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Ude — Uff
1- Uder, Udern, ein thüring. Geschlecht. Friede. U., ein be-rühmter NechtSgelehrtcr, brann schweig. Rath u. Vicckanzler, nach-her stollbcrg. Rath, Amtshauptmann:c., wurde zn Anfang des17. Jahrhunderts geadelt. sGauhe I. 1941. — Zedier XUVI. 830.Lüdersen's Samml. — v. Mcding II. n. 904. — v. Ledebur III>»42.
— v. H.s
ch Udcrdc. Hermanus deU., mileS, in einem walkenriederBrief 1253. sUrk.B. f. Niedcrs. II. 295ZUdlrii, s. Uder.
7 Ubcshcim, Uedesheim, ein niederrhein. Geschlecht, dasnoch 1573 blühte. sFahne I. 431. — v. Ledebur III. 42.s
Udriltu, galizisch. Viktor v. U. war 1357 Kadet im 29stenöfter r. Inf. Regiment.
Udnurnokis v. Kih-Ivlui, ungarisch. Albert U. v. K- I.war 1835 k. k. Rittmeister u. Premierwachtmeister bei der ungar.adl- Leibgarde zu Wien. Albert U. de K.-I. war 1857 unan-gcstelltcr k. k. Oberst, Hern als bei Wien.
Ndmard, österreichisch. Karl v. U. stand 1857 als Majorim k. k. Art. Regiment Nr. 9.
Uebel, Rittmeister von der Armee, ein Sohn dech verstorbenenAmtsraths Uebel zu Paretz, wurde am 5. Febr. 1835 in denpreuß. Adclstand erhoben, sv- Zedlitz. — V.Ledebur III. 40. n Il.sAus derselben Familie war ein anderer U. am 18. Januar 1824geadelt worden, sv. Ledebur III. 40. n. I. — Preuß. Wppb. IV. 79.
— Kneschke, Wappen I.s
Ucbcrliriick v. NodcnMn. Der Stammvater U. war im 39jäh-rigen Kriege kais. Hauptmann, und sein Sohn Rath u. Kommissariuöin Diensten des deutschen Ordens. Ein Sohn des Lezteren, FranzKaspar U., diente Kurpfalz als geh. Rath u. Kammerdirektor.Derselbe erlangte von K. Karl VI. am 9. Nov. 1736 den ritter-mäßigen Neichsadelstand. fNebmann, Adelsarchiv, MsptZ DerBeiname N. ist von dem alten abgestorbenen Geschlechte an derBergstraße entlehnt, von dem die U. einige Güter erwarben. Inneuester Zeit bedienen sich die U. des Namens R. ausschließlich.fCast, Adelsb. v. Badens S. Rodenstein.
ff Ucbcrkingc», ein adliches Geschlecht in Schwaben, welches1334 ausgestorben ist. Die v. U. waren Lehnsleute der Grafenv. Helfen st ein. Die Burg lag im Württemberg. O.A. Geis-lingen, woselbst jezt ein Bad ist. ^Griesinger 1418Z
Uechtritz, Uictritz, Uctritz. Dieses Geschlecht ist vandal. Her-kunft und kam aus Böhmen nach Deutschland, besondersnach Sachsen; es ist aber auch in der Oberlausitz und inSchlesien begütert. Unerachtet ihre Geschlechtsurkunden größten-theils in ihrem alten Stammhaus Schwerdta am 21. April1527 durch eine Feuersbrunst vernichtet worden, so weiß man dochaus den Annal. Lauban., daß im I. 1391 Johann v. U., beige-nannt „von der Steinkirche", ein Edler Ritter, der Stadt Laubanals Bürgermeister vorstand. Ernst Konrad Leopold v. U. wurdeam 11. Juni 1727 in den böhm. Freiherrnstand erhoben.
sKncschke, Wappen II. — Hörschelmann's Samml. 64. Dessen geneal.Adelshist. I. 37—52. — Sinap I. IV04-8. II. 1079. — Alte Nachr.von diesem Geschlechte, im Lausitzer Magazin von 1773. S. 136— 42.151—56. 187-90. 296. 362; von 1774. S. 38; von 1781. S. 194;von 1733. S. 86; von 1785. S. 377. - Brückner III. Th. 2. St. 5-7.
— Neues geneal. Hdb. von 1777. S. 342; von 1778. 391. Nachtr. 171.
— Gauhe I- 1958. — Ncmnark, neuspross. Palmbaum 277. — Lucä,schles. curieuse Merkw. S. 1859. — Knauth, prodr. Misn. P. 585. —Carpzov, Ehrcntcmpcl der Obcrlausitz. — Zedier XI,VIII. 857—69. —v. Lang 575. - M. v. M., Erg. 110. — König III. 1142-58. -
v. Uechtritz, Geschl-Erz. I. Taf. 1—3; dessen diplom. Nachr. I. 171—99.VI. 112-20. — Sicbmacher I. 69. n. 5. — v. Meding I. n. 893. —Frhrl. Taschenb. v. 1858. — Ahnentafel von 8 Ahnen bei DienemannS. 415. — v. Zedlitz. — v. Hefner, bayer. Adel S. 120. T. 147; preuß.Adel S. 67. T. 88. f
Ein kursächs. Kammerherr v. Uechtritz ließ um 1899sei nen natürl. Sohn legitimircn u. unter dem Namen v. Uechtritzin den Adelstand erheben (?). Das Wappen des Neugeadelten ist demv. üchtritz'schen Geschlechtswappen gleich; nur ist in dem Schildes-Fuße ein Feld angebracht, in welchem sich drei Vögel — 2. 1 —befinden, sv. Hellbach, Samml. — v. Ledebur III. 41. 362. — Sachs.Wppb. IV. 93. — v. Hefner, sächs. Adel S- 51. T. 59. — v. H.f
Uelleben, Ullcibcn, ein thüring. Geschlecht, dessen Stamm -HauS das eine halbe Stunde von Gotha gelegene Dorf diesesNamens gewesen und von dem Mehrere von 1293 —1354 vor-kommen. sBrückner l. 1. 3. 49. II. n. 22. III- 4. St. 6. 7. — v. H.sUettcrrobt, s. Uitterrodt-
ff Uetze, Utze, ein mit Jasper v. U. zn Anfang des lötenJahrhunderts erloschenes Geschlecht, welches schon im I. 1247 dasbraun schweig. Erbkämmereramt besaß. Das Geschlecht besaßunter andern Gütern das Dorf Uelze. Sämmtliche Güter er-hielten von Herzog Heinrich dem Jüngeren von Braun schweig1599 die Herren von Saldern zu Lehen,sv- Meding I. n. 898. — Lüdersen's Samml. — v. H.s
1. UM, Offeln, ein uraltes, ursprünglich hessisches undseit dem Anfang des 15. Jahrhunderts auch sächsisches, nachherauch braun schweig. Geschlecht, das zum Theil auch, und zwarin der Mitte des 17. Jahrhunderts, freihcrrlich wurde. SeinGcschlechtsrcgister geht von 1559 mit Heinrich v. U. an und stehtin des Gr. v. Beust Beitr. zur sächs. Gesch. 2. St. S. 42 — 52.Der landgräflich Hess. Generalmajor, geh. KricgSrath und Ober-Kommandant Johann v. U. wurde 1664 in den N. Freiherrnstanderhoben, sv. Hellbach, Samml. — v. Zedlitz. — v. Ledebur III. 42.
— v. H. — König II. 1187, wo auch eine Ahnentafel und S- 1199die Stammtafel befindlich ist.s Ihr Stammhaus Ost- oder Burg-Uffeln liegt eine Meile von Kassel. sGauhe I. 1953 — 55- 1962.Zedier XUVIII. 418—23. — Kuchenbecker, Annal. Hast. Coli. V. 83 seq.
— v. Meding I. n. 391. II. n. 905. 906. III. n. 874. — v. Uechtritz,Geschl. Erz. I. 20. 71. — Reichsanzeiger von 1803. Nr. 80. — Sieb-macher I. 136. n. 5. — v. Hefner, Hess. Adel S- 28- T. 32- — v- H.
— Kneschke, Wappen I.s ,
2. UM zu Ahlen, eine im Stifte Münster seßhafte Patrizier-Familie, welche von Vorigen wol verschieden ist.
sGauhe I. 1954. - v. H.s
1. 1 Uffeln, ein von Vorigen ganz verschiedenes, obschon imWappen einigermaßen übereinstimmendes Geschlecht, dessen adlicherStammvater der Justizrath Hermann Johann Krist. Uffelmannzu Stade war, der mit seiner Frau und ehelichen Nachkommenam 21. Juni 1797 in den Adelstand erhoben wurde. Die Familieist 1794 erloschen. sMußhard, bremen- u. verdcn'scher Rittersaal 525.
— Zedier XUVIII. 424. - Gauhe I. 1955. — v. Meding I. n. 892.
— v. dem Knesebeck. — Grote, hannöv. Wppb. L. 10. — v- LedeburIII. 42. n. II. — Kneschke, Wappen I. — v. H.s
2. j- Uffeln. Das Wappen eines ausgestorb. westfälischenGeschlechts dieses Namens, welches übrigens Hess. Ursprungs ist,beschreibt in Kürze v. Meding, II- n. 995, und bemerkt dabei,daß das Stammhaus dieses Geschlechts gleichen Namens im Her-zoglhume Westfalen gelegen, in der Mitte des 16. Jahrhundertsdurch Hcurath an die v. Hatzfeld gekommen sei, sowie er auch,