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3 (1865) M - Spaun : enthaltend zuverlässige und urkundliche Nachrichten über 8680 Adels-Geschlechter
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376 Seil

(Siebmacher III, >6, — Bernd XXII. 4»; Erg,Bd. S, 23, - « Le-debur III, 343, — v, Hefncr, prcuß. Adel S, 64, T, 83-1

Seil« v. licinlnirg, Johann Wenzel, wurde am 16. Sept. 1676

in den Nittcrstand erhoben; Freiherr 1677. (v. HI

Icilbih. Wenige Nachrichten von dieser zum Theil jezt inBrasilien lebenden Familie, und zwar bloß von den 6 Kinderndes ehemaligen kursächs. Amtsschöffen Johann Flessen v. S.(von 1646—1649), gibt aus einer Leichenpredigt Zedier, XXXVI.S. 1532,

(Allgem. gencalog. Hdb. I, 838. — v. H.)

Scilciisclb, s, Simonidcs.

1. Seiler, Der Doktor Jnr. I. K. S., Präsident des Ge-meinderathes in Wien, später Bürgermeister, wurde 1850 in denrittermäßigcn Adelstand, 1860 in den Freiherrnstand erhoben.

(Franks, Obcrpostamtszeit, v. 24, Jan. 1863.)

2. Seiler v, liciulnirg, Johann Wenzel, erhielt am 10. Sept.1676 die böhm. Ritterwürde, (v. Hellbach, Samml.)

Seiler» (und Aspang), eine gräfl. Familie, die aus der Pfalzsich nach Oesterreich, Mähren und Sachsen wendete. Joh.Friedrich, kais, Mitkommissär zu Regensbnrg, wurde — alsRcichshofrath — im Jahre 1634 in den rittcrmäßigen Adelstand(N.T. A.N.), 1693 in den Freiherrn- n, 1713 als geh. Rath w.in den N. Grafenstand erhoben. Sie hat das Erblandküchenmeister-Amt in Kärnthen u. das Erblandpostmeisteramt in Mantua.sGanhe l, 1733, - v, Hoheneck II. 416. - Zedier XXXVI, 1537.

— Bildcrbcck's Rcichsst, Neueste Aufl. 75. — M, v, M, 29, — SchmutzIII. 582. — Taschenb. der gräfl. Häuser. — Hprtl, die fürstl., gräsl.u. frhrl. Familien der österr. Monarchie II. — Vehse, Gesch. des österr.Hofes u. Adels VI. l77; Gesch. der Höfe von Bayern :c. II. 135. —v. Ledebur II. 439. — v. Hefncr, krainer Adel S. 18. T. 17; görzerAdel S- 33. — Kneschke, deutsche Grafenh. — v. H.) Vergl. Sah lern.

Icinsberg, s. Plöch.

Seinshcim, Seinßhcimb. Dieses fränkische u. bayerische,seit dem I. 1580 sreiherrliche und seit 1705 zum Theil gräflicheGeschlecht ist einerlei Stammes mit denen v. Schwarzenberg,von welchen es sich im I. 1437 in die Hauptlinien Geinsheimzu Schwarzenberg und in S. zu Seehausen u. Hohen-kOttenheim theiltc, welche leztere sich wieder in die Nebenlinienzu Sinchingen und zu Weng abtheilte. Den Mar. Franzv. S. aus der erstern (der sinchingcr) erhob Kaiser Josef I. am

I. Dez. 1705 zum Reichsgrafen. Für die Linie Weng erlangteMar- Eberhard am 18. Dez. 1711 von K. Karl VI. ebenfalls dieR.Grafcnwürdc. Die ältere Linie besaß das Obcrstlandkämmercramtim Herzogthum Franken. Die hohcnkottenheimer Liniestarb im I. 1591 und die Weissendorfer Nebenlinie zu An-fang des 16. Jahrhunderts aus.

(Schema gcnealogic. gentiö de Scinsheim et inde oriundorum ist. Comit.in Schwarzenberg, per Nie. Rittershus. Ohne Jahrzal u. Ort. Fol. —Biedermann, Odcnw- Tab. 163 — 77. — Bucelini stemmat. III. —Pastorii Francon. rediv. 236. — Jmhof, notit. proc. Lib. 5. c. 13. —Schweder, Iheatr. praetcns. Lib. 4. scct. 37. c. I. — Hübncr III. T. 935.

— v. Hattstcin T. >. Suppl. 33. — Zedier XXX VI. 1551 —54. —Allgcm. gcneal. Handb. I 839. — Brandis, tiroler Ehrenkr. n. 52. —Salver 242. 247. 335. 344. 369. 391. 697. 735. 749. - Gauhe I. 1733.

II. 1814. — Seifert'« recht anfcinanderfolg. Ahnen n. 33. — v. McdingII. n. 833 u. f. — Siebmacher 1. 24. n. 5. — Spcner, hist. insign. 528.

— v. Lang 72 u. f. — M- v. M., Erg. 33. — Hartmann's Samml.

— Kneschke, d. Grafenh. — Taschenb. der gräfl. Häuser auf 1837 n. f.

— Taschenb. des deutschen Adels für 1845 u. 1848. -— v. Hefncr, bayer. ^Adel S.21. T. 16; Erg.Bd. S. 9. T. 3; Hess. Adel S.26. T. 29. - v. H.( !

- Sel

1 Scisencgg, ein österr. Rittergeschlccht, das zwischen 1284u. 1518 bekannt, hernach aber ansgcstorben ist. S. a. Seyseneck.

(Prevenhueber's Annal. Styrens. — Zedier XXXVI. 1558. — v. H.)

Seite v. Seilern. Johann Karl S. wurde im I. 1709 mit„Edler v. Seitern" in den Neichsritterstand erhoben.

(M. v. M., Erg. 237. — v. H.)

Settendorf, s. Geb ottend orf.

Seih. Die v. S. stammen aus der oberen Pfalz; von dorthaben sie sich zur Zeit der Reformation in's Vogtland gewendetund daselbst die Güter Prix und Kor dir unweit Hof besessen.Philipp v- S. war 1778 fürstlich brandenburg. Kammerjunkerund Grenadierhauptmann.

(Nebmann, Adelsarchiv. Mspt. — Siebmacher, Suppl. IX. 27.)

1 Scitzenberg. Joh. Englhard und Adam Rcimnnd v. S. zuWolffring sind persönlich erschienen beim oberpfälz. Landtag1707.

1. Sei) , Dr. Veit, erlangte 1572 den Adelstand.

(R. T. A. R.)

2. 1 Sei), gen. Wcibling. Joh. Englhart S. erhielt den R.Adelvon K. Leopold d.d. Larenburg, 28. Mai 1699, und wurde am28. Aug. 1700 in Bayern ausgeschrieben. (Dekrctenbnch.)

3. Sei), Seitz, Karl Ludwig, in Mecklenburg, erhielt am16. Juni 1749 die Reichsadelswürde. (N. T. A. N.) Der Adeldesselben soll von Mecklenburg anerkannt worden sein. (v. Hefner,Erg.Bd. S. 33.) Wappen unbekannt.

Sekenberg, s. Linz; Sekora.

Sckerka, f. Wrschowitz.

Sekora v. Sekenberg. Der Bürger Thom. Joh. S- zu Brünnwurde am 3. Juni 1733 mit obigem Beinamen in den böhm.Adel- und im I. 1734 in den böhm. Nittcrstand erhoben.

(M. v. M., Erg. 237. 449. - v. H.f

Sckuliö v. Momirow. Der österr. Hauptmann Val. S. er-langte 1857 den rittermäßigen Adelstand. (A. A. Zeit. v. 1857.)

Sclasinski, Zelazinski, Selloscn, Sellasen, f. Zelasinski.

Selb, ein in den kais. Erblanden seßhaftes Geschlecht, daö imJahre 1633 der österr. Landschaftsmatrikel einverleibt wurde, imJahre 1667 den alten Ritterstand, Joh. Gabriel aber den altenHerren- und Freiherrenstand am 4. Nov. 1670, und ein Andererden Neichspanner- und Herrenstand im I. 1673 erlangte. DerFrhr. Johann Karl v. S. und sein Bruder, der nied er österr.Regimentsrath Joh. Anton v. S., wurden im I. 1732 in denReichSgrafenstand erhoben. (Leupold I. Th. 4. B. 638— 13, wo auchdas Grafendiplom eingerückt befindlich ist. — v. Hoheneck II- 413. —Gauhe II. 1375. - Zedier XXXVI. 1583. — v. H.)

1 Selbach, eine im Siegen'schen und Sayn'schen seßhafteFamilie, welche unter den verschiedenen Besiznamen: v. S., gen.Dernbach, v. S., gen. Lange, v. S., gen. Lohe, v. S.,gen. Quadfassel, v. S., gen. Nies w. erscheint. Schild ge-viertet mit einer Rose (roth in G.) und drei schräg angereihtenWecken (schw. in G.) — Nassauisch. sFahne I. 398- —Siebmachcr II. III. — v. Ledebur II. 439. III. 344.) Schon1420 kommt das Geschlecht zu Koverstcin w. vor.

's Iclbit), Seidnitz, Selwitz, ein fränkisches, im KantonRhön u. Werra und zu Crailsheim, auch in den Nhein-landcn seßhaftes Geschlecht, dessen Mannsstamm Valentin v. S.im I. 1630 beschlossen hat. (Biedermann, Rh.-Wcrra Tab. 425 u. ff.