Wang -
2. Wangen v. Gcroldscgg. Am 3. Mai 1678 wurde demkais. Reichshofrath Franz Kristof W. v. G. sein Freiherrnstand,welcher der Familie 1571 von K> Marimilian ertheilt wnrde, be-stätigt, sR. T, A. R.s Dieser Ledere stammt aus einem Ge-schlecht«:, welches seinen Ursprung von dem Städtchen Wangenbei Straßburg herleitet. Es erscheint solches schon 1196 zu Augs-burg. Durch Verheurathung erlangten die v. W. beim Aussterbendes Geschlechts Hohengeroldsegg v. Wasingcn das SchloßHöh enge roldsegg, worauf Kaiser Sigmund ihnen am 3. Okt.1414 das Recht verlieh, Namen n. Wappen der v. H. den ihrigenbeizufügen. Jakob Kristian ward Österreich. Laudvogt in derOrtenan; dessen beide Söhne theiltcn sich und stifteten 2 Linien.Eine davon erbte durch Vermählung die Güter des lezten Freiherrnv. Pfürd, lanpach er Linie, Großpriors des Maltheserordens inDeutschland und kam dadurch unter bad. Hoheit. Wappen: Ge-viertet; 1. u. 4- Feld in R- ein s. Löwe wegen Wangen; 2. und3. Feld in R. ein s. Löwe mit bl. Schindeln umgeben, wegenGcroldscck. sCast, Adelsb. v. Baden. — Taschcub. der frhrl. Häuserauf 1849 u. f. — Siebmacher I. t33.s
Waiigciihciiii, eines der ältesten Häuser in Thüringen, be-sonders im Gotha'schen, das nach Binhardt schon 456 aus Un-garn nach Thüringen gekommen sein soll. Im Gotha'schenhat es außer seinem Stammhause gleichen Namens bedeutendeGüter u. Gerichte zu Großenbehringen, Osterbehringcn,Sonneborn, Wintcrstein, Wölfis :c>, ingleichen im Frän-kischen, Nicderrheinischen und andern Ländern mehrere an-sehnliche Bcsizungcn. Schon im I. 1657 wurde Ludwig v. W.mit Wangenheim, Brüheim, Eberstädt und Tüngedabeliehen. In Bayern wurde der Freiherrntitel zugestanden 1842.In Hannover wurde der Hofmarschall v. W. am 15. Okt. 1846mit Beschränkung in den preuß. Grafcnstand erhoben. Er starbohne Nachkommen 1851? sv. Zedlitz. — Dipl. Jahrb. für den vreuß.Staat. 1841. Abth. l. S.60. - Grote, hannöv-Wppb. X. 19. — Knauth,prodr. Misn. p. 589 u. f. — Gleichcustciu, Tab. 102. — Binhardt'sthüring. Chronik in der Vorrede c. 2 bis d. — Schauuat, fuld. LchnhofS. 181. 183—85. — v. Hattstein II. Suppl. 78 u. s. — Tyroff 1. 39.A. freiherrl. — Biedermann, Rh-u. W. t. Verz. — Galletti , Gesch.des H. Gotha III. 119 — 53. — v. Meding I. u. 932. — Gauhe l.2943—45. — Zedier IUI. 1979. — Albiui, Hist. der Gr. v. WerthernS. 72. — Siebmacher I. 127. n. 12. 148. n. 5. — Brückner I. Th.
I.St. 43. 2. St. 133. 134. 3. St. 223. 226. 19. St. 72. 73. 82. 85.
II. St. 6t u. f. III. Th. 2. St. 3 u. f. 10. St. 3l. — Lüdersens Samml.— Baamihl III. 168. — v. Ledebur III. 79. 356. v. Hcfner, preuß.Adel S. 31. T. 35« sä-hs. Adel S. 17. T. 17. S. 52. T. 60; bayer. AdelS. 62. T- 66; Hess. Adel S. 29. T. 33; hannöv. Adel S. 30. T. 34. -Sachs- Wppb. V. 95- — v. H.s
Wanicgcck. Josef W., liechtenstein. Rath u. Landrechts -Sekretär zu Troppau, wurde im I. 1861 in den Nittcrstauderhoben. sM. v. M., Erg. 222. - v. H.s
Waniveiihaiis v. Kpangscld. Johann W., kais. österr. Haupt-mann, wurde 1838 mit v. S. geadelt. sE. S.)
Wanka v. Lcngcnheim, österreichisch. Emannel W. v. L.befand sich 1857 unter den unangestclltcn k. k. Obersten.
Wanncr, Philipp, erhielt 1626 den Adelstand. sR. T. A. R.sWinnies»,«, Peter Jgnaz, kurköln. geh. Rath und Kanzler,erlangte 1748 den Adclstand. sR. T. A- R.s
-s Wansleben, Wandsleben, Wandisleuben, Vauczleven, Wanz-leben, Wanzelcue und Wanzlcve, ein sehr altes, ehemals Magde-burg'sches Geschlecht, das seinen Namen von dem gleichnamigen
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Schlosse (Amthause) und Städtchen hat und schon 1373 mit Bu-soue v. W. ausgestorben ist. sMaibaum, Chronik des Kl. Marien-born 74. — Abel's deutsche u. sächs. Alterth. II. 593. — Zcdlcr IUI.S. 2000 u. f. — Schöttgcn's dipl. Nachlese X. 318. — Pfefsingcr, G.des braunschweig. Hauses I. 265. — v. Drcihanpt 81. — v. H .s
Wanhl, W., kais. österr. Oberstlieutenant in Essegg, wurde1846 geadelt. sM. S.s
Wanzura, s. Wanczura v. Rzehnitz.
WapcMStn, ans Waplitz in Westpreußen, mit dem WappenLeliwa. sv. Ledebur III. 86.s
s- Wapcls, alte preuß. Landesritter,sv. Ledebur III. 8v s
Wapinski v. Picliak. Der Kaufmann Andreas W. zu Jaros-law wurde im I. 1794 mit v. P. in den galiz. Adelstand er-hoben. sv. Hefner, galiz. Adel S. 30. T. 33. — M. v. M., Erg. 485.
- v. H.s
WnMlzhaniiner, Thomas, Stadtrichter zu Linz, erlangte1633 die Rcichsadclswürdc. sR. T. A. R s
Wappensteincr. Der k. k. Rath:c. Matthäus W. wurde imJahre 1701 geadelt. sM. v. M., Erg. 485. - v. H.s
Waradi v. Thcinberg. Der Rittmeister vom Fuhrwesen, FranzW., wurde im I. 1826 mit „Edler v. T." geadelt.sM. v. M. 281. — v. H.sWaradia, s. Baich v. W.
-s Waratka. (Halber Hirsch von einem Pfeil durchstoßen.)Der edel vud vest Niklas v. W. hat dreier bayr. Herzoge Albrecht,Wilhelm u. Marimilian 58 Jahre lang gedient, darunter 22 Jahreals Obcrsilbcrkämmercr. -s zu München am 12. Nov. 1615.
Warbcck, eine ehemalige schwäbische Familie, aus der Veitv. W. kur sächs. Vicckanzler und geh. Rath bei dem Kurf. Joh.Friedrich zu Altenburg bekannt ist.sGauhe II. 1265 u. s. — v. H .sWarbcrg, s. Schenk.
-s Wlirbcrgc, Wcrbergc. Dieses Wolfen büttel'schc EdleHerrengeschlecht wird oft mit den Grafen v. Wartberg verwech-selt, irrig auch für ein gräfliches ausgegeben, und ist mit Hein-rich Julius im I. 1654 im männlichen, 1686 aber auch im weib-lichen Geschlcchte ausgestorben.
sLcnz, von den edlen Herren v. Warbcrg, in den hannöv. gel. Anz.v. I. 1751- 37. St. und in Schott's jurist. Wochenblatt, IV. Jahrg.oder Magazin für Rechtsgel. u. Gesch. I. B. n. 7. 252 u. sf. — Prauu'sadl. Europa 675. — Gryphius, vom Ritterorden 48. — v. Falkenstein,Cod. dipl- Antiq. Nordg. p.50. — Zedier IAI. 2094—97. — HoppeurodS. 99. — Gauhe I. 2045. II. 1266. — v. Meding III. n. 911. —Lüdcrscn's Samml. — Dithmar 24—33. — Etwas über das ausgestor-bene Geschlecht der Edelu zu Warbcrge u. über ihre Herrschaft im Fürsten-thume Wolfcnbüttcl. Mspt. 4. 62 Seiten. — v. H.s
Warluirg, Warborg, ein Mecklenburg, u. sächs. Geschlecht,das im 17. Jahrh. besonders im Stargard'scheu begütert war.
sZedlcr I-II. 2098. — Vehr, rcr. Mecklenburg. I. Lib. 8. p. 1673. —Pritzbucr, Inder famil. Meklenburg. u. 163. — Gauhe 1. 2046. —Siebmacher I. t70. n. 4. — v. Meding III. n. 912. — v. Zedlitz. —Mecklenburg. Wppb. I.III. 201. — v. Ledebur III. 80. — BagmihlI V. 34. — v. Heiner, Mecklenburg. Adel S-21. T. 20. — Kmschke,Wappen II. — v- H.s
-s Wardcnberghc- Henricus de W. testiS in einem Brief desKlosters Chor in 1288. sCod. Brandenburg. XIII. 225.)
Wardenburg, eine aus Oldenburg stammende, zunächst ausSchleswig im 19. Jahrh. nach Sachsen gekommene adlicheFamilie, welche im Weimar'schen bedienstet ist.sv. Hefner. sächs. Adel S. 52. T. 60.s