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4 (1866) Spaur - Z : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 6530 Adels-Geschlechter
Entstehung
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Teck -

1- Teck, Tegk, alte Grafen, zulezt Herzoge in Schwaben,deren Stammsiz das unfern dem Württemberg. Städtchen Ovenan der Lauter gelegene verwüstete Bergschloß gewesen. Die Lezteihres Geschlechts hat ihr Schloß und Zubehör an ihren GemahlEgon Grafen v. Habsburg gebracht. Kaiser Heinrich IV. ver-lieh dieselben nachher seinem Schwager Rudolf Gr. von Rh ein-selben, welcher sie im I. 1077 dem Herzog Berthold zn ZBi-ringen nm deßhalb zu Lehen gegeben, daß er ihm gegen Hein-rich IV. beistände, wider den er sich zum Gcgenkaiser aufwarf.Aber dieser Berthold starb und nun gab der Kaiser das Meistedavon Friedrich von Hohenstaufen, blos das Schloß T. undeinige Orte kamen an Berthold's Sohn, Konrad Herzog von-rin gen. Von dessen Nachkommen schrieben sich zuerst Albrccht II.Herzog zu T. u. Calw. Der lezte Herzog, Friedrich, starb imJahre 1439 und darauf kam das Herzogthum T. theils durchKauf, theils durch Krieg an das Hans Württemberg, welchessich seitdem (oder eigentlich erst 1433, auf "Kaiser Marimilian'sAnordnung) H. von Teck mitschrieb und das Wappen der Her-zoge v. T. mit den seinigen vereinigte.

fHübncr, Geneal. I. T. 228. Zedier XUII. 510 u. f. SiebmachcrII. 3. n. 3. v. Hcfner, 1 schwäd. Adel S. 15. v. H.j

-s Tcckclciiliurg. Diese ausgestorbenen Grafen, die schon im9. Jahrh. berühmt waren, haben mit den Grafen von Holland,Bentheim und Steinfort einerlei Stammvater. Die TochterOtto VIII., die er mit Mathilde, Tochter des Landgrafen Wil-helm I. von Hessen, erzeugte und die sich an den Grafen Erwinzu Bentheim vermählte, brachte diesem ihrem Gemahl die Graf-schaft Teckelenburg und die Herrschaft Rheda zu.

fHübner II. 4192l. Zedier XU1I. 515 u. f. Sicbmacher II.S. 19. u. 3. VI. 14. n. 1. Hamelmann's Chronik. Fahue II. 152.- v. H.j

Tecklenlierg. Der Hofkammerrath Hermann Otto v. T. wurdeim I. 1701 in den Ncichsfreiherrnstand erhoben. Wann geadelt?sM. v. M., Erg. 107. - v. H.j

Tecklenburg, ein adl. Geschlecht in der Grafschaft Tecklen-burg, welches seit dem 14. Jahrh. daselbst vorkommt, namentlichals Burgmänner von Vechten und Tecklenburg. Das Wap-pen gleicht viel jenem der abgestorbenen alten Grafen v. Tecklen-burg. fv. Ledebur III. 6.)

Tcgcrlicit. 1199 Mai 28. Chunrad v. T-, Domherr zuKonstanz und nachmaliger Bischof.

(Er Negg. Episcvporum Constaut.j

Tcgetlhaff. Der Rittmeister Jvh. Wilh. T. wurde im Jahre1765 geadelt. fM. v. M., Erg. 468. - v. H.

Teichcr v. Lcrchciifcls. Joh. Sirtns T., kais. Hofkaplan, undGeorg T., sein Neffe, wurden 1602 mit v. L- geadelt.jR. T. A. R.)

Tcichmaiiu. Gehören Sachsen an. Samuel v. T-, Herrauf Gavron in der Standeshcrrschaft Wartcnberg, lebte um1700. Seine Nachkommen erkauften am Ende des vorigen Jahr-hunderts die freie Miuderherrschaft Fr ei hau. Georg T., kais.llntereinnehmer der Zoll- und Biergcfälle, der AnHerr, erlangte1602 die Adelswürde, so. Zedlitz. R. T. A. R. Siebmacher IV.184. v. Ledebur III. 6.)

Teichwih, f. Techwitz.

Tcimer v. Wildau. Martin T., der im I. 1809 die Fran-zosen und Bayern zu einer Kapitulation zwang, daß dadurch 8000

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dieser Truppen in österr. Gefangenschaft geriethen, erhielt dafürden Theresienorden und wurde am 29. Juni 1812 mit dem Bei-namen v. W. in den Freihcrrnstand erhoben.fM. v. M. 89. Schmutz IV. 162 u. f. - v. H.j

Tcin. Der geistliche Rath und Hofkaplan:c. Wolfgang Eber-hard Hertel, sein noch im weltlichen Stande erzeugter Sohnund sein Bruder Bernhard erhielten vom Kurf. Karl Theodor am5. Aug. 1734 ein Adelsdiplom mit Veränderung ihres ehemaligenNamens in den vorgedachtcn T.

fv. Hefncr, bayer. Adel S. 119. T. 147. Kneschke, Wappen II. -v. Lang 570. v. H.j

1. Teisnigcr, Johann Augustin, kais. Bergverwalter zu Eger,erlangte 1671 den Adelstand. (R. T. A. N.j

2. ch Tcisuigcr, altbayer. Adel. Der edl und gestrenge HerrGeorg T., kurfürstl. Rath u. Pfleger zu Dachau, -j- zu Münchenam 15. Dez. 1675- Er liegt bei den Karmelitern, wo er schöneStiftungen gemacht hatte. Vergl- Teisinger 1.

Tcisseucgg, f. Söll.

st Teijlcrbaut, Teisterband, Testerband, Desterband, ein gräf-liches Geschlecht im Herzogthum Geldern, aus dem die Grafenvon Cleve, Berg und Mark abstammen, deren Grafschaftnachihrem Abgange sehr vertheilt war.

jHübner II. T. 435 u. 438. Lucä, Grafensaal 204 u. f. Eckhard'sFrancia Orient. T. II. I. Chrstph. Dithmar, Diss. Hist. ComitatusTeisterbant. Frankof. ad Viadr. 1716, wo S. 14 auch eine genealogischeTabelle von diesen Grafen steht. Zedier XIckl. 1425 u. f. v. H.j

Teig, v. Teig und Goldenster». Balthasar T. erlangte am5. März 1665 von K. Leopold I. den Adel mit v. T. u. G. DieFamilie ist in der Oberlausitz angesessen,fv. Ledebur III. 6.j

Tcln»i, österr.-italienisch. Josef v. T. war 1835 Prä-sident der gelehrten Gesellschaft zu Roveredo.

Tclcki. Der Graf Ladislaus v. T. wurde im I. 1767 in

den Reichsgrafenstand erhoben. fM. v. M., Erg. 33. Taschenb.der gräfl. Häuser auf 1841 u. f. v. H.j

Teller, Ulrich, erhielt 1589 ein Adelödiplom. (R. T.A. R.^

Tellnitz, f. Becke v. T.

Temeriil, f. Sczecsen v- T.

Tcmcsv-lry, ungarisch. Nikolaus v. T. war 1335 Statt-haltereisekretär zu Ofen.

Tempo-Podkowa. Wappenbeschreibung bei v. Ledebur III. 6.

Tcmpclhoss, Georg Friedrich, Artilleriemajor, wurde 1734 inden preuß. Adelstand erhoben. Sein Vater war Amtsrath zuNamtitz. In Schlesien kaufte sich der Erhobene an.fv. Zedlitz. v. Ledebur III. 6. Kneschke, Wappen I.)

Tcmpis. Der Rektifikationsbuchhalter Mathias Valentin T.wurde im Jahre 1726 in den böhm. Adelstand erhoben und am19. Febr. 1727 präsentirt.fM. v. M., Erg. 468. v. H.j

Tcmple v. Vrcneviste, vielleicht aus den ehemaligen österreichi-schen Niederlanden stammend. Freiherr T. v. G. stand 1857 alsUnterlientenant im 30. österr. Inf. Regiment.

1. Tcmpslli, stammen von dem vornehmen polnischen HauseJastrzembiec ab. Sie haben sich im 15. Jahrhundert inPreußen niedergelassen und ansässig gemacht. Von hier aushat sich ein Ast nach Schlesien und in die Lausitz gewendet.Der erste v. T. kam 1623 aus Preußen nach Schlesien.Ich. Zedlitz. v. Ledebur III- 6.) W.: Jastrzembiec.

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