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4 (1866) Spaur - Z : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 6530 Adels-Geschlechter
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Wcrrns Wart

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Warnsmaiin , österreichisch. Nathanael v. W. war 1796k. k. Agent zu Tripolis in der Berberei.sWicncr Adreßbuch von I736.j

Warnstiidt, Warnstedt, ein Mecklenburg. Geschlecht. Be-rold v. W, kommt 1642 vor.sLcnz, Urkunden 388. v. Westphal, mon. incd. IV. Tab. t8. n. 3.

Mecklenburg. Wppb. Ulli. 232. v. Ledebur III. 81. v. Hefncr,hannöv. Adel S. 33. Taf. 31. Kueschke, Wappen II. v. Hagen,Beschreib, der Herren v. Hagen 37 u. f. Vehr, rer. Mecklenburg.Lib. 8. p. 1674. - Gauhe I. 2343. Siebmachcr I. 176. n. 3.v. Meding III. n. 313. ZIcumark's ncuspross. Palmbaum 274.Zedier Uli. 2166. v. H l

Warnsthal, s. Pilz.

Warslierg, Warspcrg, Warsburg, ein altes freiherrliches rhein-läud. und prcuß. Geschlecht, das schon im I. 1299 vorkommt,wo Einer ans demselben zum Kurfürsten von Trier erhobenwurde. Durch weibliche Sncccssion ist die Bnrggrasschaft Reyneckan dieses Geschlecht gekommen. Die Stammburg des Geschlechtsliegt in Lothringen in der Gegend von Metz; die Stamm-Reihe beginnt mit Werner v. W.

sHnmbracht, Tab. 76. v. Hattstein l. 651öS. Gauhe I. 243.11.1833. Zedier I-II. 2171 u. f. Salver 713. SiebmachcrI. 131. n. 1. V. 175. n. 2 n. 4. Das am lczteren Orte dargestellte, unterdie Wappen des preuß. Adels gerechnete Wappen ist den am elfteren ab-gedruckten fast ganz gleich, aber v. Meding, lt. n. 343, führt den Sieb-macher gar nicht mit an. v. Zedlitz. Cast, Adelst», von Baden.

Taschenb. der frciherrl. Häuser auf >848. v. Ledebur III. 8l.Bernd, Taf. 9XXV. 253. - Kncschke, Wappen I. v. H.s

Warsdurg, s. Warsbcrg.

Waistiig, Heinrich Ludwig, preuß. Hof- n. Kammergerichts-Rath, wurde am 5. Dez. 1786 geadelt.sPreuß. »Wppb. IV. 86. - v. Ledebur III. 82. - v. H.s

Warslwsch, s. Warkotsch.

Warszemski, eine in Hinterpommern, Wcstprenßenund Brandenburg angesessene Familie. W.: Rawicz.sv. Ledebur III. 62. 356 s

1. Wart. Arnold, Heinrich und Erkinbold v. W. besaßenWittnau bei Freiburg im Breisgan 1199; Arnoldus de Wartakommt 1121 als Ministeriale des Grafen Adalbert v. Mörsbergvor. Rudolf v. W. unter den Mördern König Albrech t's 1393.Floh darnach in's Burgund, wurde aber gefangen und zuWintcrthur gerädert. Seine Frau war eine v. Polen. Schilddieser v. Wart: Von S. und B. schräggevicrtet. Ob Leztererhierher gehört, scheint zweifelhaft. sWurstisen 152.s

2. Wart ». der Wart, ein bayer. Geschlecht, aus dem Siegfriedv. d. W. im I. 996 schon auf dem Turnier zu Braun schweigvorkommt. sSiebmacher I. 77. n. 3. v. Meding III. n. 315.v. H.s

Wart, s. Sulz er-

Warta. Ob das adliche Geschlecht, davon Hugo de W. imJahre 1222 und Rudolf de W., der 1369 als Zeuge in v. Lud-wig's reliq. Mspt. vorkommt, zu der schweizer Familie gehöre,ans welcher Rudolf v. W. war, der im I. 1398 den K. Albrechtumgebracht hat, ist zur Zeit noch nicht entschieden.sZedlcr I^ll. 2335. v. Meding III. n. 314. v. H.s

Wartimrg, s. Frossard v. W-

Wartcnlierg. Der Name W. kommt unter dem deutschen Adeloft vor, ohne daß diejenigen Familien, welche sich dieses Namensbedienen, in irgend einer Geschlechtsverbindung mit dem uraltenund berühmten Geschlecht«: der Kolb v. Wartenbcrg ständen. So

schrieben sich die natürlichen Kinder des Herzogs Ferdinand vonBayern Grafen v. W. (S. d. Art.) Die Herren v. Pohl-hcimb in Oesterreich nennen sich auch Herren v. W. wegeneinem Hause, welches diesen Namen hat. Die v. Maitz an inSchlesien, welche die Herrschaft Wartenberg daselbst an sichgebracht, nahmen den Namen als Herren v. W. an. Desgleichenschreiben sich die Herren v. Donaw, welche jezt das Haus War-tenberg in Schlesien besizen, auch Herren v. W. Ebensoheißen die Hirschberg er, böhm. Edellcute, welche ein Hausdaselbst, so W. heißt, erlangt haben, v. W. Auch die v. Prinzen-stein schreiben sich wegen einem Gute, welches sie besizen, v. W.sJmhof, notit. proc. I. 635. G. Hellwich, Beschreibung des Kolbv. Wartenberg. Geschlechts.) Siehe Kolb v. W.; ferner Piringer,Schenk, Pohlhcim, Prinzenstein, Czeniek.

1. 1 Wartciiberg , bayer. Grafen, die Söhne des zweitenPrinzen Ferdinand Albert's V. von Bayern, die dieser mit derMaria Pettenbeck, der Tochter eines Hofbedienten, 1588 erzeugthatte. Sie erhielten ihren Namen von dem Schlüsse Warten-berg bei Regcnöburg, wurden mit zwei Gütern abgefunden undsind 1736 erloschen. Wappen: Die bayer. bl. u. s. Wecke unddarüber ein gold. gekrönter Löwe. Siehe Pettenpcck, wo dasWappen verschieden ist. sZedlcr I.II. 2342. Ganhe !. 2353 53.Hübner II. Tab. 135. Allgcm. geneal. Hdb. I. 888. Jmhof, not.proc. I. 635. v. H.s

2. Wartenbcrg. Die v. W. in Westfalen, die auch Warte-berg, WertSbcrg u. Wartberg genannt werden, und deren Stamm-HauS Wartenburg bei Paderborn bereits 1919 an dieses Stiftgeschenkt worden sein soll. sZedlcr Illl. 2331. v. H.s

3. f Wartenbcrg, ein erloschenes berliner Patrizicrgeschlecht,welches schon 1375 bei Köpenik begütert war. fv. Ledebur III. 82.n. II. n. S. 356.) Wappen: Getraidckörner. sv. Zedlitz.)

4- Wartenbcrg, ein in der Priegnitz begütertes Geschlecht,das von den Grafen und Herren v. W. in der Schweiz, inWestfalen, Böhmen, Bayern und am Rhein ganz verschie-den ist. Sein Wappen ist mit dem der ausgestorbenen Grafenv. Vielroggen ganz gleich, nämlich ein schräglinks getheilterSchild, rechts silbern ohne Bild, links roth mit 9 Kugeln oderEiern belegt; auf dem Helm 3 g. Turnierstangen, 3 Fänlein, diemittelste r. u. s., die äußeren von S. u. R. quergetheilt. sv. Me-ding III. n. 887.) Zu welchen von diesen Familien diejenigenFreiherren n. Adliche ursprünglich gehören, wegen welcher in demA. A. der Deutschen v. 1822, in Nr. 235 u. 347, angefragt undgeantwortet wurde, wird Andern zu untersuchen überlassen. DieWappen der v. W., welche bei Siebmacher, I. 32. n. 5 (ein indie Länge von S. n. Schw. gctheilteS Schild, auf dem Helm eindoppelter Flug), II. 33. n. 19 sin S. ein r. Löwe, der wachsend aufdem Helme wiederholt ist), 79. n. 6 (in S. 3 gezinnte r. Quer-Balken, die auf dem Helme in gedoppeltem Flug wieder erscheinen)und III. 39. n. 8 (in R. ein s. Querbalken, über demselben zweiund unter demselben eine s. Kugel, auf dem Helm ein s. und einr. Büffclshorn) stehen, sind von den bisher angeführten warten-berg'schen Geschlechtswappen ganz verschieden, sv. H.)

Wartenfcls, s. Vogt.

Wlirtcnsce, s. Plarer.

WurteiiLlcbcn, eine sehr alte Familie, die aus der GrafschaftSchaumburg nach Niedersachsen und in die Mark Brau-