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4 (1866) Spaur - Z : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 6530 Adels-Geschlechter
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Waith Wang

14. Wnlthcr v, Wnltpach, eine kärnthner Familie. Gauhe,I. 2039, erklärt sie von keinem sonderlichen Altcrthum.

sZedlcr I.II. 1869. Sicbmacher IV. 191. n. !2. v. H.s

15. Weither v. Wntterswicl, eine frhrl. österr. Familie, diezu Ende des 14. Jahrhunderts aus der Schweiz vertriebenwurde. Im I. 1642 erlangten sie in der Person des Erhard W.v. W- die freiherrl. Würde und am 13. Jan. 1614 und 1640 dieLandmannschaft in Stehermark.

sGauhe I. 29kl. Zedier Illll. 829. Schmutz IV. Zg. Sicb-macher V. 61. n. 1. v. H.s

Wattier, Waltierer, eine mit Franz v. W. anS Ungarnnach Schlesien gekommene Familie, welche 1347 noch blühte,sv. Ledebur III. 79.s

7 Wöltingerode. ComeS Burchardus de W. testiS in einemBrief Kaiser Friedrich's I. für Walkenried 1183; ebenso Lin-dolfus 1191 als Zeuge für Herzog Heinrich von Braunschwcig.sllrk.Buch für Nicdcrs. II. 28. 35.sWaltmaiui, s. Grünfeld.

Waltratshnuscn, s. WaltcrShausen.

Wnluiigk, s. Wallwitz.

s- Wambach, eine in der Mitte deö 17. Jahrhunderts erloschenerheinländ. Familie. sFahne I. 444. v. Ledebur III. 79-s

Wnmbold v. Umstadt, Umstätt, eines der ältesten rheinländ.Geschlechter, das sich auch in der Mark Brandenburg aus-breitete. Den Beinamen U. führt dieses Geschlecht seit 1306, woes ein bedeutendes Mannlehn in der Stadt Umstadt von Kur-Pfalz und Hessen-Darmstadt erlangte. Aus dieser Familiewar Anselm Kasimir von 16291646 auf dem heil. Stuhle zuMainz als Erzbischof und Kurfürst, und Heinrich Friedrich W.v. U., kur mainz. Hofkriegsrath, wurde am 6. Mai 1664 inden Freiherrnstand erhoben, sv. Lang, Suppl. 77 u. f. Knauth,Orig. Beichling. 44. König I. 1996- 16. Biedermann, Odenw.Tab. 32. v. Humbracht, Tab. 177 u. f. Gauhe I. 2941 u. f.Höpping, de jure insignium. Siebmacher I. 123. n. 19. v. Hatt-stcin I. 645. Salver 746. Zedier Uli. 189298. v. Hefner,bayer. Adel S. 62. T. 66; Hess. Adel S. 29. T. 33. - Cast, Adelsbuchvon Baden. v. Ledebur III. 79. Frhrl. Taschenb. v. 1858.v. H.s

Wampe, Franz, aus Flandern, wurde 1725 geadelt.sR. T. A. R.s

-s Wampei. In der Münchner-Au bei Landshut steht nocheine Mühle, die Wampel-Mühle genannt, von der dieß Ge-schlecht sein Herkommen hatte.sWiesend, Gesch. von Landshut 232 s

-s WancMii li. Nichnih. Anton W. v. N. wurde im Jahre1731 in den böhm. Freiherrnstand, der Landrechtsbeisizer undHauptmann W. v. N. im Jahre 1746 in den böhm. alten Frei-herrnstand und der k. k. Rath Josef Joachim W. v. N. im Jahre1757 in den böhm. Nitterstand erhoben. sM. v. M. 151; Erg.S. 112.j Der Freiherr Josef W. v. R., k. k. Kämmerer undMajor, erhielt als Erbe der Herrschaft Chotiebarz in Böhmenim I. 1810 den BeinamenRitter v. C." Die Familie gehörtzu den uralten Geschlechtern in Böhmen, die schon 1278 erscheint.Josef Joachim erbte Güter, Namen und Wappen des erloschenenGeschlechts v. Zelo, starb aber 1809 als der Lczte seines Hauses.

sTaschenb. der frhrl. Häuser für 1848. M. v. M., Erg. 112.v. H.s

Wankum, s. Müller v. W.

Waiidelshcim, s. Mayer.

Wnndcr v. Griiimald. Der k. k. Rath u. böhm. Straßenbau-Direktor W. v. G. wurde im I. 1818 in den Ritterstand erhoben.sM. v. M- 151. v. H.s Wann geadelt?

-s Wandersleben, Wandeslcybcn, ein thüring. Geschlecht, daswahrscheinlich in dem jezt preuß. Dorfe dieses Namens begütertgewesen, aber längst erloschen ist; auch kommt nur Heinrich v. W.im I. 1272 und Bertold v. W. im I. 1333 vor.

sSagittcir, Histor. Goth. 76. Brückner II. Th. I. St. 23 u. 43.v- H.s

Wandersleben, s. Schütz.

Wandislcubcn, s. Wansleben.

Wandralh. Der Großhändler Josef Mathias W. wurde imJahre 1794 mitEdler von" geadelt. sM. v. M. 281. v. H.j-s Wandrilsch, ein aus Polen stammendes Geschlecht, dasvon denen v. Nowina herstammt. M. s. a. Lestwitz. Wappen:Nowina.

sSinap 586. Siebmachcr I. 54. n. 9. v. Meding III. n. 919.

v. Ledebur III. 79. v. H.s

Wandt, Jakob, kais. Reichspostadministrator, erhielt 1796 einReichsadelsdiplom. sR. T. A. R.s

-s Wandtkau, eine erloschene, in Ostpreußen seßhaft gewe-sene Familie mit dem Wappen Watkowski.sv. Ledebur III. 79.s

Wancc^eck, Polizeidirektor in Innsbruck, wurde 1854 ge-adelt. sA. A. Zeit. v. 1854.s

-s Wancnberg, ein abgegangenes Mecklenburg. Geschlecht,das in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts noch vorkommt,sv. Meding I. n. 939. v. H.sWanfried, s. Töpfer.

-s Wangcli», Wanglin, eine alte Mecklenburg. Familie, welcheauch ihr gleichnamiges Stammhaus in Schlesien hat. Heinrichv.W. besaß schon im I. 1417 die bischöfl.^Würde zu Schwerin.

sZcdler I.II. 1974 u. f. Pfeffingen, Hist. des H. Braunschweig III.S. 151. Siebmacher I. 147. V. 153. n. 6. Gauhe I. 2943.v. Meding I. n. 931. v. Zedlitz. Mecklenburg- Wppb. 1,111. 299.

- v. H.s

Waiigcman». Der vollständige Name dieser 1830 zum im-matrikulirten Adel der preuß. Rhcinprovinz gehörigen Familie ist:W.-Sparrc v. Wangcnstcin. Karl Philipp Theodor JuliusW.-S. v. W. wohnt zu Wetzlar,sv. Zedlitz. v. Ledebur III. 79.s

1. -s Wange», Grafen v. W. Das Schloß Wangen liegtin der Gegend von Bolzano. Das dazu gehörende Gebiet warein Reichslchn. Der Graf Albrecht v. W. starb im Jahre 1274,worauf der Herzog Meinhard von Kärnthen einen Theil seinerReichslehcn an sich zog und sie mit Tirol vereinigte. Sie mögenwol Eines Stammes mit den Edlen v. W. gewesen sein. Diesebesaßen außer den Gütern im Gebiete Wangen auch das grau-bündtnerische Schloß Reams, welches sie im Jahre 1255 demBischof Heinrich von Chur verkauften. Albero lebte im I. 1293mit Agnes, Graf Berthold's v. Eschenloch Tochter, in der Ehe.Mit der Gräfin v. Moßburg erlosch das Geschlecht der Edlenv. W.; allein im I. 1470 wurde der Name erneuert, weil dasGeschlecht der Huter ihn damals annahm.

sGebhardi B. 3. S. 53639. Wappen u. Stammt, ebendaselbst; auchT. II. n. 29. Siebmacher I. 42. n. 8. v. H.s