Druckschrift 
4 (1866) Spaur - Z : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 6530 Adels-Geschlechter
Entstehung
Seite
124
Einzelbild herunterladen
 

124

Ves Via

Niederlanden stammend. Johann. V. v. P. war 1835 Auskultantbei dem k. k. niedcröstcrr. Landrccht.

Vcjscicmsi v. H»d»d, ungarisch. Wolfgang Frhr. V. v. H.,k. k. östcrr. Kämmerer, war 1835 Administrator der mittlerenszolnoker Gespanschaft.

Vcst. Der Leibarzt der Erzherzogin Maria Anna und Proto-Medikus zn Klagenfurt, Laurenz Krysant V. wurde 1787 ge-adelt. sM. v. M,, Erg. 479. v. Hst

st Vcstcnbcrg, ein fränk. Nittcrgeschlccht. Man findet die V.unter den Turnici genossen in den ältesten Zeiten von 942 an; siestarben zu Ende des 17. Jahrhunderts ans.

(Biedermann, Steigern'. Tab. 25464. Zedier XD,VIII. Z>g.Siebmacher l. tt)l u. 9. Salver 277. 348. Hartmann's Samml. v. Ledebur 111. 55. v. H.s

Vcslculuirg. Diese waren im 12. Jahrh. Besizcr des gleich-namigen Schlosses in Steh ermark. Der kais. OberstlieutcnantJohann v. Fcstenburg d. h. Vestcnburg wurde 1791 in denFreihcrrnstaud erhoben. sM. v. M., Erg. 56. v. H. SchmutzIV. 253. Sicbmachcr III. 67. u. Ist

Vcstncr, österreichisch. Frau Jgnazia v.' V. war 1835Oberin der englischen Fränlein in Briren.

Vcszclk», ungarisch. Josef v. V. stand 1857 als Rittmeisterim 12. östcrr. Hus. Regiment.

Vöszlö, s. Deseö de St. V.

st Vctcruui, eine aus Italien stammende, im I. 1736 aus-gestorbene österreichische sehr reiche gräfliche Familie, welcheaber zuerst durch den aus Italien gebürtigen, in kais. Dienstegetretenen Friedrich V. bekannt wurde. Er erlaugte die Grafen-Würde und blieb 1695 in der Schlacht bei Lugos, einen Sohnhinterlassend, dessen einzige Tochter Namen, Wappen und Ver-mögen an die Familie der Grafen v. Mallenthein brachte.Siehe Mall ende in.

sTascheub. der grast. Häuser auf 1836. Kneschke, Grafenhäuser-Gauhe I. 1953. Zedier XUVIII. 35759. v. H.s

Vcth, österreichisch. Josef v. V. war 1796 Acccssist beider k. k. Staatshauptbuchhaltung in cameralibus.sWiencr Adreßbuch v. I796.s

Vcthlnkc, eine schlc fische noch blühende Familie,sv. Ledebur III. 55.s

Vetschcr, Hanns Urban, wurde 1618 geadelt. sR. T. A. N.stst Uette, Kristian Rudolf, von Brandenburg präsentirterBeisizer beim Rcichskammcrgericht in Wezlar, und dessen SchwesterCharlotte Elise V. wurden am 27. Mai 1746 geadelt.

sGcueal. Staatshdb. v. 1748. S. 327. v. Ledebur III. 55. 354.R. T. A. R.s

1. Uctter, sehr altes, noch jezt in Villingen cxistirendesGeschlecht, aus dem Wernheruö dictuS patruus schon 1259 invillinger Urkunden vorkommt. Eine von ihnen gestiftete klöster-liche Gemeinschaft hieß dieVäter-Sammlung".

2. Vetter, Anton, östcrr. Hauptmann, wurde 1839 geadelt.sM. S.s

3- Vetter v. Doggcuscld, österreichisch. Johann V. Edlerv- D. befand sich 1857 unter den unangestcllten k. k. Obersten.

4. Vetter i>. d. Lilien, ein frciherrliches u. gräfliches Geschlechtin Schlesien, welches die im Fürstcnth. Oppeln gelegene Herr-schaft Miestitz u. in Untcrsteycr die Herrschaft Veistritz besizt.

Es wurde im I. 1587 in die steh er. Landmannschaft aufgenom-men, aber im I. 1653 in den Grafcnstand erhoben.

sSinap I. 267. Gauhe I. 1953. Zedier XUVIII. 374.Taschcnb. der gräft. Häuser auf >839 u. f. v. Ledebur III. 55.v. H. Kneschke, Grafeuhäuscr. Siebmacher I. 92. n. 3 (wo esaber irrig Gilgen heißt). IV. 5. n. 2. Schmutz IV. 259.s

5. Vetter ». Liliciiberg. Der Ritter V. v. L., Generalmajor

und Thercsicnordensritter, der im I. 1313 Graf wurde, gehört

wahrscheinlich zu einer Linie des Geschlechts der V. v. d. Lilien,

zumal beide Häuser ein und dasselbe Stammwappen führen.

sTascheub. der grast. Häuser auf 1836 u. f. M. v. M-, Erg. 35.- v. H.s

6. Vetter v. Trciicnwcrth, österreichisch. Josef V. v. T.war 1857 k. k. Hauptmann u. Kommandant des Garnisonsspitalszu König grätz.

Vetter» ist u. Trcuenhcld. Der östcrr. Deputirte Peter AntonV. wurde 1839 mit v. T. geadelt. sM. S.s

Vcttcrhilber, Wolf, erhielt 1572 Adelsfreiheit. sR. T. A. R.sVcttcs, s. KochonieSdy.

1. Vehcr, Paul, wurde 1543 in den Adelstand erhoben.sR.T.A.R.s Siehe Fetz er.

2. Vehcr v. Vekenhailsell, eine nördlinger Familie, die mit

den obigen Vctzcr oder Fetzer wol gar nicht verwandt sein mag,

wenigstens hat sie ein von diesen ganz verschiedenes Wappen.

sBeischlag's Beitr. zur nördling. Gesch. 508. Siebmacher I. 115.n. 5. v. H.s

Im I. 1345 kauft das Kloster Blaubeuren zwei Höfe zu

Nellingen vom Edelknecht Ruf V.

sMcmminger, O.A. Vlaubcuren S. t8I.s

Ob hierher gehörig, ist ungewiß.

Vcher v. Gcispizhcim, s. Gcispitzheim.

Vcilcht, Wilhelm, Lizentiat, erhielt 1674 ein Adclsdiplom.

sR. T. A. R.1

Vcvcr. Der österr. Oberst Karl Ritter v. V. wurde 1854in den Frciherrnstand erhoben.sA. A. Zeit, von 1854. Oestcrr. Militär-Schcmat. v. 1855. sVcvicr v. Diumcnbcrg. Der Doktor und Phisikus ValentinAnton V. zu Brünn wurde am 1. August 1728 mit v. B. ge-adelt und am 16. Dez. 1733 als böhm. Ritter präsentirt.sM. v. M., Erg. 479. v. H.s

Vcisdcr-Maiberg, ein altes stiftmäßigeö Geschlecht, welches ausdem Großherzogthum Luremburg stammt und am Rhein undin Oesterreich begütert ist. Am 10. Jan. 1732 erlangte das-selbe den NeichSfreiherrnstand.sFrhrl. Taschenb. v. 1857. v. Hefner, preuß. Adel S. 68. T. 89.sVcisnc, Vcuailla» du V., wahrscheinlich französ. Ursprungs;kommt 17051726 im preuß. Kriegsdienste vor.sv. Ledebur III. »6, ohne Wappen-AngäbestVezzanhof, s. Foglia.

Viard, s. De Viard.

Viatis, ein Nürnberg. gerichtSfähigcs Geschlecht, dessen Adels-Besizstand bis auf das Jahr 1538 zurückgewiesen worden ist. DieseFamilie stammt ursprünglich aus Venedig, von wo Bartholom«V. 1560 nach Nürnberg kam, die Wittwe eines dasigen Kauf-manns heurathete, ansehnliche Geschäfte machte und 1569 vonKaiser Maximilian geadelt wurde. sSpiller v. Mitterberg, Sammlst(Vielleicht war Lezteres nur eine Adelsbestätiguug oder Erneuerung.)