter-stand erhoben. sM. v, M., Erg, 224, — v. H. — v. Hcfncr, galiz.Adel S. 3l, T. 33,s

Widllick oder Gablcnz v, Galwih, ein schles. Geschlecht vonslav. Abkunft, das in den ersten Jahrzehendcn des 18. Jahrhun-derts im Fürstcnthume Oppeln vorkommt.sSinap ll, 1193, — Zedier UV. >823. — v. H .s

Widmaii», Wiedeinann. Dieses Namens gibt es verschiedeneFamilien in Deutschland u- Böhmen, über welche aber auSMangel an näheren Nachrichten nichts Bestimmtes gesagt werdenkann. Die bekanntesten Familien dieses Namens sind:

1, Die v. W. in Böhmen, Mähren u. Kärnthen. Ineiner Anerkennungsurkunde des Pfalzgrafen Karl Philipp bei Rheinwird das adliche Herkommen des Joh. v. W- in Bayern, seß-haft bei Steinhcim, bestätigt. Der Sohn, Georg v. W-, geborenzu Steinheim 1661, machte "sich als kais. Hauptmann 1642 inBöhmen ansässig- Der Enkel Joh. Michael v. W., Post- undFortifikationszeugmeister in Eger, erlangte 1712 das Jnkolat in

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