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Wat — Web
Wlillcnheim, eine fulda'sche Familie, woraus uns blos Hein-rich v. W-, der um's Jahr 1374 lebte, vorgekommen ist,sv. Mcding I. n, 937. — v. H.j
Wattenwil, ein schw eiz, Geschlecht, srcihcrrl. Standes. sSieb-macher I. 200. III. 36.j Johann Langguth, eines PredigersSohn, Bischof der evangelischen Brüdergemeinde zu Gnaden-frei, wurde 1744 von dem Frhrn. Friedrich v. W. an Kindes-statt angenommen und diese Adoption mit dem Adel vom daher.ReichSvikariat am 5. Juli 1745 bestätigt. In Schlesien undin der Oberlausitz seßhaft, sv. Ledebur III. 84.j W.: InN. 3 s. Flügel. sSächs. Wppb. III. 53.j
Walter, angesessen in Hinterpommcrn um 1724. Seit1809 in Württemberg. Diensten. Der Adel ist im kursächs.Dekret von 1732 für den kurf. Hauptmann BolcSlaw v. W. aner-kannt. sv. Ledebur III. 85. 357. — v. Hcfner, Erg.-Bd. S. 43. T. 21.sWattcrsort, s. Couway.
Wattcrich v. Wattcrichsburg. Der Hauptmann Josef W. wurdeim I. 1810 mit dem Beinamen v. Wattcrichsburg geadelt.sM. v. M. 28t. — v. H.sWalters, s. Belloutte. — Wattcrswicl, s. Waith er.Wattes, s. Du Boys.
4 Wattla», v. d. W., eigentlich v. Hacke. In Ostpreußenbegütert, sv. Ledebur III. 85.j
Wattman». Der nied erösterr. Ncgicrungsrath I. v. W.wurde 1349 in den Rittcrstand erhoben. sM. S.s S. Mälramp.
Wattrang, österreichisch. Jgnaz v.W. war 1796 Beisizer desStudienkousesses zu Wien. sWiener Adreßbuch v. I796.s
Watzdorf, Watzelsdorf, Wachsdorff, Batzdorf, Bassendorf,Wetzendorf, Batensdorf, Bettensdorff, Wedcssendorf, Batzendorff,Waatzdorf, Watssdorf, eines der allerältesten, im Voigtlande,inMeißen, Thüringen, Sachsen, Schwarzbnrg, Manns-feld, Stollberg und in den reuß. Landen begütertes Ge-schlecht, das im I. 1719 zum Theil in den Grafenstand erhobenworden ist, und zwar in der Person des k. poln. Kabiuets-Ministers Kristof Heinrich v. W. auf Lichtenwalde. Mit demSohne, dem k. poln. und kursächs. geh. Rath, Friedrich KarlGrafen v. W., starb der gräfl. Zweig am 28. Aug. 1764 wiederaus. Dieses Geschlecht war schon im 1.1137 im Schwarzburg'-schen seßhaft.
sGen. Staatshdb. von Schumann. 1743. Th. 2. S. 250. — Fortges. n.gcn.hist.Nachr. Th. 45. S. 692. — v. Hcfner, sächs. Adel S. 17u. 52. —Zedier IAH. 833. — Sonderbare Willknhr und Ordnung dieses Ge-schlechts d. d. Leipzig den 16. März 1626; in 3V §§. in v. Schönberg'sNachr. Vol. IV. 495—518. — Vollr. v. Watzdorf, bis auf 1636 erstreckterStammbaum dieses Geschlechts. Zwickau, 1639. In Kupfer gestochenvon G. Herrmann. — Seifert's recht auf einander folgende Ahnen derv. Watzdorf. Regensburg, 1712. Fol. — Ge. Gnil. Kirchmaier, Pr. deantiquitatc gentis Watzdorfiae- Vit. 1728. Fol. I Bog. Dessen Historisch-genealog.-herald. Beschreib, des hochadl. u. gräfl. Geschl., ein Mspt. —Gleichenstein n. 163. — Chr. Hcinr. v. Watzdorf, Gesch. seines Geschlechts,einMspt., dessenKüstcr, Access. P. I. 168, gedenkt. — Leben der Grafenv. Flämming, Vitzthum u. Watzdorf. Naumburg, 1732. 4. — Gauhe, I.S. 2661 -65. — Knauth, Prodrom. Miön. p. 566. — Kdnig's Adelshist.I. 74 - 1654. — Sicbmacher I. 164. 166. n. 11. — v. Meding I.n. 938. 959. — v. Ledebur III. 85. — v. H.s
Watzelsdors, f. Watzdorf. — Waheichofen, f. Michna.Wlitzcfch v. Wlitdinich. Der Rittmeister Nikolaus W. wurdeim I. 1814 mit dem Beinamen v. Waldbach geadelt.sM. v. M. 231. - v. H.s
Watzl. Der Generalmajor Josef W. wurde i. I. 1813 ge-adelt. sM. v. M., Erg. 485. — v. H.s
Waubcckc, s. Wobeck. — Waupkc, f. Wobeck.
Wlmtschcr, Dauiel, des kraiucr Laudvizethnms Sekretär,wurde 1659 geadelt. sN. T.A. N.j
Wawrowski, seßhaft im Großhcrzogthum Posen. Wappen:Jastrzembicc. — sv. Ledebur III. 85. 357.s
Wawrgccki, in Westprenßen seßhaft. W.: Slcpowron.sv. Ledebur III. 85.s
Watzcklirth v. Zinkcnttzal. Joh. Kristian W. wurde im I. 1818mit v. Z. iu den Rittcrstand erhoben. sM. v. M., Erg.222. — v. H.sWaiM v. Mormal. Der kais. österr. Hauptmann VincenzW. wurde 1825 mit v. M. in den Adelstand erhoben. sM. S.jWayerhos, f. Stucker. — Wliqcrthal, s. Pomo.
Wayna. Der Großhändler Josef W. in Wien wurde imJahre 1817 mit „Edler von" geadelt. sM. v. M. 281. — v. H.s-s Wayjscl, ein erloschenes, in Preußen begütert gewesenesGeschlecht. Vgl. Weissel. sv. Ledebur III. 85, ohne Wappen-Ang.sWaich n. Eschen, s. Maitz.
Wcbcmm, österreichisch. Viktor V.W. stand 1857 als Ober-licutenant im 57. k. k. Inf. Reg. Gustav Edler v. W. war 1835Rath beim App.-Gericht iu Wien.
1. s- Weber, ein köln. Scheffengeschlecht, welches einen rechts-schrägen, mit 3 Rosen gezierten Balken führte, auf dem Helm zwischen2 Büffelshörucrn eine Staude. sFahne I. 444. — v. Ledebur III. 85.j
2. Weber, ein adliches, in neuerer Zeit iu Sachsen wohn-haftes Geschlecht, aus welchem der berühmte Tonsezer Karl Mariav. W. hervorgegangen ist. Der Anhcrr dieser Familie war deraus Süddeutschland stammende Johann Baptist W., welcheri. I. 1622 in den Adelstand erhoben wurde und als Wappen einengespaltenen Schild, vorn in G. einen s. Halbmond, hinten inB- einen gold. Stern erhielt. Ein Nachkömmling, Franz Antonv. W., war ein Manu von Talent, versuchte sich in sehr verschiedenenStellungen, focht in der Schlacht bei Roßbach als kurtrier'-scher Major und befand sich zulezt als StadtmusikuS zu Eutin.Durch sein rastloses Umhertreiben ging die ansehnliche Familien-habe, wozu die Herrschaften Pisamberg und Grumbach ge-hörten, verloren. In Eutin wurde ihm am 18. Dez. 1736 seindritter Sohn, Karl Maria v. W. geboren. Bekanntlich starb der-selbe nach mancherlei Schicksalen am 5. Juni 1826 zu London,wohin er sich iu Mustkaugelegenheitcn von Dresden aus, wo erzulezt angestellt war, begeben hatte. Vermählt war derselbe mitder Schauspielerin Karoliue Brand, und hinterließ zwei in k.sächsischen Diensten stehende Söhne.
jGartenlaube 1862. Nr. 6. S. 91. — Brockhaus, Convers.Lex. 5. Aufl.— v. Meding I. n. 943. — Sicbmacher I. 39. — Scbannat 181. —v. Hefner, sächs. Adel S. 17. T. 17. - v. Ledebur III. 86.s
3. Weber. 1) Diese Ritter erhielten am 9. April 1647 diesteyer. Landmanuschaft. sSchmutz IV. 314. — Siebmacher V. 66.n. 3 .j Wappen: In Schw. 2 gold., aufwärts stehende Spizen,worauf 2 g. Lilien. 2) Die Brüder Johann Jakob W., Fiskalzu Königsberg in Tirol, und Josef Anton W., Wechselge-richtsbeisizer zu Laibach, erhielten im I. 1731 die Bestätigungdes Reichsadelstandes. sM. v. M., Erg. 485. — Bei M. v. M., Erg.486. sind dieselben Personen Werber geschrieben. Sollten solche nichtzu dem Geschlecht? gehören, welchem die Aufnahme in die stcyerischcLandmanschaft 1647 zu Theil wurde?! 3) Der Hofkriegsrath AugustinThomas Edler v. W. wurde im I. 1753 Freiherr.
sM. v. M. 93. - v. H.j