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Tem —
Ter
2. Tcmpski, Tampski, cm in Westpreußen begütertes, vondem schlesischen verschiedenes Geschlecht, welches auch in Hinter-Pommcru Bcsizungcn hat. sv. Ledebur III. 6.j Wappen: InBlau ein gestürzter g. Halbmond, darunter links ein g. Sternund im SchildeSfuß eine g. Schüssel.
st Temritz, ein altes oberlausitz' scheS Geschlecht. Im Jahre1592 kommen Kaöpar u. Hanns v. T. als Beisizcr an der Ehren-Tafel in dem Markgrafthum Oberlausitz vor.
sCarpzov, neueröffneter Ehrcntcmpcl I. 162 u. f. 174. — Zedier XUII.S. 821. — v. Ledebur III. 6. — v. H.j
Tcnczin. Diese schles. Grafen sotten von denen v. Starzaoder Topor herstammen und einerlei Geschlechts mit denenv. Paczcnsky sein. Sie wurden von Kaiser Ferdinand I. am11. April 1561 in den Grafcustand erhoben. Nach Andern kommtdieses Geschlecht in alten schles. Briefen unter dem Namen Sbi-lcto vor. Es besaß um 1288 schon die Stadt Prausnitz. AlsStammvater wird Nawogius Zegotha, Woiwode von Sendo-mir, angegeben, der um 1319 das Stammhaus Tencziu er-baute. In Schlesien breitete sich dieses Hans im FürstenthumeOppeln aus, wo es das Schloß Paczin erwarb und sich da-von Paczcuski schrieb- Seit jener Zeit ist die Familie T- undP. bekannt- Nachdem dem Landcökanzler Albert Leopold P. undseinen Vettern Adam Wenzel u. Georg Friedrich P. von Groß-Paczin am 23. Juli 1692 die alte Grafenwürde vom Kaiserbestätigt worden war, nannten sich diese Grafen blos wieder v. T.
sv. Zedlitz. — v. Ledebur III. 6. — Okolsky III. 23. — Gauhe I.S- 1859. — Sinap I. 973 u. f. II. 251—55. — v. Meding I. u. 859.
— v. H.s
Tciig. Der passau'sche geh. Rath :c. Mathias T- erhieltam 17. Juli 1788 ein Adels - und Rittcrdiplom.jv. Lang 571. — v. Hefncr, bayer. Adel S. tl9. T. 147. — v. H-
— Kueschke, Wappen IV.j
Tciigclot v. Uattclin. Diese wurden am 11. Febr. 1662 inden böhm. Ritterstand erhoben, sv. HI
st Tenge». Stammhaus Th engen, B. A- Blumenfeld.Burchardus de Tengin 1112. Heinr. de Teng in 1189. Erist wahrscheinlich derselbe Freiherr Heinrich v. Tengen, der 1166dem Kaiser Friedrich Heersolge nach Italien leistete. Ein anderer (?)Heinrich v. T. u. sein Enkel oder Neffe (nepos) Rudolf erscheinenbereits 1185. sO. S.s
Tengg ». Lanzcnsicg. Die Familie soll aus Sachsen stam-men u. sich im 39jährigen Kriege nach Ungarn gewendet haben.Ein Glied der Familie, in östcrr. Kriegsdiensten stehend, wurde1814 mit v. L- in den Adelstand erhoben. Jezt begütert inGeisenheim, sv. Hefner, nassauer Adel S- 13. T. 14. s
Tcngling, s. Chiemgau.
Teiniagel, Tengnagel, eine ursprünglich geldern'sche Familie,aus der Eiucr im Jahre 1614 kurbayer. Rath und Hofmeistergewesen. sGauhe II. 1140. — Siebmacher II. 116. n. 4. III. 132. n. 12.V. 212. n. 1- — Fahne II. 152. Er führt Bruchstücke aus Stamm-und Aucntafeln an s Die Familie erscheint im Kölnischen um1499 und führt in B. ein stehendes g. Kreuz, sv. Ledebur III. 6.
— v. H.s
Teninni, s. Tomschitz.
Tcuittbcrg. Graf Albert v. T., gemeiniglich Apitz, auchApollonius genannt, war Landgraf Albrecht's des Unartigen
in Thüringen natürlicher Sohn, den er mit seiner Neben-gemahlin Kunigunde v. Eisenberg erzeugt hatte.
sSlcgm. v. Birken, sachs. Heldeusaal. — v. Fcller I. 220 u. ff. 1718— v. H.s
Tcnsiiii, öst err.-italienisch. Josef Edler v. T. war 1835Generalvikar zu Crema. ^
Tciispolda, Gerhard Anton, sürstlich Münster'scher geheimerRath und Snbdclegatns bei der Reichskammergerichtsvisttation,wurde 1777 in den Neichsadelstand erhoben,sv. Ledebur III. 6. 350. - N.T. A. R.f
Teökc de ClepanAlva, ungarisch. Michael T. de C. stand1357 als Oberlieutenant im 69. österr. Inf. Regiment.
st Tcpling, ein ursprünglich pommcr'schcs, im Mecklen-b urg'schen begütertes Geschlecht, das mit dem k. schwcd. Ritt-meister Franz Heinrich v. T. im I. 1685 ausgestorben ist.so. Meding I. n. 860. — v. H.j
1. Tcppcr. Der Kanzlcidirektor des Obcrhofmcisters Fürstenv. Lichtenstein, Andreas Augustin T., wurde am 4. Aug. 1721in deu böhm. Adclstand erhoben.
sM. v. M., Erg. 469. - v. H.j
2. Tcppcr. In der Familie dieses Namens fanden 4 Standes-Erhöhungen statt. I. Karl Johann T., Kaufmann aus Filehne,wurde von dem Handelsmann Archibald Ferguson adoptirt underlangte am 5. Mai 1768 den poln. Adel als: T.-Ferguson,worüber auch am 29. Nov. 1786 ein prcuß. Adelsdiplom mitverändertem Wappen ertheilt wurde. II. Karl August T., einNeffe des Vorstehenden, erhielt am 11. Nov. 1799 ebenfalls denpolnischen Adel als T.-LaSki, von dem Gute Neu'-Latzig.sPreuß. Wappenb. IV. 74.j III. Adolf Theodor Gustav T-, ausder nämlichen Familie, wurde am 9. Sept. 1836 von Preußengeadelt; er nennt sich jezt auch T.-Laski und erhielt ein anderesWappen; in Schlesien seßhaft. IV. Der preuß. Lieut. a. D-und Nittcrgutsbesizer N. N- T. wurde 1861 mit v. Trzebon-Ferguson in den preuß. Adelstand erhoben.
sA. A. Zeit, von 1861. — v. Ledebur III. 7. 350. — v. Zedlitz,Ad.Lerikon, unter Topper.j
Tcpscr ». Tcpjcrn. Der nie der österr. Regimentsrath JakobDaniel T. wurde im I. 1797 mit „Edler v. Tepsern" geadelt.fM. v. M., Erg. 469. - v. H .j
Tcrlmhoviv v. Ichiachtlchwcrt. Der österr. Major in Pension,Raimund T., erlangte 1854 den Adel mit v. S-sOesterr. Milit. Schcmat. v. 1854.jTcrcschau, f. Korszensky.
st Terginova (Tilgen,»»). Eberhardus de Terginowa 1112in einer schwäb- Urkunde vorkommend. Der Name ist vielleichtverschrieben statt Tegirnowe, Tegernem oder Tegernau an derNuttach, B. A. Waldshut. sO.S.s
Tcrgl»«lch»igg v. Strcinnihbcrg. Der Advokat Joh. Anton T.zu Grätz wurde im I. 1794 mit „Edler v. S." geadelt.sM. v. M. 148. - v. H .jTerlagtzoff, s. Marchiori.
Terlago, in alten Urkunden auch Trilac, Trilago, Tri-laca w., stammt aus dem südlichen Theile Tirols, wo unweitTrident das Stammschloß gleichen Namens liegt. Die älteste Kundevon ihnen reicht bis in das Jahr 1124, wo Adelprondius v. T.als Mitzeuge in einer Urkunde aufgeführt wird. Anton und PaulT., der sich Tabarellus T. nannte und der Stifter einer eigenen